ÿþ<HTML> <HEAD> <META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=iso-8859-1"> <META HTTP-EQUIV="Content-Style-Type" CONTENT="text/css"> <LINK REL=STYLESHEET HREF="d4s.css" TYPE="text/css"> </HEAD> <BODY bgcolor=#FFF4D8> <CENTER> <TABLE BORDER=0 WIDTH=95%> <TR><TD COLSPAN = 2>&nbsp;</TD></TR> <TR><TD> <B>13.04.2012 Halle, Cafe Noir</B><P> <B>Lutz: </B>In einem Café zu spielen, ist für eine Schlagerpunkrockkapelle wie uns nicht ganz leicht. Beim Einlauf unseres Equipments in die gemütliche Lokalität bekam der Wirt zunächst Schweißausbrüche, war er doch der festen Meinung, wir würden irgendwie akustisch musizieren. Im weitesten Sinne taten wir dies auch und reduzierten unsere Anlage auf ein absolut rekordverdächtiges Minimum. Dank Gerhard gelang es uns mit nur einer PA-Seite den Auftritt zu bestreiten. Wie das Ganze klang (Mono?) kann ich nicht beurteilen; schick getanzt wurde auf jeden Fall. Zum schmunzeln brachte uns zu guter Letzt noch die Bedienung des Noirs als diese bei unserer Zugabe zur Bühne gestürmt kam und uns mit hochdramatischen Gesten bedeutete, nun endlich aufzuhören, da es wohl schon einige Anrufe gestörter Anwohner gegeben habe. Klasse Pantomimeleistung<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>31.03.2012 Halle, Otto's</B><P> <B>Wolfgang: </B>So, der erste Auftritt mit Günther, der Zünder ist absolviert und es gab einige tiefgreifende Erkenntnisse:<BR> 1. Arbeitshandschuhe beim Auf- und Abbau schonen die zarten Pfötchen.<BR> 2. Hannes hat den obligatorischen Toilettengang vor dem Auftritt mir vererbt.<BR> 3. Wir vergessen auch im neuen Jahr Teile unseres Equipments.<BR> 4. Otto's eignet sich prima, um neue Bandmitglieder in die Geheimnisse des Rock'n'Roll einzuführen.<BR> 5. "Wer probt, kann nichts" gilt nicht - Kayer beweist das Gegenteil.<BR> 6. Wir sollten nicht nur die musikalischen Abläufe proben, sondern auch die Choreografie bei den Songs.<BR> 7. Ich sollte mir an meinem neuen Fussschalter auch die Uhrzeit anzeigen lassen. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>14.01.2012 Halle, Bauernclub</B><P> <B>Jochen: </B>Bei meinem (vorerst?) letzten Auftritt mit "Die 4 Schönen" im Bauernclub ließen wir es nochmal so richtig krachen. Der BC platzte aus allen Nähten und die Gäste feierten, als ob es kein Morgen gäbe. Das tat ich auch. Wie bei jedem anderen Auftritt, ob sich neben dem Festzelt ein Rollatorparkplatz befand, der Auftrittsort ein Schwimmbad war oder das Bier selbst am Freibierfass gezapft wurde, gab ich mein Bestes. Denn mit meinen Freunden unterwegs zu sein und mit ihnen Musik machen zu dürfen, ließ nichts anderes zu. Der Zusammenhalt, das blinde Verständnis und die ungeheure Menge an Spaß und Lachkrämpfen ließen jeden Auftritt zu einem schönen Ereignis werden. Was ich in den letzten fast fünf Jahren an Erfahrungen, sei es menschlich oder musikalisch gewonnen habe, ist unbeschreiblich. Denn wie die Schlager dargeboten werden, mit welchem Sound, welcher Spielweise und Interpretation ist keinesfalls Zufall, sondern zeugt von ausgeprägter Musikalität. Wer denkt, es sei ein Leichtes diese Energie mit den Songs zu erzeugen, der irrt. So ist es keine einfache Aufgabe für Günther, doch wie ich hören durfte, meistert er sie hervorragend. Am Ende des Sets im BC fielen die Mikroständer, Bierflaschen gingen zu Bruch und der Saal kochte. Wir beschlossen das Konzert mit einem meiner Lieblingslieder "Zauberland". Danke Jungs, dass ich an all dem teilhaben durfte. Jacke in Brand.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P><B>08.11.2011 Köthen, Mensa, Bergfest</B><P> <B>Lutz: </B>In der Köthener FH-Mensa fühlen wir uns wohl. Es gibt hier einen praktisch kurzen Load-In-Weg, die Bühne ist schön groß und in den Katakomben ist ein prima Backstagebereich in dem meist lecker Speis und Trank für uns bereit stehen. Diesmal feierten die Master Studiengänge ihr Bergfest, wobei wir nicht ganz sicher waren, wie viele Semester hoch der Berg eigentlich genau war. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, vor schick angezogenen Hochschülern ordentlich abzurocken. Meine persönliche Erfahrung bei diesem Auftritt: Security Locks sind nicht immer absolut secure, lassen sich aber, wie fast alles auf der Welt, mit Gaffa-Tape reparieren.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P><B>02.10.2011 Lübeck, 99-Starclub</B><P> <B>Wolfgang: </B>Es war zwar nicht die Hells-Bells-Party ("Die besten Höllenglocken gewinnen 500 Euro"), trotzdem war es wieder aufregend, nach 9 Jahren Abstinenz den 99-Starclub zu betreten. Das Interior war geschmackvoll wie immer (das Drehkarusell aus VA Edelstahl haben wir überlebt) und auch der Höllenventilator über der Bühne konnte uns diesmal nicht schocken. Und auch das Publikum kam nach einigen zünftigen "Braunen" in Fahrt und lies sich zu ausgedehnten Brüll- und Tanzeinlagen hinreissen. Mein Tipp: Echte Männer sollten einen Brüll- und Schreichor nach finnischem Vorbild gründen!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>01.10.2011 Timmendorfer Strand, Nautic Club</B><P> <B>Wolfgang: </B>Als kampferprobte Kapelle mit reichlich Punkrock-Erfahrung dachten wir, dass wir in den letzten 12 Jahren so ziemlich alles erlebt haben, wurden aber wieder einmal eines Besseren belehrt. Der Nautic-Club ist so ziemlich der letzte Ort, wo man eine Live-Band erwartet und trotzdem hat es irgendwie gepasst. Schöne Frauen und gutangezogene Männer tanzten zu später Nacht ausgelassen zu den "Beats" der 4 Schönen. Und angestachelt durch unsere vielen Liebeslieder wurde sicherlich auch der ein oder andere Nachwuchs gezeugt.<P> <B>Jochen: </B>Bei strahlendem Sonnenschein, 26°C, mit einer Kiste Bier und noch ein wenig Ekripment, machten wir uns am 01.10 mit einem für uns perfekt zugeschnittenem Bus auf den Weg zur Ostsee. Dort angekommen, richteten wir uns im 5-Sterne Hotel am Teich ein (ruhige Lage bei NO-Wind). Die Vorräte aufgefüllt bespielten wir den Nautic-Club-Club-Club. Ein Etablissement der besonderen Art. Oben gibt es ein Restaurant mit leckeren Gerichten, wie z.B. Steak mit Würstchen, unten kann man es sich auf roten Matratzen in verwinkelten Ecken bequem machen oder die Parkettschutzschicht auf der Tanzfläche durch wildes herumrudern abtragen. Um halb Fünfe dann das Bettgeh-Bier an der luftigen, grünen Hotelbar eingenommen, fielen wir in unsere ausrollbaren Betten. <P>Am nächsten Tag gab es ein leckeres, zweistündiges Frühstück in einer amerikanischen Nobelkette und eine anderthalbstündige Suche nach einem Parkplatz am Strand. Nachdem wir diesen nicht gefunden hatten, ich in ca. 50 Zügen in einer Sackgasse wendete, nahmen wir 10 min Fußweg in Kauf und sprangen in die Ostsee. Am Abend erwartete uns ein leckeres Chili im 99-Star-Club in der wunderschönen Bahnhofsgegend von Lübeck (Jacke in Brand?). Wir spielten zwischen Autoreifen, während das leider zu breit gefächerte Publikum zwischen Kettensägen und Schiffsschrauben grölte oder tanzte. Noch schnell das Ekripment eine Wendeltreppe herunter geworfen, fuhren wir der geliebten Heimat entgegen und leerten unsere letzten Vorräte beim Titelraten im Radio, bzw. beim Plattdeutschunterricht mit Busfahrer Lutz.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>13.08.2011 Halle, PalaisS</B><P> <B>Lutz: </B>Ganze vier Wochen nach dem letzten Auftritt gierten die 4 Schönen, gut erholt nach der offiziellen Sommerpause, nach dem nächsten Auftritt. Dabei kann es im Eifer des Gefechts schonmal vorkommen, dass man etwas Wichtiges vergisst. Da dieses Etwas aber dummerweise meine offizielle Bühnenbekleidung war und selbige im Bandtransportmobil noch irgendwo auf den Straßen der Stadt herumgondelte, sorgte dies für eine unfreiwillige Umkostümierung unseres lieben Jochens. Selbstlos überlies dieser mir sein frisch gewaschenes Hemd samt Krawatte und erklärte sich bereit, seinen jugendlich-durchtrainierten Körper im engen Unterhemd auf der Showbühne zu präsentieren. Ordentlich transpiriert haben wir beide und praktischerweise komme ich sogar darum, das leicht verschwitzte Hemd waschen zu müssen. Danke, lieber Jochen!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>09.07.2011 Nossen, Volksbad</B><P> <B>Jochen: </B>Schönes Wetter, ein Backstagebereich voller Bier eine 6m hohe, 64m lange, 230000 DM teure Rutsche. Na Genossen, haben wir es nicht genossen in Nossen? Oder Pulver verschossen und nun ausgeschlossen? Gott sei Dank hatte es nicht gegossen in Nossen, sonst wäre das Zelt noch komplett erschlossen. Gut dass wir waren nicht eingeschlossen und fuhren entschlossen heraus aus Nossen. Naja genug geschwafelt, reden wir doch mal über deutsches kulturell wertvolles Liedgut wie zum Beispiel: "Du bist zu dumm, auf den Busch zu pinkeln!" Egal, ich möchte mich nochmal bei den zwei jungen Tänzerinnen und dem Tänzer in der dritten Runde bedanken. Ihr habt mir Hoffnung gegeben. Schreibt uns an, ihr bekommt ein Autogramm.<P> <B>Wolfgang: </B>Ich sach nur: Zum Glück hat man uns in Nossen nich erschossen, als wir unverdrossen Freundschaft schlossen.<P> <B>Lutz: </B>Bei schönstem Sommerwetter genossen zwei der vier Schönen zunächst die Vorzüge des Nossener Volksbades. Als es später am Abend dann an die "Arbeit" ging, mussten wir all unseren Enthusiasmus für unsere Musik aufbringen um nicht Keith Richards like das Publikum spüren zu lassen, was man von einer Tanzveranstaltung dieser Art so hielt. Professionell wie wir vier jedoch sind, gaben wir die Dienstleister und konnten bei zumindest einem Lied eine volle Tanzfläche erleben. Vermutlich war das Publikum nach der Null-Niveau-Schlager Attacke des Resident DJ's so verstört Rockmusik zu hören, das sie gar nicht wussten was sie tun sollten. Ich sag' nur: "Nossen erleben"<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>08.07.2011 Halle, Peißnitzhaus</B><P> <B>Jochen: </B>Ein bisschen Woodstock-Atmosphäre kam angesichts des matschigen Bodens hinter dem Peissnitzhaus auf. Rüdiger die Rakete aka. "Der King von Kröllwitz", braungebrannt von der italienischen Sonne, hielt beide Sticks fest im Griff und trommelte, als ob er nichts anderes die letzten Wochen getan hatte. Die Hallenser hielten sich nicht zurück, tanzten und sangen ausgelassen auf dem Teppich vor der Bühne. Ein wunderschönes Konzert zum (fast) Abschluss unserer Konzertreihe vor der Sommerpause.<P> <B>Lutz: </B>Der Abend begann zunächst sportlich denn nachdem unser Bandbus im Schlamm vor der Bühne stecken geblieben war, wollte dieser erstmal wieder herausgeschoben werden. Dieses kleine Warm-Up tat uns allen gut, schließlich musste unser Rüdiger nach zweiwöchiger Erholungspause in Südeuropa erstmal wieder an die Belastungen eines Drei-Runden-Auftritts gewöhnt werden. Wider aller Befürchtungen lief dann alles bestens. Die Kröllwitzer Rakete am Schlagzeug legte fulminant los und die Schwitzwerte erreichten trotz Open Air-Kühle rekordverdächtige Werte. Die schönsten Frauen Halles tanzten vor der Bühne und die, um das Wohlergehen der Künstler stets besorgten Veranstalter reichten reichlich Flaschenbier zur Abkühlung auf die Bühne. Ein eindeutiger Heimspielsieg also an diesem Abend.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>05.07.2011 Halle, Neues Theater</B><P> <B>Jochen: </B>Eine Bühne auf der man sich so richtig austoben konnte, bot das Neue Theater in Halle. Nachdem die Bierfragen geklärt waren, genossen wir das schöne Wetter auf der Uni-Treppe. Pünktlich um 21:30 ging es dann los. Eine junge Frau schien von anfang an gefesselt von der Musik zu sein und rockte die Tanzfläche. Sie zog auch andere in ihren Bann und schließlich waren am Ende doch einige tanzende Menschen vor der Bühne (auf die man nicht im Schlusssprung hochspringen kann), die auch ein wenig in dieser großen Sauna schwitzten. Mit unserem Kopfschwitzer, Bernd dem Berserker, der fünfhundert Kilometer Autobahn hinter sich hatte, hatten wir uns auch sehr gut eingespielt und rockten den Saal.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>02.07.2011 Günthersdorf, Gemeindezentrum</B><P> <B>Jochen: </B>Zur Silberhochzeit im schnieken Gemeindehaus zu Gühntersdorf. Ob das was wird? Ich fasse es mal mit den Worten des Silbermannes zusammen: "1.Truppe : Scheisse, 2.Truppe: Naja, ging doch, 3.Truppe: Spitze, voll geil, klasse!" Gut dass wir an diesem Wochenende kein Openair spielen mussten, sondern bei herbstlichen Temperaturen und Dauerregen unsere Kehlen mit heizendem Wodka füllten. Das Organisationsteam sorgte dafür, dass es uns an nichts fehlte auch der Wodka und das Bier nicht ausging.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>25.06.2011 Langendorf, Burgstock</B><P> <B>Wolfgang: </B>Beim Burgstock ging es wie immer feuchtfröhlich zu: Entweder regnet es ein bisschen oder ein paar Biere landen auf auf der Obertrikotage oder man verbrennt sich an der Soljanka die Gusche (die wurde auf dem Höllenfeuer gekocht). Zum Glück ist bei beim Zusammenstoß von Lutz und Rüdiger seinem Bass kein größeres Unglück passiert. Zumindest floss nicht auch noch Blut. Aber: If you want blood you've got it.<P> <B>Jochen: </B>Ich wusste gar nicht, dass ich umgetauft bin, aber vielleicht war es der Geist von Rüdiger der mitspielen wollte und fälschlicherweise nicht den Drumstick führte, sondern meinen Bass gegen Lutz' Stirn. Aber es geht im ja gut. Mein Bass litt ein wenig und die Saiten wollten ihre Spannung nicht mehr so halten wie sie sollten. Ansonsten war das Burgstockfestival wieder sehr schön, obwohl das Wetter nicht so richtig mitspielte. Das Theaterstück war sehr amüsant!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>11.06.2011 Potsdam, Pub-alá-Pub</B><P> <B>Wolfgang: </B>Die Pubse feierten 17. Geburtstag und die Vier Schönen, immerhin auch schon 12, durften mitfeiern. Vor lauter Aufregung, auf der Geburtstagfeier von fast Volljährigen dabei zu sein, haben wir unser Publikum mit lustigen Textimprovisationen verwöhnt. Es wird langsam Zeit für einen Telepromter! Na, Gerhard, da wir doch was zu machen sein? Aber sonst, ein sehr, sehr schöner Abend!<P> <B>Lutz: </B>Die 4 Schönen spielen besonders gern in Studentenclubs. Besonders besonders gern spielen im Pub á la Pub in Potsdam. Immer wenn wir kommen, ist gutes Wetter, die Pubber sind bestens gelaunt und wir werden vom Publikum sehr freudig aufgenommen. Zur Feier des Tages luden wir die größten und schwersten Boxen ein, die wir bekommen konnten und steigerten somit unsere Reichweite bei der relevanten Zielgruppe um ein Vielfaches. Leichte Textschwächen wurden charmant überspielt und am Ende des Sets waren wir doch alle froh, die Fußballstadion erprobten Absperrgitter doch vor der Bühne stehengelassen zu haben um der tobenen Meute Einhalt zu gebieten.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>08.06.2011 Bernburg, Campus</B><P> <B>Wolfgang: </B>In Bernburg gab es Einiges in Überfluss: Freibier, Pizzen mit einem halben Meter Durchmesser und Schlagzeugequipment. Und umgekehrt proportional mit dem Sonnenstand, erhöhte sich auch die Zahl derer, die sich in die Nähe der Bühne trauten. Und so durften wir wieder mal aufhören, als es am Schönsten war.<P> <B>Lutz: </B>Die Fachschft der FH Anhalt hatte sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Um die Wahlbeteiligung für die Fachschaftswahl zu steigern, gab's den ganzen Tag Freigetränke für alle die wählen. Durch diesen kleinen Kniff konnte die Wahlbeteiligung um satte 300% gesteigert werden. Ein voller Erfolg! Unser erster Auftritt in diesem Jahr mit Bernd dem Berserker war es auch, obwohl ein etwas späterer Spielzeitpunkt sicher nicht verkehrt gewesen wäre.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>04.06.2011 Rahnsdorf</B><P> <B>Lutz: </B>Am bislang heißesten Tag des Jahres spielten wir in Rahnsdorf auf. Idyllisch zwischen Feldern, Wiesen und Wäldern gelegen, hatte die örtliche Feuerwehr ein schmuckes grünes Festzelt mitten auf der Kreisstraße aufgebaut. Man kann ja nun nicht gerade sagen, dass wir unerfahrene Musiker wären, die ein oder andere Situation bescherte uns doch ein paar ordentliche Schweißausbrüche, die nicht auf die hochsommerlichen Temperaturen zurückzuführen waren. Es begann zunächst mit den üblichen es-ist-zu-laut-Beschwerden, steigerte sich mit Stromausfällen, die PA und und Teile der Beleuchtung erlöschen ließen und gipfelte im erneuten "verglühen" meines geliebten Röhrenverstärkers (siehe Merseburg, 27.11.2010) dem im engen Korsett seines Transportcases wohl etwas zu heiß war. Hochprofessionell überspielten wir all diese Widrigkeiten und konnten letzlich doch ein paar Rahnsdorfer Rocker mit unserer Darbietung überzeugen. Ein besonderer Gruß geht an dieser Stelle noch an den Niemegker Hähnchenbruzzler der durch seine erfrischend ökonomische Art der Kundenkommunikation unser "Servicemitarbeiter des Monats" wurde.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>27.05.2011 Merseburg, Mersepack</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wir hatten eigentlich (fast) alles, was wir brauchten: Bier, warmes Buffet, Tischtennisplatte, gute akustische Bedingungen dank Open Air, keinen Regen und eine bunte Auswahl an Süßigkeiten. Leider haben die Überstunden, wie man uns erzählte, an den Kräften der Mitarbeiter gezehrt, so dass sie sich nur sehr vereinzelt zu rhythmischen Regungen hinreißen ließen. Dafür gab es allerdings ein Novum in der Bandgeschichte: Die attraktive Feuertänzerin, die wir musikalisch begleiteten, ließ uns dastehen wie Schuljungen... "Sag' nur, wie weit, wie weit, wie weit willst du gehn?" <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>30.04.2011 Gräfenhainichen, GCC</B><P> <B>Lutz: </B>Das erste Open Air des Jahres bei frischem aber schönem Frühlingswetter in Gräfenhainichen. Zunächst gelang uns ein Blitzaufbau erster Güte und ich war überrascht, dass alles reibungslos funktionierte. Doch noch vor dem Auftritt gaben eine Frequenzweiche und eine Endstufenseite den Geist auf. Ob es an der schlagerlastigen Laptopbeschallung lag, kann nur noch vermutet werden. So was ist unser Equipment eben nicht gewohnt. Später setzte dann noch mein In-Ear System ("Hörgerät") sowie meine Stimme aus. Doch getreu dem Motto "Tut dir deine Stimme weh, trinke eine Kanne Tee" konnte ich mich mit Pefefferminztee halbwegs über die stolze 45-Song Distanz retten. Glücklicherweise lies sich das, nach Tanzmusik durstende Publikum davon nicht beirren und tanzte sich beeindruckend souverän durch unsere Songs. <P> <B>Jochen: </B>Zwei Jahre ist es her, dass wir hier spielten. Und die Hänicher scheinen schon D4S-Entzug gehabt zu haben. Die erste Runde mussten sie sich wieder daran gewöhnen, um dann ab dem ersten Lied der zweiten Runde bis zum Schluss durchzutanzen. Sehr lobenswert! Nach jeder Runde steht auch eine neue Runde Bier im Backstage und beim Abbau wird noch ein Rotwurstbrötchen gereicht. Micha reiste mit Frau an und tanzte das ein oder andere Hochzeitstagstänzchen. Ich war mal wieder für den Nebel zuständig und muss sagen, draussen macht das noch viel mehr Spaß. Da müssen wir den Fogger wohl mal nachfüllen. Zu viert ging es dann auf der Rücksitzbank halb schlafend, halb zitternd, ob der Diesel noch bis zur nächsten Tanke reicht, gen Heimat. Fazit: Die Hänicher sind ein sehr dankbares Völkchen und wenn die Restkilometeranzeige NULL anzeigt, dann kann man noch mindestens 1500m zur Tankstelle hereinrollen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>27.04.2011 Dresden, Klub Neue Mensa</B><P> <B>Lutz: </B>Die Neue Mensa in Dresden ist eigentlich eine alte Mensa. Dennoch weiss dieser Zweckbau mit gut erhaltenem und sprödem 70er Jahre-Charme zu beeindrucken. Insbesondere der verschwenderische Einsatz von Holz sowie die rafinierte Deckenkonstruktion aus einer Malimo-Pertinax Mixtur sorgen für eine prima Akkustik. Nach zünftigem Abendmahl und zurückhaltendem Freiberger Konsum (Wir geben ehrlich zu: Es mundet uns, sonst eher anspruchslosen Bierfreunden, einfach nicht.) rockten wir das schlagertolle Party-Jungvolk. Die Frage, wer eigentlich zu einer Studenten-Schlagerparty geht, können wir dennoch noch immer nicht so richtig beantworten. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>23.04.2011 Wittenberg, Irish Harp Pub</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wir arbeiten dran. Jedes Jahr ein bisschen. Jedes Jahr ein bisschen lauter! Aber weil wir seit ca. 10 Jahren daran arbeiten, beschwert sich auch niemand, sondern Darwin sorgt dafür, dass das Gehör mit seinen Aufgaben wächst (oder verkümmert). <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>16.04.2011 Leipzig, Theaterfabrik</B><P> <B>Wolfgang: </B>Ein mondänes Venue - Die 4 Schönen konnten sich Bachstage an allerei Köstlichkeiten laben, ihre Klavier- und Drumskills ausbauen und viele nette Menschen treffen. Uns wurde auch mal wieder schmerzlich bewußt, dass wir zu alt für den Rock'n'Roll sind (...Finger weg!), weil wir doch tatsächlich Micha's-Misch-Lautstärke als zu lautstark empfanden. Als wir dann unseren Gastauftritt vollzogen, wurde uns mal wieder in Erinnerung gerufen, dass man Alkohol in Maßen und nicht Massen genießen soll... Also alles in allem: Ein toller Abend!<BR> Achja und "Ballade pour Adeline", am Klavier vorgetragen von Roy, war die Wucht... <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>08.04.2011 Leipzig, StuK</B><P> <B>Lutz: </B>Und wieder einmal ruck zuck - schluck StuK. Nach Dart Band-Meisterschaft und gefühlten 150 Mini-Pizzen (oder Pizzas?) ging es auf die schöne StuK-Bühne. Durch die recht lange Bühnen Abstinenz kam ich aufgrund der zünftigen 2 Stundendistanz ganz schön in's schwitzen. Zusätzliche Aufregung gab es zwischendurch noch als Wolfgangs pralle Sangesstime urplötzlich einfach bei 2 Liedern für je ca. 1,5 Strophen weg war. Gerhard der Flinke konnte jedoch blitzschnell eine wackelige Kabelsteckverbindung lokalisieren und alles war wieder schön.<P> <B>Wolfgang: </B>Da ich ja gewohnt bin, eigentlich nur Playback zu singen, habe ich dieses tontechnische Malheur gar nicht bemerkt. Ich wußte gar nicht, dass Gerhard mittlerweile meine Stimme auf das Publikum losläßt. Er hat mir immer versichert, dass das mit dem Playback alle so machen, weil es einfach besser klingt. Deshalb müssen wir bei den Ansagen auch immer ein bisschen warten, bis Gerhard den Mikrofonkanal hochzieht...<BR> Aber es gab noch ein denkwürdiges Ereignis: Die 4 Schönen gaben sich ganz dem Pfeffi-Rausch hin. Normalerwise sind wir nur biertrinkend zu erleben, aber diesmal musste es einfach dieses grüne Gesöff sein. Beim Aufwachen am nächsten Tag hatte ich erst Kopfschmerzen in der Stirn, die dann im Laufe des Tages in den Nackenbereich wanderten. Das war mir auch neu...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>05.03.2011 Halle, Otto's</B><P> <B>Lutz: </B>Saisonauftakt im Otto's in Kröllwitz: Nachdem wir viel zu viel Zeit (Winterschlaf) im Proberaum verbracht hatten, ging es endlich wieder raus auf die Bretter. Entgegen aller Befürchtungen (reicht die Kondidtion? können wir die neuen Songs? funktioniert der ganze Schrott noch richtig? ) lief alles dufte. Rüdiger verschmähte diesmal die Haxe zugunsten eines Grünkohlauflaufs und wunderte sich später über häufiges Aufstoßen mit Grünkohlgeschmack. Punkt zwölf konnten wir noch Gerhard, dem fünften Schönen, zum Wiegenfeste gratulieren. Passend dazu gaben wir den schönen Titel "Ich liebe Dich" zum besten. <P> <B>Wolfgang: </B>Nachdem wir 6 Jahre (ca. 180 Auftritte) immer die selben Auftrittshosen anhatten, haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut, um uns von einem echten Stilberater ein modisches Makeover zu verpassen: Herausgekommen sind ebenfalls schwarze Hosen, aber diesmal ohne Streifen! Der große Nachteil des modischen Beinkleides offenbarte sich allerdings erst am nächsten Tag: Die 1 1/2 Liter Schweiß, die bei der alten Hose scheinbar durch das Hosenbein direkt auf die Erde tropften, wurden diesmal offensichtlich von eben diesem aufgesaugt und sorgten dafür, dass ich, Wolfgang der Warmherzige, tatsächlich in den Genuss eines "echten" Wolfes kam. Super! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>18.12.2010 Dessau, Cadillac</B><P> <B>Jochen: </B>Das Weihnachtskonzert in Dessau und meist auch das letzte Konzert des Jahres ist schon immer etwas Besonderes. Man träumt während des Konzerts vor sich hin, lässt das Jahr noch einmal im Zeitraffer vorbeihuschen und stellt fest das es ein ereignisreiches Jahr war, zumindest für mich. Was es auch für einen Anlass gibt, wir sind dabei: Radrennen, LKW-Feier, Biker-Hochzeit, Festival, Bauball, Weihnachtsmannsackhüpfstaffelmarathon, etc. Da kann man auch schonmal im vorhinein den Endstufenverstärker vergessen. Nur gut, dass wir Connections haben und dieses Problem lösen konnten. Ich glaube am häufigsten jedoch vergessen wir die PA-Boxen. Das Problem der langen Mütze löste ich mit einem Gummiband und strangulierte meinen Kopf zunehmends bis ich es nicht mehr ausshielt. Drum entblößte sich meine vollgeschwitzte Haarpracht während der Zugabe und konnte auch endlich mal wieder den Rüdiger nässen. Die treuen Fans aus dem Raum Dessau ließen sich durch die Witterung nicht aufhalten und sorgten auch in diesem Jahr wieder für mächtig Stimmung im vertrauten Ambiente.<P> <B>Lutz: </B>Alle Jahre wieder, kommen die 4 Christkinder, äh Schönen nach Dessau um ihr Weihnachtskonzert zu spielen. Nach einigen, sagen wir mal, "Experimenten" fand die Sause wieder im Ex-Finekeller-jetzt-Cadillac statt. Dort gibt es zwar kein Rumpsteak mehr auf der Speisekarte aber die schönen DDR-Filmplakate an der Klodecke (z.B. vom jugoslawischen Farbfilm "Die Schönheit der Sünde") sind geblieben. Auch im Publikum gab es einige bekannte Gesichter zu sehen und sogar einen Backstagebereich bietet der Kellerclub inzwischen. Leider ist der Häuserblock inzwischen vom Abriss bedroht und so bleibt zu hoffen, dass unser nächstes Konzert im Cadillac nicht zur Abrissparty sondern zu einem erfreulicheren Anlass stattfindet.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>3. & 4.12.2010 Dresden, Bärenzwinger, Weihnachtsmannsackhüpfen</B><P> <B>Lutz: </B>Das D4S-Abenteuerwochenende in Dresden bot viel Spaß und Aufregung für alle. Zunächst für unseren Jochen, der durch Dreifachbelastung (trinken, hüpfen, musizieren) eigentlich immer in Bewegung war. Dann schaffte es auch unser Wolfgang wieder mal in guter Tradition, wie auch im letzten Jahr seinen Verstärker in Dresden kaputt zu machen. Glücklicherweise passierte dieses Missgeschick erst beim letzten Lied als die ganze Fuhre (Verstärker samt Box) seitlich von der Bühne kippte. Eine Obduktion wird in den nächsten Tagen zeigen, welche Schäden der Patient genommen hat. Einen Ohrwurm haben wir alle übrigens auch noch mitgebracht. Ein wahlweise von Katzen gemaunztes oder von heiserer Rockerstimme vorgetragenes "Dashing trough the snow..." wird uns wohl noch eine Weile begleiten.<P> <B>Wolfgang: </B>Ja, was passiert, wenn man eine Waschmaschine aus ca. 2 Meter Höhe auf die Erde plumpsen lässt? Vermutlich hat sie außen ein paar Dellen, hinterlässt einen Einschlagskrater, dreht sich aber noch. Die deutsche Edelverstärkerschmiede ENGL, ehemals Elektrogerätebau, baute die Verstärker gemäß dem immensen Erfahrungsschatz aus 30 Jahren Waschmaschinenproduktion oder ähnlichem. Jedenfalls ist doch tatsächlich bei dem Sturz der Netzstecker rausgerutscht! Ansonsten hätte der kleine Stahlkoloss weiter geplärrt. Allerdings war das Case dermaßen verbogen, dass ich froh war, bei den Reparaturarbeiten 2 Vorschlaghämmer zu besitzen. Aber man spricht ja auch in Fachkreisen von der Edelamp-Schmiede.<P> <B>Jochen: </B>Auf nach Dresden zu den zu den Sacksportmeisterschaften heißt es am 1. Dezemberwochenende in jedem Jahr. So kämpften sich auch D4S durch Schnee und -10°C zum Bärenzwinger durch, um diesmal wieder in der Sauna zu Schwitzen und am nächsten Tag zur Mittagszeit bei Temperaturen um die 0°C nochmals aufzuspielen. Ob man jetzt die Kälte oder den Bierkonsum als erschwerendes Element betrachtet sei jedem selbst überlassen. Mir war auf jeden Fall nicht kalt, da ich nach dem Polepositionwettbieraustrinken vergessen hatte meine warmhaltenden Pullover auszuziehen. So schwitzte und hüpfte ich in der Kälte vor mich hin, stets Wolfgang's Verstärker zurechtruckend. Doch ein Moment der Unachtsamkeit während des letzten Liedes nutzte das Gerätegefüge aus um sich hinabzustürzen. Dennoch: Es war auch in diesem Jahr wieder eine super Sause, nicht nur vom Spielen her sondern auch von der Hüpfleistung! Danke an die ausschweifend feierenden Sacksportler.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>27.11.2010 Merseburg, Flugplatz</B><P> <B>Lutz: </B>Oje, liebes Tagebuch: Ein geliebter und bisher so zuverlässiger Begleiter hat mich gestern ein bisschen im Stich gelassen. Ein Qualitätsprodukt aus den Werkhallen eines ehemaligen Waschmaschinenmotorproduzenten in Bayern namens Engl, sorgte für Nervosität und Stimmungsschwankungen bei mir. Da mein ansonsten blitzeblanker Gitarrensound hin und wieder klang wie ein alter Walkman mit leeren Batterien, muss der kleine Schreihals in die Werkstatt. Nun heißt es hoffen, dass unser Bandmechaniker das Wehwehchen findet und den Kleinen bis zu unserem Gastspiel in Dresden am kommenden Freitag wieder fit macht.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>04.11.2010 Halle, Turm, Nawi-Erstsemseterparty</B><P> <B>Wolfgang: </B>Musiker sind ja ein eitler Menschenschlag. Aber das die Kürzung der Playlist von höchster Stelle (der Gott des Turmes) mich dazu animieren könnte, vor dessen Augen in ein Glas zu urinieren, beleidigt ein klein wenig meine Intelligenz. Mal ganz ehrlich: Für gleiches Geld mehr Kraft in weniger Songs zu stecken, hat auch was. Ich glaube, wir haben in unserem Leben genug 5-Runden-Auftritte gemacht, so dass wir auf den ein oder anderen Song auch mal verzichten können. Aber ansonsten: Sehr, sehr schöne Veranstaltung!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>30.10.2010 Halle, Wajut</B><P> <B>Wolfgang: </B>Durch Bio-Würste und Becks-Bier gestärkt, machten wir uns "an die Arbeit". Wir hatten allerdings die Rechnung ohne die exponentielle Verknappung des Sauerstoffs, hervorgerufen durch die vielen Tanzwütigen, gemacht. So das Lutz und ich nach etwa der Hälfte des Konzerts an Kurzatmigkeit und dem dringendem Bedürfnis nach einer Sitzgelegenheit litten. Anfängliche Zweifel, wir wären jetzt zu alt für den Scheiss, wurden zerschlagen und alles auf den fehlenden Sauerstoff geschoben.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>18.09.2010 Halle, Volkspark, Freiwilligentag</B><P> <B>Lutz: </B>Freiwillige aus der ganzen Stadt strömten freiwillig in den Volkspark um den 6. Freiwilligentag zu feiern. Freiwillig sagten auch wir zu und gaben ein Freiluftkonzert auf der schönen alten Muschelbühne. Zu familienfreundlicher Zeit rockten wir los, leider ohne unseren Lieblingsshoweffekt, den wabbernden Kunstnebel. Dennoch gab es zahlreiche freiwillige Tanzeinlagen die bewiesen: Es gibt viele Leute, die auch (unfreiwillig?) ohne Alkohol Spaß haben können und wir brauchen nicht unbedingt viel Nebel um auf der Bühne gut auszusehen. Ist doch alles nur Show.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>11.09.2010 Köllme, 1180 Jahr-Feier</B><P> <B>Wolfgang: </B>Mein liebes Tagebuch! Ich mache mir Sorgen. Und zwar um den Lutz. Ich glaube, er steht auf Kühe! Und zwar durften im Festzelt zu Köllme die Bühne mit einer Pappmachè-Kuh teilen. Doch dieses Tier hatte eine solch betörende Wirkung auf Lutz - ständig musste er es streicheln oder mit dem Fuß in den Popo treten oder ihr etwas Bier zum Trinken geben. Und ich frage mich ernsthaft, wo hört Tierliebe auf? Sollen wir Lutz zum Geburtstag seine eigene Kuh schenken? Damit er nicht mehr heimlich nach Köllme fährt? Zu Chantalle, der Kuh mit den blauen Augen?<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>21.08.2010 Leipzig, Schaltwarte</B><P> <B>Bernd: </B>Es war ein langer Weg. Doch jetzt am Ende kann ich sagen, wir haben es geschafft. Die 4 Schönen sind oben, nein besser, ganz oben angekommen. Da ist keine Steigerung mehr, das war´s. The sky is the limit. Genauer gesagt sind wir ganz oben in der alten Schaltwarte in Leipzig angekommen. So ein Auftritt in der zweiten Etage eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes so ganz ohne Fahrstuhl ist ein Erlebnis. Da war ich schon fertig, noch bevor ich auch nur aufgebaut, geschweige denn auch nur einen Takt gespielt hatte. Ich bin in den letzten Jahren mehrfach aus beruflichen Gründen umgezogen und möchte es an dieser Stelle nicht verpassen meinem Arbeitgeber zu danken, dass er jedes Mal die Kosten für einen professionellen Umzugsservice übernommen hat. Seit Samstag weiß ich das erst so richtig zu schätzen. Der Auftritt war dann  okay . So eine Hochzeitsgesellschaft ist immer ein Glücksspiel und wir können ja nicht immer gewinnen. Pech beim Spiel(en)  Glück in der Liebe. Alles Gute dem glücklichen Paar.<P> <B>Jochen: </B>Wieder gab es eine Premiere mit D4S für mich: Ganz neu mit Pkw und Anhänger machten wir uns auf die Piste um abermals eine Hochzeit zu bespielen. Im Sommer scheint sich das jedes Jahr zu häufen. Das die Hochzeit im dritten Stock stattfand in einem Haus ohne Lastenaufzug, wurde gleich ins Facebook-Profil gebloggt, damit die Community über den Schwitzzustand unsereins Bescheid wusste. Doch auch diese Hochzeitsgesellschaft ließ sich auf unsere Musike ein und tanzte, teils pogend und teils den innigen Pärchentanz. Mit einer leckeren Ananas ging es dann mit unserem Gespann heimwärts.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>07.08.2010 Halle, Uhrenwerk</B><P> <B>Wolfgang: </B>Das Handschweiß aggressiv ist (und manchmal auch aggressiv macht), ist ja bekannt. Aber das in den 4 Wochen Sommer-Pause meine Saite durchrosten, hätte ich nicht gedacht. Die erste Saite riss ausgerechnet bei "Tanze Samba mit mir". So ein unrock'n'rolliges Lied! Da spielen wir nicht eine Sekunde lang verzerrt! Vielleicht war ich ja auch etwas angespannt, wegen den vielen hübschen Frauen, die vor unserer Nase tanzten...<P> <B>Jochen: </B>D4S mit einer Premiere nach der Sommerpause: Aufspielen zu einer Bikerhochzeit. Nachdem wir uns geduldig von Mücken zerstechen ließen, ging es los im Uhrenwerk. Die Frauen ließen sich nicht bitten und schwangen das Tanzbein. Die Biker in ihrer Kluft scheuten sich jedoch vor der Tanzfläche, lediglich ein paar von Ihnen und natürlich der Bräutigam fanden den richtigen Schwung, wenn auch nach einigen enthemmenden Bieren. Es war auf jeden Fall eine Hochzeitsmugge, welche man zu den Besseren zählen darf! Und das nicht nur aufgrund der Erdbeertörtchen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>03.07.2010 Sennewitz</B><P> <B>Jochen: </B>Das hab ich mir schon immer gewünscht: Auf einem LKW zu spielen. Dieser Wunsch wurde mir von der Finsterwalder Spedition erfüllt. Das auf dem LKW 35°C herrschten, hatte ich jedoch nicht bedacht. Leider scheinen die Trucker keine Fans von Rockmusik mit Schlagertexten zu sein. Obwohl, - ob vorne aus der PA Rockmusik herauskam, das bezweifele ich. Den Truckern war es sicher viel zu leise, da sie im LKW AC/DC mit voller Radiolautstärke gewohnt sind. Aber unser Techniker wurde gemaßregelt und abermals gemaßregelt das Summen der umherschwirrenden Mücken nicht zu übertönen. Tja, den Rekord nur ein halbes Lied zu spielen, haben wir nicht erreicht. Wenigstens hat es den Kindern gefallen. So aß ich noch drei leckere Cola-Eis am bisher wärmsten Tag des Jahres und genoss mit den Jungs noch ein kühles Bier in der heimischen Kneipe vor unserer Sommerpause.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>24.06.2010 Dresden, Straße E, Bauball</B><P> <B>Jochen: </B>Die 4 Schönen auf einem Ball? Ob das funktioniert? Nachdem wir die lokale Umgebung mit Kinderzimmern in dubiosen Häusern, Kochveranstaltungen für Spätvierziger, ausgefüllte Schlafsäcke in dunklen Kellern und auch einen bestens erhaltenen Opel Corsa A ausgekundschaftet hatten, spielten wir noch ein bisschen Fangeball, um dann den Schlagerteufel in der heißen Höhle auszupacken. Und es funktionierte! Die herausgeputzten Studentinnen und Studenten ließen es richtig krachen und waren sich auch nicht zu Schade ein bisschen zu Schwitzen. So brachten wir den schon heißen Saal zum Kochen.<P> <B>Bernd: </B>Der Abiturjahrgang 2007 studiert jetzt seit 2,5 Jahren und ein Teil davon sogar an der TU Dresden und davon wiederum viele junge Damen und Herren in der Fakultät  Bau (oder so...). Das Bauingenieurwesen ist eine Ingenieurwissenschaft, die sich mit der Konzeption, Planung, Konstruktion, Berechnung, Herstellung und dem Betrieb von Bauwerken des Hoch-, Tief- und Wasserbaus auseinandersetzt. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls Fragen des technischen Umweltschutzes, beispielsweise lärmtechnische und Schadstoffuntersuchungen, behandelt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Location gewackelt hat, das Wasser von der Decke lief und lärmtechnisch wir gut unterwegs waren. Eine gelungene Veranstaltung...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>20.06.2010 Langendorf, Burgstock Festival</B><P> <B>Lutz: </B>"Offene Bühne - jeder kann, keiner muss" so das Motto im Zugabenblock. Nassforsche Jugendfreunde stürmten die Bühne und ließen ihren Gefühlen freien Lauf indem sie inbrünstig unser "Country Roads" mitträllerten. Bei der zweiten Zugabe "Irgendwie, irgendwo ..." füllte sich die Bühne noch mehr und ein etwa 20-köpfiger Chor brüllte ins Mikro. Prinzipiell finde ich sowas dufte; doof nur, das meine kleinen Kopfhörer, die ich im Ohr trage so eingestellt sind, das ich meinen eigenen Gesang ordentlich selbst höre. Wenn nun aber 20 angeschwibbste Jungspunde in das Mikro röhren, in das ich normalerweise wohltemperiert hineinsinge, gibt das in meinem Gehörgang ein ordentliches Hallelujah. Liebe Burgstocker, danke für den Tinitus, mir hat es trotzdem sehr gut bei euch gefallen!<P> <B>Jochen: </B>Was für ein Festival! Für einen gewissen Obolus kann man hier soviel Essen bzw. Trinken bis man voll ist bzw. man alles verschlungen hat was da war. Viele nette Menschen trifft man hier, welche die auch eine wenn auch ungewollte(?), Ketchup-Attacke einstecken. Tanzwütig sind sie, und wenn es darum geht die Bühne zu entern und mitzusingen, dann sagt da keiner nein. Frei nach dem Motto: "Unsere Grenzen sind fließend". Kann mich gar nicht erinnern, so etwas schon erlebt zu haben. Zum Schluss gabs noch rabattierte Festival-T-Shirts. Vielen Dank!<P> <B>Wolfgang: </B>Wikipedia sagt zu Obolus: "Ursprünglich bezeichnete der Ausdruck einen kleinen Spieß. Da Münzen anfänglich noch nicht rund und mit dem Bild des Herrschers geprägt wurden, sondern einfach kleine spitze Metallstückchen waren, wurden sie ebenfalls als  Spieße bezeichnet. Aus dem griechischen Wort obelòs wurde im Lateinischen der obolus, der als Entlehnung ins Deutsche gelangte. Der sprachlich verwandte Ausdruck Obelisk bezeichnet übrigens ebenfalls eine spießähnliche Form." Na, dann.<P> <B>Bernd: </B>Damien Hirst muss aus Langendorf sein. Was der engliche Performance-Künstler so abliefert ist ja ein fast zu dem identisch, was die Damen und Herren beim Burgstock-Festival auf die Bühne brachten. Sozialkritik gepaart mit Ketchup-Attacken gegen das Publikum. Martin, das gute Gewissen aus Langendorf, hielt eine Brandrede gegen die Kommerzialisierung des Fußballs, besonders in Bezug auf die aktuell stattfindende Weltmeisterschaft. Ja, es muss ein Ruck durch Langendorf gehen. Und so war es dann auch, als die 4 Schönen die Bühne enterten. Da gab es fast kein Halten mehr und auch hartgesottene Bierausschenker wurden vom Schlagerteufel gepackt und ins Fegefeuer der Schlagermusik gezerrt. Ein wunderschönes Festival mit sehr angenehmen Menschen. Danke.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>11.06.2010 Halle, Villa Musicdrome</B><P> <B>Jochen: </B>Was gab es in der Villa Musicdrome? Auf jeden Fall viel Schweiß, einen großen Käsewürfelsalat und vier Schöne, die versuchten eine Brücke zum Einsturz zu bringen. Nach dem bilderbuchartigen Sonnenuntergang ging es für uns dann ran ans Schwitzen. Die Mädels ließen sich nicht lumpen und feierten kräftig ab. Mit einem heftigen Basshieb verpasste ich Wolfgang mal wieder einen Schlag. Ob das wohl ein blauer Fleck geworden ist?<P> <B>Wolfgang: </B>Ein blauer Fleck? Schön wär's! Der Arzt in der Reha sagt, ich könnte froh sein, dass dieser Fleischer kein Metal-Bassist ist (spitze Basskanten). In dem Falle wärst du vorne nämlich wieder rausgekommen :-).<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>05.06.2010 Potsdam, Pub-alá-Pub</B><P> <B>Jochen: </B>Die Fahrt nach Potsdam begann mit Schwitzen auf der hinteren Reihe des Busses. Ja, der Sommer ist da! Und so bespielten wir die sechs-spurige Hauptverkehrsstraße vor dem sich stetig füllenden Platz des Pub-a-la-Pub und auch der sich stetig füllenden Blase von Lutz. Die Pub-a-la-Puber waren wie gewohnt in bester Partystimmung und beeindruckten durch ihre lauten Gesangseinlagen. Nach drei Runden war es dann soweit, die drei Schoenen verabschiedeten sich während der Vierte schnurstracks auf dem Klo verschwand.<P> <B>Lutz: </B>Ein genialer Abend in Potsdam: Bestes Wetter, Speisen-und-Getränke-Flatrate sowie jede Menge freundliche und gutaussehende Menschen. Gegen Ende der dritten Runde wurde der Spaß für mich leider zur Qual. Zu meiner, durch Erkältung, Beruf und Vortagsauftritt, völlig ruinierten Stimme kam auch noch ein enormer Harndrang hinzu. Hatte ich doch in den Pausen zuvor versucht, meine Stimmbänder mit möglichst großen Mengen (viel hilft viel) an Flüssigkeit (Kamillentee, KiBa, Cola) einigermaßen zu regenerieren. Das sprichwörtliche Ende vom Lied nutzte ich denn geschwind, um nach einer kurzen Verbeugung die verdutzten 3 Schönen stehen zu lassen und mich schnurstracks auf Örtchen zu begeben. Leider hatte ich den Menschenauflauf und die damit verbundenen Warte- und Wegezeiten unterschätzt, sodass ich bei meiner Rückkehr bereits in die vorletzte Strophe der ersten Zugabe einstimmen konnte.<P> <B>Wolfgang: </B>Lutz, was mir dazu einfällt: Du hattest eine urinierte Stimme :-)<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>04.06.2010 Kötschau, Heimatfest</B><P> <B>Jochen: </B>Eine Menge Equipment wurde zum 49. Heimatfest in Kötschau aufgebaut, denn ENGL lud zur Produktpräsentation ein. Der Kötschauer interessierte sich jedoch eher weniger dafür, vielleicht ist er ja Marshall-Fan. So mied er das große Festzelt und machte es sich am Bierstand in 100m Entfernung bequem. Nur gut das auch! auch gespielt haben und auch ein paar auch!-Fans mitbrachten. Da hat man nun den größten Backstagebereich, doch genützt hats auch nichts.<P> <B>Lutz: </B>Zum 49. Heimatfest hatten die Kötschauerinnen und Kötschauer ein sehr großes Festzelt und ein fast genauso großes Backstagezelt aufgebaut. Das war schön. Auch schön waren die liebevoll belegten Brötchen und der bereitgestellte Kaffee zu dessen restlosen Verzehr wir vehement aufgefordert wurden. Dank Jochen und etwas Alufolie haben wir auch fast alles verputzt, bis auf die gehackten Zwiebeln. Nicht so schön war die geringe Zuschauerzahl Vielleichts lag's aber auch an unserer Songauswahl, welche die Kötschauer Freunde deutscher Rockmusik etwas überforderte.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>15.05.2010 Dessau, Bibers Corner</B><P> <B>Jochen: </B>Jetzt weiß ich warum das Bibers Corner den Beinamen Wohnzimmer trägt: Einmal ist es nur so groß wie ein Wohnzimmer und zum anderen gibt es diese warme Atmosphäre, sei es durch die Tapete oder durch die Menschen darin verursacht. So ist der Laden auch schnell voll und für einige Leute unvermeidbar, direkt vor einer Box zu sitzen. Meine Aufgabe war es den wasserlassenden Teil sicher zum WC zu geleiten. Dabei konnte ich meinen Bass perfekt als Schranke benutzen, die jedoch einmal zu früh herunterging... Entschuldigung! Das Publikum erinnerte mich in Sachen Lautstärke und Gefühl des Mitsingens an den Shanty-Chor aus Hamburg. Das war dufte!<P> <B>Wolfgang: </B>Bibers Corner ist der Laden für Menschen ohne Berührungs - und Platzängste. Das habe ich gleich beim dritten Lied probiert, bin aber bei der Dame kläglich gescheitert. Sie tat mir aber auch wirklich leid: Das Ohr 10 cm neben der Box, dass ist eigentlich nur was für betrunkene Punker. Aber sonst war es sehr schön: Hübsche Mädels direkt vor der Nase(nspitze), wohlintonierende Chöre und mal wieder eine neue Ladung frischer Sonnenblumen (Vielen Dank!). Die alten Blümchen waren ja schon wieder sehr abgerockt...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>08.05.2010 Wittenberg, Markt</B><P> <B>Jochen: </B>Ob Rennradfahrer gerne Schlagermusik hören? Ich hatte nicht den Eindruck, denn zum Konzertbeginn nach dem Altstadtrennen schienen die Radler alle ausgeflogen zu sein. Der Wittenberger Radfan blieb noch und zeigte sich eher verhalten in Anbetracht der tollen Tanzmusike und der weiblichen (maximal 14-jährigen aka 13 bis 21-jährigen) Tanzformation. Zwei Jungs ließen es sich nicht nehmen, kletterten auf Wolfgangs Anweisungen über die Gitter und rockten richtig ab. Echte Fans haben wir dazu gewonnen. Der gemeine Wittenberger ließ sich anstecken und taute zum Ende des Sets etwas auf, während wir so über manche Dinge nur noch schmunzeln oder auch lauthals loslachen konnten.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>07.05.2010 Großlehna, Musikfest</B><P> <B>Lutz: </B>In Großlehna wurde alles getan, damit sich die Musikanten wohl fühlen. Gute Getränkeversorgung, Backstagezelt sowie eine Ton-, Licht- und Videotechnik vom Feinsten samt hochmotiviertem Bedienpersonal. Ich freue mich ebenfalls schon wieder auf das Video von unserem Auftritt. Dann können wir mit etwas Abstand unsere Fehler und Macken auswerten. Mögliche Kommentare wären dann zum Beispiel. "Rüdiger, hier hast zu zum 4. Mal deinen Drumstick verloren." oder "Lutz, kannst du den Anfang von "Kompliment" nicht einmal ordentlich spielen?".<P> <B>Jochen: </B>Großlehna im Mai: Großes Zelt, Steaks, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Kamerateam und eine Menge Bier. Dazu jedemenge Live-Musik, unter Anderem auch von uns. Clever war diesmal, den Eingang des Zeltes gleich vorne neben der Bühne zu platzieren. So standen hereinkommende Gäste gleich an der Bühne. Dies tat dem Tanz- und Mitsingverhalten sehr gut und die Party wurde zu einer zünftigen Sause. Da freu ich mich schon auf das nächste Mal!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>04.05.2010 Dresden, Borsi</B><P> <B>Wolfgang: </B>Manchmal müssen Bands "gegen die Tür spielen". Das heißt, sie bekommen keine feste Gage, sondern werden an den Eintrittsgeldern beteiltigt. Beim Borsi werden wir zum Glück fest entlohnt, allerdings müssen wir "gegen den Bus spielen". Das bedeutet, immer wenn ein Bus eine neue Ladung Tanzwütige liefert, müssen wir diese von unserer Qualität überzeugen, aber auch wieder schon Überzeugte mit einem tränenden Auge zur nächsten Station entlassen. Das ist ein wenig anstrengend, aber man sieht bei jedem Lied neue Gesichter.<P> <B>Jochen: </B>Trüb und kalt war das Wetter an diesem 04. Mai. Doch dies hielt das Dresdner Studentenvolk nicht davon ab von Klub zu Klub zu wandern, oder auch mal den Bus in das etwas abgelegenere Borsi zu nehmen. So konnten wir, wie im Vorjahr das Publikum mit zunehmender Stunde zum Tanzen animieren. Dank gilt hier wohl Wolfgang der mit seiner warmherzigen Art das Publikum raffiniert Schritt für Schritt zur Bühne heranlockte. Wenn die Sonne dann noch eher untergehen könnte, dann wäre die Party sicherlich von Anfang bis Ende perfekt.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>01.05.2010 Wittenberg, Irish Harp Pub</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wenn man mich fragt, was eine markante Eigenschaft der 4 Schönen ist, fallen mir Dinge ein wie: Wir spielen die Songs schneller, als nötig. Oder, wir sind eigentlich immer zu laut. Aber in Wittenberg kam mal wieder folgende Kerneigenschaft zum Vorschein: Das ewige Zweifeln. Zugegeben, als Zehn vor Zehn immer noch kein Mensch da war, war das schon ein bisschen blöde. Aber ist ja nochmal alles gut gegangen. Plötzlich waren genug da und es war wie immer sehr lustig. Nur an unserer Textverständlichkeit müssen wir im Pub (= Pap(pe)) noch feilen. Tocotronic wusste zu diesem Thema: Was du auch machst, mach es nicht selbst. Was du auch machst, sei bitte schlau, meide die Marke Eigenbau. Recht hammse.<P> <B>Jochen: </B>Was wohl der gemeine Wittenberger an einem 1.Mai so treibt, man weiß es nicht. Zumindest fanden einige den Weg ins Pub und tauten dann in der zweiten Runde auf. Dank gilt hier dem am Montag von Dresden gestarteten, die Elbe entlang gepaddelten, Hamburger Motivationsteam, welches pünktlich am Abend eintraf und mit unserer Ersatztechnikerin für Stimmung sorgte. Meine Bekanntschaft mit der Decke ging glücklicherweise glimpflich aus. Bleibt noch dem Mike alles Gute und baldige Genesung zu wünschen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>23.04.2010 Leipzig, Stuk</B><P> <B>Lutz: </B>Im StuK strebt man stets danach, das Gute noch besser zu machen. In diesem Jahr bestand die Evolution daraus, dass die bisher relativ kleine Bühne durch 2 weitere Segmente auf eine akzeptable Größe ausgedehnt wurde. Der Zuschauerraum schrumpfte dadurch etwas, was der Stimmung im Lokal jedoch außerst zuträglich war. Es wurde wunderbar getanzt und gesungen. Zwei Jugendfreundinnen waren jedoch dem Alkohol zu sehr zugetan, sodass die beiden heute sicherlich mit schmerzenden Körperteilen im Rücken- und Armbereich aufgrund kleiner Stürze im Bühnenbereich aufgewacht sind. Gute Besserung von uns auf diesem Wege! PS. Wer hat schonmal die "Travel-Pussy" aus dem Automaten im Jungsklo ausprobiert? Mailt oder malt uns bitte euren Erfahrungsbericht!<P> <B>Jochen: </B>Der Stuk zeigte sich in alter Manier: Super Partystimmung, grölende Gesangseinlagen und "Ruck Zuck - Schluck Stuk". Es gab allerdings auch Neues: Catering wurde durch Würstchen und Minipizzen aufgepeppt. Ein Dartspiel stand zur allgemeinen Beschäftigung/Belustigung zur Verfügung. Gegen Ger-"Tiger-Sniper"-hardt hatten wir jedoch keine Chance. Während des Konzerts war ich neben des Aufhaltens von Wolfgangs Verstärker auch noch mit Bassspielen beschäftigt. Weibliche Zuschauerinnen zeigten ihre Hochsprungkenntnisse indem sie den "Flop" auf die Bühne zeigten, jedoch gab die Bühnenkante nicht nach. Ich freu mich schon auf das nächste Mal!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>22.04.2010 Halle, Uni Weinberg</B><P> <B>Jochen: </B>So dann versuche ich mal etwas zu schreiben was kein anderer erwähnen wird. Das ist zum einen die Einweihung Wolfgangs Amprack durch ihn selbst beim hastigen Bierkonsum zwischen zwei Songs. Rüdiger warf mit Sticks nach mir, ob das wohl mit meinem Gemüsestillleben auf seinem Kfz zusammenhängt? Und es gibt noch ein Gleichungssystem zu lösen. Es besteht leider nur aus vier Unbekannten: Gewicht(Rüdiger)+ Gewicht(Wolfgang)+ Gewicht(Lutz)+ Gewicht(Jochen) > 475kg. Vielleicht bekommen wir bei den nächsten Auftritten zusätzliche Informationen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>10.04.2010 Gotha, Londoner, Bandstand</B><P> <B>Jochen: </B>Ein bisschen wie auf dem Abstellgleis fühlte man sich auf der Kneipenbühne im "Londoner". Der Durchgangsverkehr ging nicht durchs Pub sondern hinter geschlossener Tür direkt nach oben in den Saal, wo Crayfish AC/DC zelebrierten. Uns bekamen nur die Wenigen mit, welche auch mal ins Pub hineinlugten. In der vierten Runde fanden sich dann doch ganze vier Tänzer ein. Das Highlight fand jedoch erst in der letzten Runde statt: Rock'n'Rolf eroberte mit seiner, von mir anfangs fälschlicherweise als aufblasbare Gitarre identifizierten E-Gitarre, die Tanzfläche. Doch damit nicht genug. Ein Notenständer und unzählige Effektgeräte wurden auf unserer Bühne aufgebaut, welche aber auf Anraten der Security gleich wieder in die Plastetüte eingepackt werden mussten. Durch strömenden Regen fuhr uns Wolfgang dann sicher in die Heimat zurück.<P> <B>Rüdiger: </B>Das einzige Highlight an diesem Abend war "Rock'n Rolf", der wurde auch nicht von den Nudeln getopt.Ja so was wie den haben wir noch nicht erlebt, ganz große Performance, die leider durch die aktiven Sicherheitskräfte abgewürgt wurde. Ansonsten möchte ich mir weitere Worte über diesen Abend ersparen, wir hatten schon bessere Zeiten.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>27.03.2010 Halle, Otto's</B><P> <B>Jochen: </B>Bei Otto war diesmal alles beim Alten. Leckeres, und vor allem reichhaltiges Essen, frischgezapftes Pils und ausgelassen feiernde Gäste. Mit unserem Nebel räucherten wir den gesamten Barbereich aus. Wolfgang, entschuldige bitte meine hinterhältigen, tätlichen Angriffe. Da muss ich wohl mehr aufpassen, nicht das ich dich irgendwann mal noch ausknocke!<P> <B>Wolfgang: </B>Jochen, du grober Mensch! Aua, aua, meine Schulter! Hast du schon deinen Bass inspiziert? Der ist bestimmt nicht mehr Bundrein. Aber es war toll wie immer! Nette, tanzwütige Leute und außerdem ging diesmal auch nichts kaputt.<P> <B>Lutz: </B>Mahlzeit! Im Otto's wird nicht nur gut gerockt sondern auch deftig gegessen. Unser kühner Rüdiger bestellte sich daher vor dem Auftritt daher auch gleich mal eine Haxe mit Sauerkraut, die er ganz brav auch ordentlich aufgegessen hat. Richtig so, die dicken Arme kommen ja nicht nur vom Bierglasanheben. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>26.03.2010 Leipzig, Kanal 30</B><P> <B>Wolfgang: </B>Kaum haben wir den Winter hinter uns gelassen und waren froh unser Equipment nicht mehr durch den Tiefschnee wuchten zu müssen, durften wir bei strömenden Regen und Matsch das tun, was wir am liebsten machen: Schweres Zeug durch die Gegend tragen. Auch wenn meine Bandkollegen mich belächeln, mein neues Rack macht mir vor allem deshalb soviel Freude, weil es etliche Kilos schweres ist, als das Alte! Ansonsten: dufte Location, leckeres Essen und rüstige Mitt-Dreißiger.<P> <B>Jochen: </B>Durch Blitz und Donner fuhren wir gen Leipzig um die versteckte Einfahrt des Kanal28 zu suchen. Dort angekommen, bauten wir schnell auf und bemerkten die perfekte Integration des Bühnenbildes in der gemütlichen Location. Gerhardt zapfte irgendwo aus der Erde den begehrten Strom, während wir uns über Zwölf-Zylindrige-Bullerjahn-Öfen unterhielten. Das Publikum war guter Dinge und feierte. Und mit der Premiere von Clowns und Helden gewannen wir wohl auch neue Fans hinzu. Und der Höhepunkt: Ich traf GS!<P> <B>Lutz: </B>Einen Tag zu früh waren wir in Leipzig, denn wäre schon Sommerzeit gewesen, hätten wir sicher bei Tageslicht die Idylle des hübschen Fleckchens am Kanal besser erkennen können. Die ausgemusterte Werkhalle bot optimales Feierambiente und die Bühnenrückseite war anatomisch wie geschaffen für unser "Hinterderbühnehängplakatmitunsererwebsitedrauf" - auch Backdrop genannt-. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>06.03.2010 Halle, Jugend e.V.</B><P> <B>Lutz: </B>Beim morgendlichen Ankleiden bemerkte ich diverse schmerzende Stellen und blaue Flecke. Kurze Überlegungen über den Verlauf des vorherigen Abends riefen die unangenehme Erinnerung an einen kleinen Sturz beim Beladen des Bandtransporters in Erinnerung. Forschen Schrittes und vollgepackt mit Gitarrenkoffern näherte ich mit dem Bandmobil um sogleich auf einer spiegelglatten Eisfläche tänzelnd zwischen den dort abgestellten Boxen und Schlagzeugteilen zu Boden zu gehen. Der mir nachkommende Rüdiger hatte dazu anstelle von Trost und Bedauern auch nur ein breites Grinsen übrig. Ja, ja; wer den Schaden hat...<P> <B>Jochen: </B>Nicht nur die Pausenmusik sondern auch die Kongruenz im Erscheinungsbild zwischen Location und unserem Equipment spricht Bände über den Verlauf eines Abends. Und noch ein Faktor ist hinzugekommen, der mir vorher noch nicht so bewusst war: Bier! Es geht nicht immer darum, dass die Band Bier bekommt (das ist essentiell), sondern dass das Publikum ebenfalls in den Genuss dieses köstlichen Getränks kommt. Stimmen diese drei Punkte, so steht einem zünftigen Abend nichts mehr im Wege.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>20.02.2010 Zwebendorf, Gasthof</B><P> <B>Wolfgang: </B>Getreu dem Motto "Wo wir noch nicht waren, kommen wir auch nicht hin", verschlug uns unser Schicksal in den wilden Saalekreis. Der 4 Schönen durften im Epizentrum Sachsen-Anhaltinischer Gemütlichkeit, geschützt durch 2 Bahnübergänge, aufspielen. Erstes Warnsignal: Rolatoren. Während bei der letzten Begegnung rüstige 96-jährige ausflippten, waren in Zwebendorf 40-jährige dem Kreislaufkollaps durch Bewegungsarmut nahe. Einzig ein paar Mädels retteten die Chose. Vielen Dank!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>23.01.2010 Halle, Zwöö</B><P> <B>Jochen: </B>Beim letzten Lied im Dunkeln stehen, das habe ich auch noch nicht erlebt. Und, ja wir haben uns verbeugt, auch wenn man es vielleicht nicht gesehen hat. Ansonsten war es ein sehr gemütlicher Abend mit überaus leckerem Essen. Der Backstagebereich von satten 2qm ließ auch ein wenig Kuschelatmosphäre aufkommen. Und nach dem Konzert entblößte sich erst Wolfgang und danach wir anderen auf der Bühne. Wir sind halt Rockstars und tun alles für unsere Fans.<P> <B>Wolfgang: </B>In urgemütlicher Kohlenkellerathmosphäre hatte ich meinen ersten Richie Blackmore-Moment: Zu merken, dass etwas ganz schlimm ist, man es aber nicht ändern kann. Naja, klingt jetzt dramatisch, aber wenn eine der beiden Saiten, die man für das "Smoke on the Water"-Riff braucht, verstimmt ist, klingt das furchtbar, man kann aber nix machen. Da muss man durch. Das ist übrigens auch der Grund warum Herr Blackmore bei Deep Purple ausgestiegen ist. Es ist halt einfach zu oft passiert...<P> <B>Lutz: </B>Dramaturgie ist das A und O bei einer ausgefeilten Rockshow wie der unsrigen. Daher ist es von enormer Bedeutung wann, wo und wie das Licht ausgeht. Nicht geplant war die komplette Dunkelheit diesmal beim letzten Lied. Sie sorgte aber dennoch für einen emotionalen Höhepunkt des Sets: Eine spontane Version von Ti Amo, ohne Firlefanz wie Nebel oder bunte Flackerlampen - nur Musik und gut! Den wohl kleinsten Umkleide- und Backstageraum ever genossen wir bereits vor dem Auftritt. Das Betreten des 2qm Verschlages erforderte einiges an Organisationstalent sodass man sich nach dem Auftritt einfach auf der Bühne umzog.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>16.01.2010 Halle, Bauernclub</B><P> <B>Jochen: </B>Erste Mugge im neuen Jahr. Es ging mit Transporterwettschieben auf dem Teilautoparkplatz los, weiter ging es mit Sackkarreeishacken und Bibbern im Backstagebereich (wenigstens blieb das Bier kalt). Da es diesmal keine Motto-, sondern eine Kostümpflichtgeburtstagsfeier war, erkannte man einige Verkleidete wieder. Doch auch neue Stars, wie Lady Gaga, Amy Winehouse und der wiederauferstandene King of Pop tanzten wild umher, während ich auf meiner Schlitterbahn hin- und herrutschte. Abschließend ist nur noch zu sagen: Böses Kabel. Böses Kabel!<P> <B>Lutz: </B>Der erste Auftritt des Jahres ist immer etwas besonderes. Ich höchster Erregung, vollgestopft mit Spanferkel (viel Fleisch, wenig Beilage) kämpften wir uns durch die erste Runde. Der große Erfolgsdruck ließ uns den einen oder anderen musikalischen Schnitzer verzapfen - fröhlich getanzt wurde glücklicherweise trotzdem. Die zweite Runde gelang uns dann etwas lockerer, vielleicht trug auch die, nennen wir es, "Performance" von Lewis Hammilton + Begleitung vor Bühne ihr übriges dazu. Wir proben dann nochmal ein bisschen und weiter geht's nächste Woche im Zwöö.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>19.12.2009 Dessau, Maxxim</B><P> <B>Jochen: </B>Willkommen im 21. Jahrhundert, dem Jahrhundert der LED's, weißer Farbe und verspiegelten Raucherräumen. Die alljährliche Weihnachtsparty in Dessau stand auf dem Programm und etwas unwirklich schien es schon als wir unser Hochglanz-Equipment in der Ecke aufbauten. Die nette Biene Maja verleitete die Gäste dann auch zu tanzen und zu singen. Ein bisschen Nebel hätte dem Club gut getan und ich bin gespannt, wo es uns im nächsten Jahr hinverschlägt.<P> <B>Rüdiger: </B>Was für 'ne Location. Weißer Fussboden, Leder bezogene Hocker und Bänke, aggressives LED Licht, in dem selbst jeder farbige Mitbürger krank aussieht und zu allem Überfluss noch ein komplett verspiegelter, 2,5m² großer Raucherraum. Die 1. Runde wurde dann so, wie die Bar aussah, ich fühlte mich scheiße weil eine Erkältung in mir schlummert. Aber man soll ja bekanntlich keine Vorurteile haben oder wenn, dann soll man dem anderen die Möglichkeit geben sich zu beweisen. Das Publikum wachte tatsächlich auf und ich kam dann die 2. und 3. Runde auch ins schwitzen und hatte viel Spaß. War ja auch unser Weihnachtskonzert und Jahresausklang 2009, Wolfgang, vielleicht sollen wir uns dafür mal was in Halle suchen. Rückblickend war es ein schönes und durchaus erfolgreiches Konzertjahr für uns 4 Schönen. Ich danke allen unseren Gästen und Gastgebern für die schöne Zeit, Frohe Weihnachten, Guten Rutsch, bis nächstes Jahr, Euer Rüdiger.<P> <B>Wolfgang: </B>"Das ist gar keine Kneipe, das ist ein Geschäft für lederne Möbel und Regale nach Maß. Gediegen und edel und kühl wie das Glas der Scheibe, an die meine Stirn sich schmiegt." - Element of Crime, 2001<BR> Finekeller, wir vermissen deine Klo-Decken-Tapete aus alten Filmheftchen!<P> <B>Lutz: </B>Hey das geht ab! Das Maxxim ist ein cooler Ort für coole Atzen um die ganze Nacht zu feiern, die ganze Nacht. Genau das richtige für die 4 Schönen also. Uns fehlten eigentlich nur noch zwei Dinge um optimal dorthin zu passen: Zum einen wären da weiße Kabel, Boxen und Verstärker (das schwarze Zeug sieht aber auch so verdammt uncool aus) und zum zweiten endlich der Atzen-Frauenarzt-Hit "Das geht ab" im Programm. Zum Glück ist es noch nicht ganz soweit und wir können mit unserem Programm ein gewisses Niveau halten (Aber bitte, sooo schlimm ist "Ein Bett im Kornfeld" nun auch nicht!). Was soll's, vielleicht können wir ja nächstes Jahr in einer passenderen Location aufspielen. Dunkler Holzfußboden und weniger LED's wären zumindest auch schon nett.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>17.12.2009 Halle, Brohmers</B><P> <B>Jochen: </B>Draußen Schneegestöber, drinnen Streichquartett und Schlagerband, das Ambiente weihnachtlich. Einem schönen Abend stand nichts im Wege, außer vielleicht anfangs der Strom. Die erste Runde genossen die Gäste eher still, um in der Zweiten richtig loszulegen. Das Brohmers hat sich auf jeden Fall ganz schön herausgeputzt, wenn ich da so an vergangene Punkkonzerte denke... Auf weißer Straße ging es dann auf dem Radl heimwärts.<P> <B>Rüdiger: </B>Die alt- ehrwürdige Eisdiele hat sich zu einer duften Kneipe gemausert. Auf der nicht übergroßen Bühne konnten wir uns dann wieder schön zusammenkuscheln. Das konnte man jedoch von Publikum in der 1. Runde noch nicht sagen. Doch ab der 2. Runde war Alles dufte. Wir machten dem Publikum ein "Kompliment" und die Party ging ab. Und als Rundumservice in einer Zigarettenpause (noch draußen!) durfte ich dann auch noch Herrn Brohmer persönlich auf seinem Fahrrad mit Anorak und Pudelmütze begrüßen. Er parke seine Maschiene auf der Terrasse und schlich eine Runde durchs Lokal, wahrscheinlich um zu schauen, was die "Neuen" so machen. Was für ein Moment. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>05.12.2009 Halle, Unikum</B><P> <B>Lutz: </B>Those were the Days. Das hübsche kleine Unikum ist Geschichte. Fast jedenfalls, denn vorher durften wir noch einmal im Rahmen der letzten 3 Konzerte die kleine Bühne vollschwitzen. Das klappte wie immer recht gut und wie es sich so gehört, ging auch vor und während des Konzertes etwas zu Bruch. Das harmlose davon waren zwei Beck's Flaschen. Unangenehmer war da der Ausfall von Wolfgang's Gitarrenverstärker, der aber wahrscheinlich am Vorabend schon vom Meister persönlich im Dresdner Nieselregen runtergetoffelt wurde, was ihm die empfindlichen Röhren übelgenommen hatten. In den unendlichen Tiefen des D4S'schen Proberaum gab es zum Glück noch Ersatz und unser Wolfgang hat an den dunklen und kalten Abenden der nächsten Tage endlich wieder was zu löten.<P> <B>Jochen: </B>Etwas benebelt von den Ereignissen traf ich gegen halb neun im Unikum ein. Wie die Jungs erleichtert waren, dass ich es geschafft hatte! Auf der Bühne fand man schon wieder neues Equipment, bzw. den alten Marshall. Sieht schon toll aus wenn man da so reingucken kann. So warm wie die letzten Male war es diesmal nicht, Gott sei Dank! Das Publikum ehrte uns mit leidenschaftlichen Tanzeinlagen an diesem letzten Konzert der 4 Schönen im alten Unikum. Mirko, es hat wie immer Spaß gemacht!<P> <B>Rüdiger: </B>Ich hatte eine Erscheinung, dachte ich jedenfalls, aber dann wars Jochen, der mit Weihnachtmannmantel und Fahrrad vor der Location hielt. Der war noch ganz schön geschafft vom Sackhüpfen und nicht schlafen, denn er hielt die Fahnen in Dresden, wo wir gestern gespielt haben, die ganze Nacht lang hoch um früh beim Polepositionwettsaufhüpfen eine beachtliche Figur abzugeben, der Michael Schuhmacher unter den Sackhüpfern. Nun ja ich hab seine Klamotten über Nacht gewaschen und so war es dann auch ein gelungener, letzter Auftritt im Unikum. Vielen Dank dafür!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>04.12.2009 Dresden, Bärenzwinger</B><P> <B>Lutz: </B>Die Weihnachtsmänner hüpfen wieder. Vor dem großen Rennen am Samstag steht traditionsgemäß das Warm-Up am Freitag an. Dabei wurde das "Warm" sehr groß geschrieben, denn das hübsche Gewölbe im Bärenzwinger heizte sich zunächst durch eine gutgehende Heizung und später durch wild umherspringende Weihnachtsmänner und -frauen zünftig auf. Die Mitsinglautstärke des Publikums erreichte rekordverdächtige Werte, besonders postiv fielen dabei die angehenden Akademiker aus Potsdam und Ilmenau auf. Das Dezibelrennen verloren wir dann aber doch mit 107 zu 104 dB an DJ "Karl Marx".<P> <B>Jochen: </B>Was für eine Sause! Ein weiteres Mal tränkte ich meine Kleidung mit meinen wohlduftenden Ausdünstungen, spielte mit Mütze über dem Gesicht und versuchte mich gegen Clubaufkleber-Attacken zu wehren, was mir jedoch nicht gelang. Die Weihnachtsmänner und -Frauen können nicht nur trinken und hüpfen, sondern auch tanzen und singen! Da wurden wir selbst überrascht in welchen Teilen man mitsingen kann. Sacksportler, das war Klasse! Und Danke Thomas für die kurzfristige Equipmentausleihe.<P> <B>Rüdiger: </B>Fing alles gar nicht so gut an, Stau auf der Autobahn und dann die geile Garderobe. Na ja eigentlich haben wir uns inmitten des Publikums unsere Schlagermäntel umgetan, was solls wir können es uns ja leisten. Außerdem war das allemale besser, als in einem beleuchteten Glaskasten direkt neben dem Würstchenstand. Das Konzert selber war dann aber der Hammer, wir waren alle richtig nass aber Jochen war komplett durch. Unsere Fans aus Potsdam bejubelten uns in Dresden, super Stimmung und ich glaube in den Weihnachtsfrauen- und Männern steckt der Schlagerteufel.<BR> PS: Ilmenau wir kommen!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>28.11.2009 Halle, Grenzstraße</B><P> <B>Jochen: </B>Die erste Weihnachtsparty für uns in diesem Jahr erreichten wir zu Fuß vom Proberaum aus. Im Zelt der Lagerhalle herrschten tropische Temperaturen, und nachdem wir mit den Chefs vomn MediaMarkt zu Abend aßen, ging die Disko auch schon los. Ein kurzer simulierter Stromausfall (sollte man immer machen, wenn Andrea Berg läuft) und der Vorhang fiel für die 4 Schönen. Hätte ich dann mein Kabel auch in den Bass gesteckt, dann wäre der Anfang auch vollständig geglückt. Bei unserem letzten Song war die Tanzfläche dann auch voll... Vorhang hoch, schnell abgebaut, das Buffet besucht, Pils getrunken und dann gemütlich in den Proberaum gelaufen. (Wo war eigentlich dein Spruch, Lutz?)<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>05.11.2009 Halle, Turm</B><P> <B>Jochen: </B>Die bescheidenen Vier spielten diesmal im Turm auf, welcher in Anbetracht des Nassfaktors durchaus mit dem Unikum konkurrieren kann. Nachdem jeder von uns mindestens fünf Pfannkuchen und fünf Brötchen verschlungen hatte, konnte das Schweißtreiben beginnen. Nach anfänglichen Selbstfindungsschwierigkeiten (Kann ich das jetzt gut finden?), ließen sich die NaWi's auf unseren bunten Mix ein, und scheuten sich auch nicht vor einem kurzen Pogo zurück. Auch ich scheute mich nicht meine Mitmusiker in Angst und Schrecken zu versetzen, indem ich kurzerhand auf der Bühne randalierte. Und der arme Rüdiger wurde diesmal von allen Seiten bewässert: von innen nach außen, von der Flasche in die Kehle, von der Decke aufs Haupt und schließlich gab ich ihm den Rest.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>31.10.2009 Halle, Gose</B><P> <B>Wolfgang: </B>Ich muss immer etwas schmunzeln, wenn man ließt, daß Konzertsäle vom Publikum zum Einsturzen gebracht wurden. Allerdings hatte ich dann während unseres Auftritts in der Gose doch etwas bedenken, als die Mikrofonständer im Takt der Musik schaukelten. Der betagte Fussboden ließ sich vom Publikum derart zum Mitschwingen anregen, daß wir stellenweise eine sehr schönen Tremoloeffekt auf dem Gesang hatten. Aufgeputscht durch das Biocatering hatte ich auch am Ende des Sets noch so viel Kraft, um Rüdiger seinen Beckenständer in die Snare zu katapultieren. Ich hoffe, es ist nichts kaputt gegangen. Ein kleiner Riss im Becken, und schon sind die Dinger unbrauchbar... <P> <B>Jochen: </B>Nachdem ich dann mit der zweiten Mitfahrgelegenheit endlich in Halle eintraf, waren die Jungs schon beim zweiten Pilsbier und alles, naja fast alles war schon aufgebaut. Nachdem wir uns dann in unserem Backstagebereich (groß, cool und sogar mit geschlechtlich getrennten Toiletten) umgezogen hatten, füllten wir die Gose mit feinem Schlager. Die Leute waren guter Dinge und schwungen das Tanzbein. Sogar unerwarteter Besuch kam und feierte in den hinteren Reihen ordentlich ab. Das einzige was der Gose, wenn Gäste keine blauen Flecke mitnehmen wollen, noch fehlt, ist ein Hinterausgang.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>24.10.2009 Kötschlitz, Festzelt</B><P> <B>Wolfgang: </B>40 Fässer Freibier wurden unter das Volk geworfen. Das macht über den Daumen gepeilt 10 Liter Bier pro Besucher. Ich denke Gerhardt und Jochen haben das Soll erfüllt, andere haben sich rechtzeitig mit anderen Dingen beschäftigt. Zum Beispiel Stagediven und Shouten oder lasziven Tanzdarbietungen auf der Bühne. Die Band hatte derweil mit den winterlichen Temperaturen zu kämpfen, da das Zeltinnere temperaturmäßig gleich dem Zeltäußeren war. Nebelmaschinen wurden durch Ausatemluft und G- durch D-Saiten ersetzt.<P> <B>Lutz: </B>In Kötschlitz gab es was umsonst: Zum einen jede Menge Freibier (für alle, ohne Krawalle, den ganzen Abend lang), zum anderen noch ein Konzert der 4 Schönen im ausrangierten Möbel-Höffner Gartenwelt-Zelt. Da das Freibier und die Band so teuer waren, reichte es leider nicht mehr für die Heizung, sodass im Zelt gefühlte Minusgrade herrschten. Das spürten auch meine Saiten, die - genau wie ich - etwas wetterfühlig sind und taten dass, was sie seit Jahren nicht mehr getan hatten. Die blöde G-Saite riss mitten im Lied. Leider konnte mir keiner der anwesenden 3, in Worten drei, Techniker zu Hilfe eilen, da sie gerade in einem Fachgespräch über parametrische Equalizereinstellungen vertieft waren. Irgendwann bemerkte der gute Gerhard dann doch noch unsere Hilferufe und stimmte mir den Ast dann noch schnell wieder in einem, nennen wir es, "alternative tuning".<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>17.10.2009 Halle, Franzigmark</B><P> <B>Wolfgang: </B>Operation Keilerkopf. Das Jagdhüttenflair, das Nicht-Vorhandensein menschlicher Zivilisation und die vielen toten Tierköpfe ließen verborgene Instinkte wieder zum Vorschein treten. Die Vier Schönen gründeten eine neue politische Vereinigung: "Die Schweine". Deren Gruß ein kurzes beherztes Grunzen ist. Kann gern auch mal Zwischendurch einfach an ein beliebiges Wort angehängt werden, grunz. Über die genauen Ziele der Partei sind wir uns noch nicht ganz einig geworden, klar ist, wir trinken gerne Bier, grunz. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>14.10.2009 Potsdam, Lindenpark</B><P> <B>Lutz: </B>Nichts zu meckern gab es für uns zur Semesterauftaktparty im Lindenpark zu Potsdam Babelsberg. Riesen-Bühne, ein Haufen Licht nebst engagiertem Techniker, perfektes Catering inkl. H-Milch, frischem Kaffee dank Rüdiger dem Kaffeekocher, Beck's aus kleinen Flaschen, liebevoll belegten Brötchen, Obst, Schokolade und gegen 22.30 Uhr sogar Cola. Nahezu minütlich wurden wir über aktuelle Besucherzahlen informiert und kurz vorm erreichen des wirtschaftlichen Break-Even-Points rockten wir los. Eine Bruce Springsteen like Überschreitung der Spielzeit um ca. 50% sorgte dafür, dass die Kapelle dann gegen 01.15 Uhr erschöpft aber glücklich auf der Backstage Ledercouch zusammensank. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>19.09.2009 Halle, Bauernclub</B><P> <B>Wolfgang: </B>Der Bauernclub hatte so einiges zu bieten: Schmalzstulle mit Gurke, Kühe, die gemolken werden wollten, Cowgirls ohne signifikante Untertrikotage, Cowboys in tanzungeeigneten Stiefeln und Lederhosen sowie eine aufgeräumte Meute, die dafür sorgte, dass die 4 Schönen ordentlich schwitzten. Besonders engagiert wie immer unser Jochen: Wahlweise mit Danyel Gérard ("Butterfly") - Gedächnishut als Kopfschwitzkasten und Indianerfederschmuck zum Einfach-nur-richtig-gut-aussehen.<P> <B>Lutz: </B>Wild Wild West, so das Motto der kleinen Feierlichkeit der Jugendfreunde im Bauernclub. Ziemlich wild wurde es dann auch als alle Cowboys, Cowmen, Cowgirls, Cowwomen(?) und sonstige Tierfreunde in ihren schicken Kostümen vor uns herumtanzten. Wir ließen uns nicht lumpen und spielten immerhin einen Country-Bluessong sowie ein countryeskes Basssolo mit ordentlichem Slapping. Beim Abbauen durfte ich mich dann auch noch vor der Arbeit drücken und mit Antonia zu Patrick Swayzes Kuschelsong "she's like the wind" tanzen. Ein sehr schöner Abend. Rawhide!!!<P> <B>Jochen: </B>Was für eine Sause im BC. Nachdem ich zweimal mit unserem Bus zum Proberaum zurückfahren durfte (man singt ja nicht gerne ohne Mikro!), war auch schon alles aufgebaut und bereit den Indianern, Kuhjungen und Kuhmädchen ordentlich einzuheizen. Im Backstage-bereich wurde dann noch schnell das Outfit fertiggenäht und Frikadellen gemampft. Ausgelassen wurde das Tanzbein geschwungen und geschwitzt haben bestimmt nicht nur wir. Dafür vermisse ich nun mein mit Salzflecken verziertes Hemd. Retten konnte ich am nächsten Tag noch unseren Teufel, den wir einfach hängen lassen haben. An der Vergesslichkeit müssen wir noch arbeiten! Gerhardt wo bist du?<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>05.09.2009 Halle, Parkfest</B><P> <B>Jochen: </B>Große Bühne mit Haaren drauf, viele Menschen und sogar ein Mittelsteg (oder wie nennt man das Lutz?) für exzessive Gitarrensolos. Wolfgang probierte es dann auch gleich aus. Tja, mit meinem Kabel komm' ich nicht so weit vom Amp weg. Aber trotzdem dufte Mugge auf der wir wieder eine Menge neue junge Fans für uns gewinnen konnten, die ja eigentlich keine Schlager hören. Dafür spielen wir halt keine Brüder von Müttern.<P> <B>Rüdiger: </B>Vor der großen Show hab' ich mir noch schnell die Haare vom Frisörteam Schlittchen legen und den Bart stutzen lassen und noch fix ein Pilsbier geordert. Dann ging es los und ich dachte, mich kann nichts mehr überraschen. Aber meine ehemalige Heimat, mein Wohnzimmer, wie man so schön sagt, hat mich eines Besseren belehrt. Wir durften mal wieder Autogramme geben, aber nicht etwa auf T- Shirts oder nackte Körper, nein, auf frisch gedruckte Kontoauszüge. Der Süden ist eben noch ehrlich und hat nichts zu verbergen. Ich bin es auch und hab' nicht mal gewagt, den Kontoauszug aufzuklappen. Ansonsten hatten wir viel Spass, das Fest war gut besucht und das Publikum mochte uns. Großes Feuerwerk am Ende, war besser als beim Laternenfest, aber nicht hoch genug, die Glut flog mitten ins Volk. Naja nichts passiert, aber für nächste Jahr... <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>04.09.2009 Griebo</B><P> <B>Lutz: </B>Griebo kannten wir bisher nur vom durchfahren auf unserem Weg nach Wittenberg. Dieses Jahr verschlug es uns allerdings schon das zweite mal hierher, nach der Mehrzweckhalle jetzt der Mehrzweckgarten von Bodo und Lydia. Selbiger ist mit seinen, von Bodo liebevoll angelegten Teichen nicht nur idealer Lebensraum für Stoer und Beluga (werden übrigens bis zu 9m groß) sondern auch für eine gut besuchte Hochzeitsfeier. Besonders aufgefallen ist uns die gesamte Südkurve von Grün-Weiß-Piesteritz, welche mit grandiosen Gesangs- und Tanzeinlagen für Stimmung sorgte. <P> <B>Jochen: </B>Anfangs noch eine ruhige Hochzeitsmugge im Burghof zu Griebo, entpuppte sich der Abend, dank mehrerer Pfeffi-Runden der Fußballfreunde, zu einem wahren Punkkonzert. Während die PA-Box des DJ's meine Combo durchrüttelte und mir fast noch auf die Füße fiel, wüteten (tanzten) auf unseren Bässen die Jungens und rissen dann auch mal ein Mikro und ein Lichtstativ mit sich. Aber Null Problemo, weiter gings! Eine Hand die PA-festhaltend, die andere den Bass zupfend und am Schluss noch eine große belegte-Brötchen-Platte mitnehmend fuhren wir gemütlich wieder heim. Zusatz: In unseren Vertrag muss eine weitere Klausel aufgenommen werden: Andrea-Berg-Verbot auf allen Veranstaltungen!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>22.08.2009 Halle, Bamboule</B><P> <B>Jochen: </B>Ob Musiker gute Boule-, Boccia- oder Pétanquespieler sind? Könnte schon sein, wir müssen ja auch Töne treffen und das noch zur richtigen Zeit. Vielleicht sollten wir im nächsten Jahr eine Bandmannschaft bilden und um den Jackpot mitspielen. Auf jeden Fall hatten wir wieder ein tanzfreudiges mitsingendes Publikum, welches auch gerne mal ein Handy zum zweiten Mal verliert.<P> <B>Lutz: </B>Die 4 Schönen kümmern sich um den Nachwuchs: Wir sind ja nun alle (außer Jochen vielleicht) nicht mehr die Jüngsten. Ab und zu zwickts mal hier, mal da - das ein oder andere Wehwehchen erinnert uns dann doch daran, das wir langsam in Rolling Stones ähnliche Dimensionen vorrücken. Daher ist es nur logisch, dass wir uns Nachwuchs heranzüchten um uns, sozusagen von innen zu verjüngen. Rock'n Roll Praktikant Robert (fast 5) hatte seinen ersten Einsatz und er hat seine Aufgaben (Faßbrause trinken, Gitarrenverstärker verkabeln) ordentlich erledigt. Ich bin guter Dinge, dass aus dem Buben was ordentliches wird.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>21.08.2009 Kuckenburg</B><P> <B>Jochen: </B>2. Rockfestival in Kuckenburg und die 4 Schönen zum zweiten Mal dabei und auch zum zweiten Mal The World Regulators im Vorprogramm. Also wieder doppeltes Schwitzen und Blasen an den Fingern war angesagt. Am Abend gabs dann lecker Zaziki, Baby Universal und einen durchlöcherten Backstagepass. Nicht zu vergessen Gerhardt der 40 Jahre Woodstock nachfeierte.<P> <B>Lutz: </B>Das Kuckenburg-Rockfestival ist auf dem besten Weg, das Wacken des Ostens zu werden. Steigen die Zuschauerzahlen weiterhin an wie bisher, dürften in ca. 110 Jahren Zehntausende Rockfans durch das kleine Dorf im Saalekreis pilgern. Zeit genug also, die Stromversorgung noch etwas stabiler zu gestalten - immerhin ging das Licht erst nach unserem Auftritt aus oder war das etwa ein gescheiterter Versuch, uns von der Bühne zu verjagen, damit der SchemaF Keyboarder noch rechtzeitig zur Nachtschicht kommt? <P> <B>Gegendarstellung: </B> Der Stromausfall beim Kuckenburger Rockfestival 2009 ist NICHT auf eine mangelhafte Stromversorgung seitens des Veranstalters zurückzuführen, sondern durch eine tragische Verkettung unglücklicher Umstände verursacht wurden. Diese führten letztendlich zu etwa 0,5l Bier in einem Dreiverteiler, einem Kurzschluss sowie am Ende Gerhard der Gute in einem Batik T-Shirt.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>15.08.2009 Potsdam, Pub á la Pub</B><P> <B>Lutz: </B>Was haben Rüdiger, die Rakete und Vinnie Paul gemeinsam? Richtig, beide sind Drummer. Einer spielt bei den 4 Schönen, der andere spielte einst bei Pantera. Im Pub á la Pub in Potsdam hatten beide noch etwas gemeinsam - ihren ploppigen Bassdrumsound. Während Vinnie Paul einst extra 50 Cent Münzen an sein Fußpedal klebte damit es schön ploppte, sorgte bei Rüder der local Haustechniker für das "Klonk" auf der Bassdrum obwohl wir ja lieber "Wumm" hören würden. Irgendwie wurden wir uns dann doch einig und beim nächsten Mal ist es hoffentlich kühler (zumindest draußen) und vielleicht kommt ja auch unser Gerhard mit. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>31.07.2009 Bad Lauchstädt, Kursaal</B><P> <B>Lutz: </B>Dass der 1780 eingeweihte große Kursaal in Bad L. auch für ordentliches abrocken taugt, glaubt man auf den ersten Blick nicht. Ca. 5 Meter hoch, schickes Parkett und edle Wandbemalungen machen das Etablissement nicht gerade zu einem Rockerschuppen. Trotzdem war ordentlich was los, der Bräutigamm ließ sich bei "Moskau" sogar zu einem 1a Kossakentanz hinreißen, der heute sicher für einen angenehmen Muskelkater im Oberschenkelbreich sorgen dürfte.<P> <B>Jochen: </B>Gestern Schloss Teutschenthal, heute Kursaal Bad Lauchstädt und morgen? Neuschwanstein oder Sancoussie? Nach der ausgelassenen Hochzeitssause im Kursaal wird es immer realistischer. Doch bleiben wir mal auf dem Teppich und bemerken das zwei Bier und Adrenalin so manche Fußwehwechens vergessen lassen, und man unbeschwert herumhüpfen kann. Man musste sich ja auch um den Kopf keine Sorgen machen. Und die Tanzeinlagen im Buffet-Raum von Wolfgang und Rüdiger will ich dann beim nächsten Auftritt auf der Bühne sehen!<P> <B>Wolfgang: </B>Zwei Bier? Entweder du warst krank oder du untertreibst an dieser Stelle maßlos. Am Schönsten fand ich den Basketball-Tainer mit einstellbarer Schwierigkeitsstufe. Das man solche Geräte auch zum Teller-Stapeln und -Wärmen benutzen kann, hatte ich so noch nicht gewußt.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>25.07.2009 Wolfen, Wolfen-Lounge</B><P> <B>Jochen: </B>Es ist schon beeindruckend, was die Wolfener da alle zwei Jahre auf die Beine stellen. Großes Zelt, Sofas, Lümmel, Bier, Waffeln, ja und das Beste: Sogar einen Dönerstand. Kompliment an Apu! Da konnte ich spät abends nicht Nein sagen. Und die Partygäste tanzen und singen vom ersten bis zum letzten Lied. So stellt man sich eine perfekte Party vor... Vielleicht bestellt ihr für das nächste Mal ein bisschen mehr Bier, dann springen wir auch noch in den Pool.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>24.07.2009 Teutschenthal, Schloss</B><P> <B>Jochen: </B>Die 4 Schönen in solch exquisiten Etablissement, mit einem leckeren Buffet und einem wunderschönen Ausblick auf den Schlosspark. Nach langer Zeit wieder in alter Besetzung mussten wir das gesamte Equipment erstmal über eine kleine Treppe in die erste Etage wuchten um es dann sechs Stunden später wieder herunterzuwerfen. Die Hochzeitsgäste entpuppten sich dann eher als stille Genießer. Hauptsache dem Brautpaar hat es gefallen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>20.06.2009 Griebo, Mehrzweckhalle</B><P> <B>Bernd: </B>Abi-Ball 2009 in der Mehrzweckhalle Griebo. Jungs in Anzügen, Mädchen in bonbonfarbenen Ballkleidern. Kulturelle Darbietungen mit Gitarre und Harfe, Gitarre und Dudelsack und auch mal Gitarre alleine. Preisverleihung an beliebte Lehrer und Schüler, ein Feuerwerk und die Schlagerteufel. Eine knüppelvolle Tanzfläche, ein Schlagzeuger im Dauernebel, schwitzende Bandkollegen und eine nachhaltig sichergestellte Bierverpflegung während unseres Auftritts. Grandioser Sound auf meinem In-Ear-Monitoring, katastrophaler Sound in der Halle. Nun ja, so eine Bassdrum und eine Bassgitarre machen eben tiefe Töne und das kann man doch mittlerweile wissen. Da braucht man nicht mal Abitur dafür. Das ganze aber direkt vollständig runterzuregeln, das hätte man Jochen und mir doch sagen können  da wären mein rechtes Bein und der Bassmann aber ganz gemütlich Bier trinken gegangen. Ich hatte Spaß und die Leute ebenfalls  was willste mehr? <P> <B>Lutz: </B>Wenn man 12 Jahre zur Schule geht, hat man genügend Zeit zu überlegen, was man zum Abiball schickes anziehen kann. Die Quintessenz dieser Überlegungen ergab folgendes Bild: Die Damen trugen glänzende Ballkleider, vorzugsweise in grün, blau oder rot. Hier und da gab es hübsche Details zu bewundern. Die Herren erschienen meist ganz klassisch im dunklen Anzug (schwarze Hemden mit roten Krawatten gehen natürlich immer!!!). Optisch passten wir also bestens hinein und auch musikalisch schien alles zu passen - man war sich keineswegs zu fein, die guten Kleider und Schuhe ordentlich einzuschwitzen. Gut gemacht liebe Maturanden.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>19.06.2009 Stassfurt, Salzlandfest</B><P> <B>Bernd: </B>Salzlandfest in Staßfurt. Nach langer Zeit mal wieder ein Auftritt meinerseits mit den Jungs. Schöne Location, angenehme Bühne und das Wetter spielte auch mit. Nachdem das Jugendblasorchester Staßfurt ein schmissiges Potpourri durch das Blech gepustet hatte, begann auf der Showbühne die Salzlandparty mit einem Intro der Extraklasse. DJ Jörgi hatte seine große Andrea Berg  Kollektion zur Freude der Disco-Fox begeisterten Besucher nicht vergessen und konnte auch den heiß ersehnten Fancy-SuperHitMix gekonnt platzieren. Dazu tanzten zwei GoGo-Girls in knapp geschnittenen Röckchen auf viel zu hohen Schuhen. Wir enterten die Bühne, legten los wie die Feuerwehr und würzten die Veranstaltung mit pfeffrigem Schlager, süßen Balladen und fein abgeschmecktem Rock. Aber was fehlte den Besuchern? Salz im Salzland! Der Mensch verfügt über einen eigenen Geschmacksinn für  salzig und das  Salz in der Suppe war an diesem Abend nicht so sehr gefragt. Obwohl ich einige Salze aus meinem Körper mittels Schweiß abgesondert habe, waren die Bierzeltgarnituren ein beliebter Platz um während unserer Darbietung sich gedanklich auf die nächste Runde mit DJ Jörgi einzulassen. Andrea Salz-Berg und Michael Salz-Wendler werden es irgendwann danken. Salt´n´Peppa ging allerdings auch leer aus.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>05.06.2009 Gröbzig, Parkfest</B><P> <B>Jochen: </B>Nichts schmeckt besser als ein Bratwürstchen oder Steak vom Grill und ein frisch gezapftes Bier. Und das bekamen wir auch zum Parkfest. Wir grillten uns ein Würstchen im Backstage-Bereich und zapften uns ein Freibier von der Bühne. Nach einer Mädchen-Tanz-Show waren wir dann an der Reihe die Bühne zu rocken. In der Pause kauften wir uns Bier und ließen uns mit unseren neuen Freundinnen ablichten. Beinahe wurde ich mit kussechtem Lippenstift erwischt, aber ich konnte nochmal entkommen. Achso und vielleicht sollte man die schönen DDR-Schulstühle das nächts mal in der Schule lassen und den Bierwagen direkt vor die Bühne stellen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>23.05.2009 Zahna, Schwimmbad</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wir Stadtkinder haben ja meist Angst in der freien Natur wilden Tieren zu begegnen. Umso erstaunlicher war es, eine neue Spezies der Killer-Minifliegen kennenzulernen. Eigentlich nur unter dem Mikroskop zu erkennen, können sie großen Tieren (uns Menschen) schreckliche Schmerzen (etwas übertrieben...) zuführen. Es war ein bisschen so, als ob man gegen einen unsichtbaren Feind kämpft. Und als ob das nicht schon schlimm genug gewesen wäre, wurde ich noch nachts 3.00 Uhr vom Gerhard aufs Gröbste misshandelt: Der Grobijan stieß mich mit voller Wucht über die Bühnenlampen, so dass ich über den Hof kullerte. Pfui!<P> <B>Lutz: </B>Auch in der Provinz befolgt man die eiserne Regel cooler Großstadtbewohner: Nur nicht zu früh aufdrehen. Und so ergab es sich, dass erst in der vierten und letzten Runde (zwischen 12 und 1) munteres Getanze vor der Bühne zu sehen war. Zuvor zeigten sich die Zahnaer (Zahner oder Zähne???) relativ resistent unseren Aufforderung zum Tanze gegenüber. Immerhin, zum Schluss gab es sogar noch eine charmante Tanzeinlage auf der Bühne - das grenzte hier nun fast schon an Extase!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>16.05.2009 Kochstedt, Frühlingsfest</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wenn man die 4 Schönen lange freundlich genug fragt, spielen sie sogar im Altenheim! Gestern noch vor begeistertem Jungvolk, heute vor freundlich dreinblickenden Omis und Opis. Ich glaube, man muss erst einmal 93 werden, um solch stoische Gelassenheit zu erlangen, den Krach der 4 Schönen am frühen Abend zu ertragen. Grossen Respekt!<BR> Außerdem hatte ich noch meinen schweren Fremdschäm-Moment: Der Ausdruckstanz von meinen Mitmusikern bei "Sternenhimmel" geriet diesmal so ausser Rand und Band, dass mir doch tatsächlich die Tränen die Backe runterkullerten. Ich muß noch an mir arbeiten.<P> <B>Lutz: </B>Rock und Rollator passen irgendwie doch zusammen. Lag es an altersbedingter Hypakusis (danke Wikipedia) oder ist es einfach eine große Menge an Lebenserfahrung, die Leute dazu bringt, uns um diese Uhrzeit zu ertragen. Vielleicht ist es aber einfach unser sympathisches und überzeugendes Auftreten sowie der familienfreundliche FOH-Mix von unserem Tiger-Gerhard. Ich kann jedenfalls mit gutem Gewissen behaupten, ich habe kein bisschen leiser, softer oder was auch immer gespielt - höchstens aufgrund der ungewöhnlichen Uhrzeit etwas ordentlicher.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>15.05.2009 Großlehna, Musikfest</B><P> <B>Wolfgang: </B>Ach, so ein kleines Festival ist immer eine feine Sache! Zum ersten Mal in meinem Leben hörte ich eine komplette Slayer-Coverversion! Raining Blood mit original High-Pitched-Scream zu Beginn. Gänsehaut! Ich mußte mir gleich wieder Reign in Blood auf Vinyl anhören. Ein Ohrenschmaus. "Auch" sorgte für den Dauerbrenner an unserem Tourwochenende: "Sex". Immer wieder gerne von Rüdiger mit heißer-kehliger Stimme in die Runde geworfen. Nachdem "Yoursort" das Festzelt rockte (die haben, glaube ich, den lautesten Schlagzeuger der Welt), betraten wir etwas kleinlaut unsere Spielstätte. Aber die Toleranz der Lehnaer (oder Lehnen?) war riesengroß und so wurde unser Schlagerterror tapfer ertragen. Vielen Dank!<P> <B>Lutz: </B>Mit der Arroganz von Rockstars tauchten die 4 Schönen in Großlehna auf. Ordentlich verspätet (hier danken wir unserem Flottenmanagement) trafen wir auf dem Festivalgelände ein, ließen uns erstmal Backstage samt Biertränke und Grillstand zeigen um dann kurz nach Zwölfe die Bühne zu erklimmen und erstaunlicherweise noch viele lebendige und klangstarke junge Leute vor der Bühne zu begeistern. Kurz vor Zwei spürte ich dann die harte Tourwoche in den Knochen und war ganz froh, dass Rüdiger den Tourbus auf der Rückfahrt während eines kleinen Nickerchens meinerseits nicht noch auf die Seite gelegt hat.<P> <B>Jochen: </B>Nachdem wir das ganze Dorf mit unserem Bus erkundet hatten, fanden wir dann doch den Weg zu lauter Musik, Geruch von aufgewühltem Gras im Zelt, Steaks und Bier aus Plastebechern... ja es war mal wieder Festival-Zeit. Ich machte zwei, drei Fotos und vergaß wohl, dass wir nicht nur Gäste waren...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>12.05.2009 Dresden, Studentenclub Borsi</B><P> <B>Jochen: </B>In Kristallsystemen gibt es hcp-Strukturen (hexagonal closed packed), bei uns gibt es bcp - bus dichtest gepackt. Gut das Gerhardt den Studiengang Tetris belegt hat, und nun Master of Stopfen ist. Wenn man nur alles benötigt, was man mitnimmt. Vielleicht nehmen wir beim nächsten Auftritt eine Steckdose mit Strom und eine Riesenverdunklungsanlage für die Sonne mit. Denn bei Dunkelheit und flackerndem Bühnenlicht taut auch das gemeine Dresdner Studentenvolk auf und kann dann nicht mehr genug bekommen...<P> <B>Lutz: </B>Dresden hat aus kultureller Sicht viel zu bieten: Semperoper, Zwinger, Frauenkirche usw. Auch der Studentenclub Borsi sowie das dazu gehörige Wohnheim sind schick anzusehen (siehe Bild 6). Unsere Showbühne aus Holzpalletten mit Pavillionüberdachung plaziert zwischen Müllcontainern, DDR-Betonzaun und Schotterparkplatz wirkte da nur auf den ersten Blick nicht sehr einladend. Liebevoll dekoriert und aufgebaut, hatten die Gastgeber sich wirklich viel Mühe gegeben und sollten auch belohnt werden: Etwa 30 min vor dem, von der Emmissionsbehörde auf 23.00 Uhr festgelegtem, Zapfenstreich ging so richtig der Punk ab. Wir gaben auf der Zielgeraden nochmal alles und waren sogar noch fast familienfreundlich um 2 im Bettchen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Irish Harp Pub, 09.05.2009</B><P> <B>Jochen: </B>Es schien fast so, als ob die Mücken die Vorherrschaft über das Pub und ganz Wittenberg übernommen hatten. Zumindest traute sich wohl nicht jeder Wittenberger ins Pub. Doch die, die sich gegen diese blutsaugenden Stecher auflehnten, durften geballte Schlager-Power erleben. Und soviel Platz wie dieses Mal, hatte ich auch noch nie. Nach oben zwar begrenzt aber in jeder Richtung einen halben Meter Platz... da haben wir gut gebaut. Und ich habe Fotos!<P> <B>Lutz: </B>Alles neu im Mai in Wittenberg: Es gibt jetzt jede Menge Mücken vorm und im Pub, es regnet während unseres Auftritts, ein schicker neuer sensorgesteuerter Papierhandtuchspender auf dem WC, vegetarische Musikantenverpflegung und diesmal sogar noch etwas Luft im Pub zur Bewegung und zum Tanz. Außerdem diesmal dabei; der FC Südkurve welcher durch stadionartige Chorgesänge und Laola-Wellen auf sich aufmerksam machte. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gräfenhainichen, GCC, 01.05.2009</B><P> <B>Jochen: </B>Im Hinterhof des GCC durften wir unser erstes Open-Air-Konzert für dieses Jahr bestreiten. Bei bestem Wetter und gutgelaunten Hainichern, oder sagt man doch "Hänchen" wurde es ein schöner Abend mit anfänglichen kurzzeitigen Unterbrechungen. Die wurden dann wohl durch die sehr zahlreiche Beleuchtung verursacht, welche wir mitbrachten und welche im ganzen Hof herumhing. Aber ich denke ein AKW passt nicht zu Gräfenhainichen, also müssen wir damit zurechtkommen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Unikum, 30.04.2009</B><P> <B>Lutz: </B>Beim D4S-Bühnenwettschwitzen lag ich bisher immer ziemlich weit vorn. Im Unikum musste ich mich allerdings dem lieben Jochen geschlagen geben, allerdings vermute ich Betrug in Form von kleinen Wasserbeuteln, die er in Hollywood Manier gezielt unter Armen sowie an Brust und Rücken auslaufen ließ um der Weiblichkeit mit seinem animalischen Charme zu imponieren. Ich denke, das ist ihm auch ganz gut gelungen.<P> <B>Jochen: </B>Das Warmspielen scheint sich auszuzahlen, denn nach ein wenig Latin- und Swingmusik, legten wir dann richtig los und brachten die Hütte zum Kochen. Das Publikum ließ sich nicht vom Sauna-Ambiente stören, tanzte und trällerte fleißig. Das mein Hemd leider nur fünf Liter Flüssigkeit aufnehmen kann, wusste ich bis dato noch nicht. So tränkte ich meinen Bass, die Krawatte, Hose etc., Rüdiger und alles was sich noch in einem Umkreis von 2m um mich herum befand mit meiner kostbaren wässrigen Lösung.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, LaBim, 18.04.2009</B><P> <B>Jochen: </B>Feuershow, Schrotttrommeln, Kuchenbasar, Haare schneiden, vier Bands, DJ's, ne Menge Leute und sieben Kästen Bier und ein halbes Dutzend Kickertische im Backstagebereich, sind doch sehr verheißungsvoll für eine gute Party. Doch der Amnesty-Benefiz-Abend begann schon am Nachmittag mit Rätselraten beim Schlagzeugaufbau. Nachdem ich es halbwegs falsch aufgebaut hatte, war auch schon alles von Gerhardt und Falk verkabelt. Am Abend durfte ich mich dann mit den World Regulators warm spielen, um dann den Schlagerteufel auszupacken. Mit scharf ausgeklügeltem Kurzprogramm zogen wir das Publikum auf unsere Seite. Ein toller Abend für einen guten Zweck und nach einigen Bieren und belegten Brötchen wachte ich dann gegen Mittag in meinem Bett auf.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, StuK, 17.04.2009</B><P> <B>Wolfgang: </B>Von der unglaublichen Vorfreude auf das alljährlich StuK-Spektakel wie von Sinnen fuhren wir mit sturem Blick nach vorn gen Leipzig, nur um dort festzustellen, dass wir wichtige Teile unseres Equipments (nur die ollen Boxen...) im Probraum gelassen hatten. Jochen durfte sich noch mal richtig auf der Autobahn austoben und im 5 Minutenintervall neue Wünsche mitzubringender Anlagenteile entgegennehmen.<BR> Trotz unserer Unprofessionalität durften wir wieder einen richtig guten Konzertabend erleben. Außerdem trafen Lutz und ich auf 2 Mädels, die so, wie Lutz und ich im richtigen Leben heißen, geheißen hätten, wenn sie im richtigen Leben keine Mädels, sondern Jungs geworden wären. Tolle Geschichte, oder?<P> <P> <B>Jochen: </B>Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön! Zwei Busfahrten ... Drei....Aber Spielen macht noch mehr Spaß und das vor allem im StuK. Stets singende und tanzende Damen und Herren verbreiten gute Stimmung. Sogar Metaller schütteln Haupt und Haar. Biere und Stunden-Schnäpse fließen in Strömen und wenn man Busfahrer ist, dann stößt man mit Fassbrause an und bekommt einen erhöhten Zuckerpegel.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Trebitz, Saloon, 12.04.2009</B><P> <B>Lutz: </B>Trebitz ist immer eine Reise wert. Besonders, wenn diese durch die schöne Dübender Heide führt. So konnten die erschöpften Rockmusiker auf ihrem Heimweg possierliches Dam-, Rot-, Schwarz- und Muffelwild in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Weiterhin gibt es zu berichten, dass wir den leibhaftigen Osterhasen (Hoppelwild?) hoppeln gesehen haben. Übrigens direkt an der B2.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Otto's, 21.03.2009</B><P> <B>Jochen: </B>Das erste Konzert des Jahres, und es ist schon das Ende des ersten Quartals. Ein leckeres Bauernfrühstück, frisch gezapftes Bier und gutgelaunte, tanzfreudige Menschen, ist man im Otto's gewohnt. Jedoch sind nicht alles Konstanten, denn der "Otto" zeigt sich jedes mal mit neuem Gesicht. Hoffen wir das es weitergeht und vielleicht eine Konstante zu den anderen hinzukommt...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Volkspark, 31.12.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Wir hatte eine lange und sehr enge Beziehung. Ich habe dich manchmal angeschrien und manchmal zärtlich angehaucht. Auf jeden Fall hatten wir oft sehr innigen Körperkontakt miteinander und du hast, freiwillig oder nicht, hin und wieder etwas Spucke von mir abgekriegt. Das ist aber noch lange kein Grund mich so perfide wie am Silvesterabend auflaufen zu lassen. Noch beim Soundcheck war alles in bester Ordnung doch als ich zum Konzertbegin in dich dann mein "...yeah, yeah, der Bossa Nova" hineinsingen wollte, bliebst du stur und verstärktest keinen einzigen meiner Töne und ich stand stumm da. Was ist nur los mit dir, mein geliebtes Beta 58? Ich glaube, du musst mal zum Arzt.<P> <B>Wolfgang: </B>Liebes Tagebuch, ich glaube der Lutz muss mal zum Onkel Doktor. Er redet nämlich mit seinem Mikrofon. Ausserdem besteht er immer darauf, auch wirklich sein Mikrofon zu bekommen, da es nach seiner Aussage, Textunsicherheiten ausbügeln kann. Das kann natürlich manchmal gefährlich werden, wenn dieses kleine, zarte Mikrofon durch das beständige Anspucken ganz betrunken wird und anfängt politisch zu agitieren. Oder dreckige Witze zu reissen, anstatt höflich um Tanzbeiträge zu bitten. Mein Mikrofon ist da ganz anders: Es kann die Tonhöhe korrigieren! Natürlich nur, wenn es nicht verschnupft ist. Ich nehme es deshalb zur Sicherheit immer in mein Bettchen und gebe ihm warme Milch mit Honig vor den Auftritten...<P> <B>Jochen: </B>Letzter Tag und letzter Auftritt im Jahr 2008. Es war ein Jahr mit Höhen, aber auch Tiefen. Ich will aber jetzt nicht sentimental werden... Ganz ungewohnt spielten wir dieses Mal nicht in Runden. Wir mussten ja auch schnell fertig werden, damit alle pünktlich zu ihrer Silvesterparty kommen konnten. Beim Start verzichteten wir auch auf den Gesang von Lutz - etwas unfreiwillig, da muss wohl der Silvestergeist am Werk gewesen sein. Am Schluss machte ich dann eine kurze Pause, vielleicht ein Vorsatz fürs nächste Jahr: kabellos mit einem Sender, dann kann ich auch mal wie der Lutz einmal ums Schlagzeug rennen. Das könnte ich dann die ganze Zeit machen, denn meine Gesangsparts sind ja überschaubar. In Rekordzeit von 20 min wurde dann alles eingeladen und dann hieß es: Prost Neujahr!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Pipers 5, 20.12.2008</B><P> <B>Lutz </B>Nach 8 Weihnachtskonzerten im Finekeller waren wir zunächst etwas besorgt, ob denn das Piper's 5 vom grummeligen Dessauer an sich gut angenommen würde. Auch der Eintrittspreis wurde entsprechend der 1a-Innenstadtlage "angepasst", was glücklicherweise kaum einen der zahlreichen D4S-Fans abhielt, unserem kleinen vorweihnachtlichem Stelldichein beizuwohnen. Alle Sorgen waren jedoch unbegründet, es wurde ordentlich getanzt, gelacht, gesungen und getrunken und auch unser, aus Koffern+Teppich improvisierter "Drumriser", hat alle 3 Runden ohne große Verformungen überstanden.<P> <B>Jochen: </B>Die 4 Schönen im mexikanischen Steakhaus. Während manche gemütlich ihr Abendbrot zu sich nahmen, rammelten wir das Equipment herein und präsentierten einen kurzen lauten Soundcheck. Beim bewährten Weihnachtskonzert war auch wiedermal die erste Runde ein Renner. Nachdem wir dann auch eine Bommel für die Weihnachtsmütze präpariert hatten, konnte die Party weitergehen. Doch wurde die Mütze bei der Verabschiedung entwendet. Frechheit! Dazu kann ich nur sagen, dass meine Mütze keine Klimaanlage beinhaltet, die Person die sie aufgesetzt bekommen hat tut mir leid...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Weinstube 15.12.2008</B><P> <B>Jochen: </B>Ein schönes Ambiente im Keller der Weinstube mit leider zu vielen Tischen. Wir zwängten uns zwischen die Weinfässer und aßen genüsslich unseren Schweinebraten. Dann wurde der Tisch 7 mit der Jenny begrüßt. Nach und nach leerte sich dieser Tisch, warum nur? Vielleicht spielen wir das nächste mal mit Akustikklampfe, Oma und Klapperkiste alles ein wenig jazziger...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Ibbenbüren, Kulturspeicher 12.12.2008</B><P> <B>Jochen: </B>Ob es die akrobatischen Einlagen auf der Leiter waren, die das Publikum nach der ersten Runde anheizten? Wir lassen am Besten das nächste Mal die erste Runde weg und fangen gleich mit der Zweiten an. Vielleicht war es auch die Angst, dass das Bier alle wird. Die Strategie eines 0,2 Liter Glases ging dann wohl nicht auf. Zwölf Bier statt fünf Bier, hinter der Bühne entwickelte sich ein kleines Lager, welches vom Gerhardt stets gefüllt, jedoch durch ihn auch gleich wieder geleert wurde ;). Auf jeden Fall eine tolle Sause. Und Danke nochmal an die nette Kellnerin die mir zeigte wie man so ein kleines Hummerchen isst (Die armen Tiere!).<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Köthen, Mensa 05.12.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>Emotional bis in die Zehenspitzen geladen von solch Übermacht an Weiblichkeit, bestellte ich nach unserem Set einige Ich-muss-mich- jetzt-mal-wieder-abkühlen-Biere. Als die freundliche Bedienung mit einem vollen Tablett herbei eilte, missdeutete ich ihre Körpersprache und griff beherzt nach 2 Gläsern, um das arme Personal zu entlasten. Leider verlor die freundliche Bedienung dabei derart das Gleichgewicht, dass der Rest der Gläser sich auf der Erde wiederfand. In diesem Augenblick erinnerte ich mich dann wieder an den goldenen Satz der Bedienung: <B>Greife niemals, aber auch wirklich niemals einer Kellnerin aufs Tablett!</B> Tut mir wirklich leid.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dresden, Bärenzwinger, Weihnachtsmannsackhüpfen 28.11.2008</B><P> <B>Jochen: </B>Die 4 Schönen wieder auf dem Weg nach Dresden, das letzte Mal kam man nicht an, wurde mir mitgeteilt. Naja man nahms gelassen und scherzte. Und wir kamen an, bauten nebenbei schnell die Backline auf, denn wir waren ja mit Süßigkeitenessen beschäftigt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging es dann richtig los. Die Weihnachtsmänner, an diesem Abend noch meist in Zivil, schenkten uns Tanzeinlagen und Gesangskunststücke. Über den Rest des Wochenendes stellt man nur noch Vermutungen an, es war auf jeden Fall wieder super.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Bauernclub 11.10.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Getarnt als A-Promi Band war es fast ein inkognito Autftritt zum Kessel Buntes im Bauernclub. Nach kräftigem Anheizen sprangen wir auf die "Bühne" und trauten unseren Augen kaum: Ein großer Haufen bunter und gutgekleideter Menschen, die in freudiger Erwartung bereits zu den ersten Takten wild herumhüpften, stand uns gegenüber. Im Laufe des Abends wurde sicher der ein- oder andere braun-rot-orangene NVA 100% Polyester Trainingsanzug durchgeschwitzt. Außerdem dürften die diversen bunten bzw. VoKuHiLa-Perücken einen leichten Juckreiz auf der Kopfhaut ihrer Träger verursacht haben. Ich bin auf die Fotos gespannt. Na dann: Freundschaft!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Riveufer 23.08.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Eine ruhige Kugel schieben kann man woanders. Bei der dritten "Bamboule am Saaleufer" zeigten wir optimales Timing. Unsere anfänglichen Befürchtungen zwecks polizeilichem Großeinsatz aufgrund massiver Ruhestörung nach 22 Uhr wurden seitens der Veranstalter durch einen lässigen Kommentar entschärft: "Spielt einfach weiter und wenn die B*#!$n kommen hör'n wir eben auf." <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, Villa Ida 22.08.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Es gibt Veranstaltungsorte an denen unser leicht versifftes und zum Teil etwas müffliges Equipment etwa so gut hinpasst wie eine Bockwurst in ein 5-Sterne-Restaurant. Der schicke Mediencampus in Leipzig gehört dazu. Trotzdem lief's in dem rot gefliesten Glaskasten ziemlich super für uns. Nicht zuletzt ein Verdienst der tanzwütigen und wohltemperierten Braut.<P> <B>Wolfgang: </B>Highlight bei Hochzeiten: Neben den schick drapierten Mädels gibt es lecker zu Essen. So konnte man die 4 Schönen nach dem Auftritt, völlig verschwitzt und mit Löffeln bewaffnet, das Desert-Buffet plündern sehen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kuckenburg 09.08.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Das Kuckenburger Rockfestival bot uns die Möglichkeit, mal wieder mit anderen Bands gemeinsam aufzuspielen. So gab es am Samstagabend eine dufte Mischung, aus Schülerband, Bluesrock, Progressiv-Metal und Schlagerrock. Bei solchen Ereignissen kommt es leider viel zu oft vor, dass das Publikum zu größten Teil aus anderen Bands samt Anhanfg besteht. Schade eigentlich, denn ein lauschiger Ort ist Kuckenburg auf jeden Fall und ich schätze mal, wenn die A38 fertig ist und Kuckenburg eine eigene Abfahrt hat, könnte es alsbald zum Wacken Sachsen-Anhalts werden.<P> <B>Wolfgang: </B>So ein Festival ist auch eine kleine Exkursion in Sachen Equipment. Diesmal gab es eine heidnische Ritualgitarre zu bestaunen. Normalerweise trägt der mittlerweile abgespacte Richie Blackmore so etwas in klein um seinen Hals, hier diente der 10 Kilo-Holzscheit zum Erzeugen von Tönen. In Verbindung mit dem 700 Euro Transistorgrab POD XT klang das so: Määähhppp. Auch interessant: ein BC-Rich Metalast (sieht aus wie Puzzleteil) passt nicht in einen herkömmlichen Gitarrenständer, sondern kann nur liegend oder fliegend aufbewahrt werden.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Lünow 02.08.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wenn die Straßen zu schmal für den Bandbus werden, kehrt man normalerweise um. Wir kämpften uns trotzdem unerschrocken ins Brandeburgische Lünow und wurden für unseren Wagemut belohnt: Astreine Sause, es wurde ordentlich geschwitzt, gesungen und am Ende wurden sogar einige neue Sternbilder in den Himmel gemalt.<P> <B>Lutz: </B>Und schon wieder eine kleine Klassenfahrt ins Grüne. Trotz Nähe zum See blieb diesmal leider keine Zeit zum planschen. Trotzdem war's wunderschön in der Provinz und wir nehmen die Erkenntnis mit, dass ein gewisser Grad von Dunkelheit einer geselligen Tanz- und Feierlaune durchaus zuträglich ist.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Nietleben, Parkfest 01.08.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>Pünktlich zum Eintreffen der Künstler (wir, die 4 Schönen) entschloss sich Mutter Erde, ein bisschen zu weinen (Nieselregen). Nach ein paar Minuten wechselte das Schluchzen zu einem ordendlichen Weinkrampf (Sturzbäche). 3 Stunden später, die Veranstaltungstechniker bearbeiten ihre abgesoffenen Geräte bereits mehrere Stunden mit Heißluftgebläsen, haben wir uns dann doch aus unserem sicheren Unterschlupf auf die Bühne und sogar zahlreiche Nietlebener auf die Festwiese gewagt. Mein persönliches Highlight: Der DJ spielte CCRs "Up around the bend" - das Gitarrenlick fehlt uns definitiv noch in der Sammlung.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Luthercup 05.07.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Im Zuge der allgemeinen Fußballbegeisterung im Lande kamen auch die 4 Schönen nicht umhin bei einer sportlichen Großveranstaltung, dem Luthercup in Wittenberg, aufzuspielen. Zusammen mit dem DJ gaben wir unser Bestes, das Niveau auf einigermaßen erträglichem Level zu halten - nicht erspart blieb uns jedoch eine stadiontaugliche Version von Guantanamera, über die ein energiegeladener Sportfreund einen ziemlich unverständlichen Text über Rudi Völler zum besten gab. <P> <B>Wolfgang: </B>Mann merkt sofort, wenn man es mit Sportlern zu tun hat: Sie trinken mehr Bier in kürzerer Zeit als andere, schreien so laut, dass man denkt, man spielt vor einer Tausendschaft und sie haben keine Scheu vor gegenseitigem Körperkontakt (-> gemeinsamen Duschen verbindet). Nur etwas irritiert war ich anfangs über das "Abklatschen" mit der Hand - Sollte ich jetzt ausgewechselt werden? Wer kommt dann für mich rein bzw. rauf? Habe ich schlecht gespielt oder ist das nur eine taktische Raffinesse? Nein, es war doch nur eine Geste der Begeisterung.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, KTC 28.06.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Wenn viele stolzen Eltern mit ihren Kindern in schicken Klamotten auf einem Haufen anzutreffen sind, feiert man entweder Jugendweihe oder den Schulabschluss der Sprösslinge. Letzteres war im KTC zu Wittenberg der Fall und wir mittendrin. Bereits optisch durch bekleidungstechnische Lässigkeit auffallend, sorgte das angenehm schwül-heiße Saalklima später für eine ausprägte Feuchtigkeit unserer Körper samt Bekleidung. Das Abendprogramm war voller Highlights, von swingenden Jazzbläsern über springende Turnakkrobaten bis hin zu punkrockenden Schlagermusikern war für jeden etwas dabei. Uns hat es viel Spaß gemacht und noch nie war abnehmen so leicht. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Zahna, Schwimmbad 31.05.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Ein bisschen wie auf Klassenfahrt war es für uns in Zahna beim gemeinschaftlichen Planschen als einzige im örtlichen Freibad, welches kurz vor Ladenschluss sein angenehm temperiertes Wasser nur für uns plätschern ließ. Danach schnell trockenrubbeln und ab zum Soundcheck, bei dem sich ein unerwartetes Problem einstellte: Nasse Ohren und In-Ear-Kopfhörer funktionieren zusammen nicht optimal. Grüße auch nochmal an das Musikexpress DJ-Team aus dem Harz und Danke für's anfeuern.<P> <B>Wolfgang: </B>Ja, derart entspannt hatten wir es noch nie. Große Stars haben meistens einen üppig ausgestatteten Backstagebereich mit Kunstrasen und Dusche. Wir, die kleine Kapelle aus Halle, hatten ca. 200 qm feinsten Rasen mit Gänseblümchen und quasi eigenem Schwimmbecken. Bei solch optimalen Bedingungen ließ sich unser Bernd, der Berserker, auch nicht lumpen, uns mal wieder zu besuchen, um dann gleich das Zepter in Sachen Lichttechnik an sich zu reißen. Übrigens Bernd, der nächste Auftritt ist am 27.6. Es gibt dann zwar kein Planschbecken, aber vielleicht mal wieder eine Stripperin. Soll ja auch ganz erfrischend sein.<P> <B>Bernd: </B>Samstag. Fußball gucken und dann über die Dörfer fahren. Was ist denn das für ein Plakat ? ...da, schon wieder eins. Orangefarbener Hintergrund, rotes Teufelchen drauf. Die 4 Schönen sind in der Nähe. Wann ? Heute ! Na, dann nix wie hin. Und da waren sie. Im Erlebnisbad Zahna. Große Freude und schon bald ging es los. Damit das Freibier für mich auch gerechtfertigt ist, übernehme ich die Regelung der Lichtanlage neben Gerhard, der sich um den Ton kümmert. Aber das kann ja nicht alles sein. Genau, daher drücke ich auch noch auf Record-Start zu Anfang eines Sets und auf Stop am Ende. Fachgespräche unter ehemaligen Bandmitgliedern, da wird jeder Verspieler analysiert und mit einem kräftigen Schluck Bier begossen. Meinen Wunschvorstellungen von blonden, langbeinigen Frauen in roten Badeanzügen wurde zwar nicht entsprochen, dafür gab es im Laufe des Abends ein paar Jungs mit roten Nasen. Schöne neue Songs sind im Programm, einige Titel des Repertoires wurden aufgepeppt und so ergibt sich das, was die 4 Schönen schon immer waren und immer sein werden: eine Stimmungsband der Extraklasse. Das Tokio Hotel der Schlagerszene. Ich komm wieder!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Köthen, Markt, Studententage 06.05.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Unsere Mini-Frühlingstour geht zu Ende und mit ihr wohl auch die Kondition von Jochen und Wolfgang, die sich beim wirklich angenehmen Konzert auf dem Markt in Köthen statt mit Bier lieber mit diversen Tablettencocktails in den Pausen "erfrischten". Professionell wie sie sind, haben sich die beiden natürlich nichts anmerken lassen und das Programm perfekt absolviert. Glücklicherweise haben wir nun einige Tage Zeit um uns von den Strapazen der letzten Tage zu erholen, unsere Hemden zu waschen und zu bügeln, das Equipment zu pflegen und den Körper auf Vordermann zu bringen. Nichtsdestrotz war es ein Risenspaß auf dem Markt in Köthen, auch wenn wir trotz professioneller Lichttechnik manchmal etwas im Dunkel standen. Aber das hat ja auch seinen Reiz.<P> <B>Wolfgang: </B>Was heißt hier Kondition? Wer brauchen endlich mal Roadies, damit wir nicht nach den Auftritten, völlig verschwitzt, unser schweres Gelumpe in den Bus schleppen müssen, immer mehr schwitzend, dann erkältend. Vielleicht hat ja auch einfach der Gerhardt gefehlt, diese Scheiß-Kabel gehen einen auch auf den Sack. Ansonsten war alles sehr schick, wie man neuerdings sagt, in Köthen. Schicke Bühne, schicke Crew, schickes Publikum und schickes Wetter. Was will man mehr? Ähm, ja - Roadies... <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Irish Harp Pub 03.05.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Ich möchte an dieser Stelle allen aufstrebenden Nachwuchsbands das Irish Harp Pub in Wittenberg empfehlen. Bei uns wirkt der hübsche Laden stets als "Multiplikator" für neue Auftrittsgelegenheiten. Mit der netten Band wird zwischen den Sets der Grundstein für einen gut gefüllten Terminkalender gelegt. So können wir auch diesmal über eine größere Geburtstagsfeier nachdenken, mussten eine Bergfestparty eines Filmdrehs (mit Oscar-Preisträgerin) aus terminlichen Gründen ("... in den nächsten 2 Wochen, aber noch vor Pfingsten" ????) absagen und konnten eine bereits vertraglich fixierte Abiturfeier fröhlich bestätigen. Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Tagen noch einige Anfragen ins Haus flattern werden und wir demnächst wieder Wittenberg und Umgebung fleißigst bespielen werden.<P> <B>Wolfgang: </B>Du hast noch die Anfrage für eine "Fastnacht" vergessen... Ansonsten hat sich mal wieder bewahrheitet: Die 4 Schönen brauchen es eng und kuschelig. Wir brauchen die verzückten Gesichter unserer werten Zuhörerschaft sozusagen "Aug' in Aug'". Außerdem ist so ein wirbelnder Gitarrenhals 10 cm vor einem noch funktionierenden Augenlicht schon ein geiler Thrill...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Unikum, Tanz in den Mai 30.04.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>Ein sehr schöner Abend! Das Bier und der Schweiss liefen in Strömen, unsere Interims-Mischerin Maria vertrat den Gerhardt würdevoll (und sah dabei noch besser aus...) und Willi, der Willige stand in der ersten Reihe und machte Fotos. Auf dem Nachhauseweg gabs dann noch eine kleine Überraschung: Wir wollten gerade unseren Mietwagen zur örtlichen Abgabestation bringen, da rief Jochen voller Erstaunen: "Eh, jetzt stehen die Nutten schon im Paulus-Viertel!" Und tatsächlich sahen unsere erstaunten Augen ein etwas zu adrett hergerichtetes Mädel, das lasziv, einen Lolli lutschend, am Straßenrand stand. Wir wollten gerade, rein informativ, die Preise erfragen, da kam auch schon ihr Freund und beide stiegen ins Auto und fuhren los. Tja, wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, dass man sich heutzutage zum Tanz in den Mai etwas mehr aufmiezt. <P> <B>Lutz: </B>Heimspiel vor vollem Haus im Unikum. Ich dachte ja eigentlich, mehr als letztes Jahr im Unikum könnte ich während eines Auftritts nicht schwitzen, aber als ich mir mein Hemd und Gitarrengurt am nächsten Morgen ansah, wurde ich eines Besseren belehrt. Entweder, jemand hatte mir einen Bottich Salz über die Rübe geschüttet oder ich hatte ordentlich transpiriert. Da alkoholbedingte Gedächtnissausfälle bei mir recht selten vorkommen, halte ich Letzteres für wahrscheinlicher.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Nachtschicht, Chilli 26.04.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>So eine Kneipennacht ist eigentlich immer eine zweischneidige Sache - doch diesmal konnten wir uns wirklich nicht beschweren! Dank frühlingshaften Temperaturen trauten sich zahlreiche Dessauer auf die Straße und auch in die Höhle des Löwen bzw. Chillis. Eine Besonderheit der Lokalität: Die örtliche Lokalität, oder auch "Örtchen" genannt: Die Toilette direkt neben der Bühne. Gut für Musiker mit großem Durst, Inkontinenz oder Brechreiz. Auch gut für Leute die mal für ihren Toilettengang beklatsch werden wollen. Und übrigens: Nicht nur die Damen gehen zu zweit auf's Klo.<P> <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, StuK 25.04.2008</B><P> <B>Lutz </B>Unsere kleine April-Mai-Tour startete im StuK. Mit neuen Hemden samt Krawatten auf dem Leib, diversen Neuarrangements im Programm und Auch!-Techniker Micha am Pult wagten wir uns nach Leipzig. Soviele Neuerungen auf einmal, konnte das gutgehen? Jawoll, es ging. Dank des liebenswerten und äußerst tanzwütigen StuK-Publikums lief alles wie am Schnürchen und nach über 2 Stunden euphorischen Feierns hatten 4 schwarze Hemde ihre ersten Salzflecken bekommen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Reideburg 05.04.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>Unsere ureigene Abneigung gegen Autohäuser konnten wir zeitweise ablegen, zumal es sich um ein ehemaliges handelte. Die Akustik war überraschend gut, so dass wir uns recht gut entfalten konnten. Ein besonderes Highlight waren die hart umfochtenen Tischtennis-Matches in den Spielpausen, wo Jochen und ich gegen eine gut trainierte Auswahl an Profispielen der U10-Klasse antreten durften. Nur dem besonnenen Eingreifen unserer Mitmusikanten ist es zu verdanken, dass an diesem Abend nichts zu Bruch ging, da sie uns immer rechtzeitig an des Weitermusizieren erinnerten. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, ESC Fanparty 29.03.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Ich hatte einen Traum: Heute früh erwachte ich und neben mir lag ein signiertes Saale-Bulls Trikot. Ich wunderte mich darüber, da ich normalerweise so etwas nicht trage. Als ich etwas später in mein Portemonaie schaute, bemerkte ich, dass mir etwa 150 Euro fehlten. Da fiel es mir wieder ein: Wie Hammerschläge hörte ich die Worte: "150 Euro zum Ersten, zum Zweiten und .......... verkauft - Herzlichen Glückwunsch". Zum Glück wachte ich irgendwann auf und die Sonne schien. Heute wird ein guter Tag.<P> <B>Wolfgang: </B>Wir lieben Herausforderungen. Wir finden es zum Beispiel witzig, auf Hochzeiten zu spielen und trotzdem noch lauter zu drehen, auch wenn der Brautvater schon die Fäuste ballt. Wir lieben auch akustische Grenzgänge. Deshalb haben wir die schöne Sporthalle (0815 Platte) an der Eissporthalle auch sofort in unser Herz geschlossen. Nachhallzeiten wie in einer Kathetrale sind ab 90 BPM schon ungenießbar, deshalb haben wir den Hall mit Gegenschall bekämpft. Wer so richtig gewonnen hat, weiß ich auch nicht mehr...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Coswig, Lindenhof 23.03.2008</B><P> <B>Lutz: </B>Gala- und Partybands ziehen sich in der Regel alle das gleiche, schicke Bühnenoutfit an und spielen dann in mehreren Runden die größten Hits der letzten Dekaden auf und ab. So ähnlich geht es auch bei uns zu, allerdings scheinen wir viele Lieder einfach zu schnell zu spielen. Nur so können wir den kleinen Mißerfolg beim Publikum im riesigen Saal des Lindenhofs in Coswig erklären. Merke: Zukünftig einfach langsamer spielen, da fühlen sich die Leute nicht überfordert und können gepflegt das Tanzbein schwingen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gräfenhainichen, GCC 08.03.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen in ihrer Lieblingsdisziplin: 5 Runden á 40 min, Beginn zur Sandmännchenzeit. Um so erstaunlicher war es, dass der Gräfenhainicher pünktlich angetrat, um auch schon den Soundcheck nicht zu verpassen. Oder um mit Lutz seinen Worten zu sprechen: "So viele Gräfenhainicher haben wir noch nie auf einem Haufen gesehen!" Man schien so ausgehungert nach Musik zu sein, dass selbst Menschen im fortgeschrittenem Alter sich als Freunde das geballten Lärms entpuppten. Sehr schön!<P> <B>Lutz: </B>Ein Abend mit Überraschungen. Bereits um kurz nach sechs war der Laden schon recht gut besucht. Ein Umstand, der uns beim Soundcheck nicht immer große Freude bereitet. Pünktlich zur vollen Stunde forderten uns dann auch strenge Blicke zur musikalischen Darbietung auf. Die strengen Blicke entspannten sich jedoch sogleich und es herrschte eine äußerst angenehme "Arbeitsatmosphäre". Prima Veranstaltung also, bestens organisiert und jede Menge Paul Kuhn für alle (kleiner Insiderwitz).<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kulmbach, Desert Pinguin 09.02.2008</B><P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen wieder auf Exkursion im Frankenland. Nun, da wir sehr neugierig sind, ließen wir uns diesmal von unserem hervorragenden Führer die Kellergewölbe seines Lokales zeigen, wo früher 10 Meter unter der Erde die Bierfässer lagerten. Ich vermute, dort gab es auch mal Folterwerkzeuge. Zum Glück wurden die weggeräumt, sonst hätten wir vor Angst sicher nicht spielen können, Aber das eigentliche Highlight des Abends war der Alkoholtester, in den wir alle vor lauter Freude vor jeder Runde reinpusteten. Haha, 8 Bier getrunken und nur 0.75 Promille. Wie der Wert muss "mal 2" gerechnet werden? Jungs wir brauchen so ein Teil!<P> <B>Lutz: </B>Die 4 Schönen und Theater. Zwei Begriffe, die bisher nicht unbedingt eng beieinander lagen. In Kulmbach durften auch wir jedoch am Stück "Menschen in der Kneipe" oder so ähnlich mitwirken. Das Stück dauert vom 01.01. bis zum 31.12.2008 und wird von einem avantgardistisch veranlagten Starregisseur in Szene gesetzt. Das Tolle dabei ist, das alle Gäste, Musiker und Barpersonal des Desert Pinguin die Darsteller sind und - jetzt kommt's - rauchen dürfen. Na wenn das mal nichts ist, ich warte noch auf die Kritik im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepomuk 06.01.2008</B><P> <B>Gerhardt: </B>Immer wieder wurde ich an diesem Abend gefragt:  Du bist doch nicht etwa 'en Ossi? Ja, richtig, wobei nicht jeder, der fast hochdeutsch spricht, aus dem Osten kommen muss. Ich ja. Habe mir beim Rat des Bezirkes Halle/Saale, Abteilung Kultur eine Reiseerlaubnis geholt und bin mal eben mit meinem B1000 und  ner Band zum Gastspiel in die BRD gefahren. ... HALLO? Die Grenze ist auf und das nicht erst seit Weihnachten 2007! Entweder manche Leute im ländlichen Gebiet wissen das noch nicht, oder haben es nach dem Bier Nr. 12.2008 vergessen. Auf jeden Fall kann es schon mal vorkommen, dass sich ein Ossi nach Altenkundstadt verirrt. Und ausgerechnet da hat Wolfgang s Beiretta noch den Dienst verweigert und ich konnte keine Lichtbildaufnahmen machen. Schade. Ansonsten dufte Mugge.<P> <B>Wolfgang: </B>Der erste Auftritt 2008. Wir konnten es kaum erwarten und rutschten von der spiegelglatten Strasse, noch mit einem Stück Pizza im Mund, direkt auf die Bühne. Unsere vorher angetrunkene Stärke belief sich auf maximal einen halben Monat. Machte nix, die Leute sogen gierig unseren Schlagernektar. Ist halt immer noch besser als nur trinken, das Trinken mit kombinierten Rumkugeln.<BR> Übrigens geht die Kamera natürlich wieder. Ich weiss auch nicht, was du da wieder gemacht hast. Vielleicht war es einfach zu laut zum fotografieren.<P> <B>Lutz: </B>Die 4 Schönen als rollendes Unterhaltungskommando aus Mittelhochdeutschland. Ökonomisch wie wir eben sind, optimieren wir unsere Aufenthalte fernab der Heimat auf's Nötigste: Das bedeutete in diesem Fall ein Blitzaufbau samt Soundcheck in eta 35min, einatmen von Pizza und Bier in einem Zug und ca. 60min nach unserer Ankunft trällerten wir auch schon den Bossa Nova. Nach 4 Runden das gleiche rückwärts, bis auf Pizza und Bier jedenfalls. Schön war's trotzdem und auch wenn das nicht so klingt: Wir hatten Spaß!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Finekeller 22.12.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Das verflixte 7. Jahr: Bereits zum siebten Mal beehrten Die 4 Schönen den Finekeller zur Weihnachtszeit. Eine deutliche Verjüngung des Publikums könnte auf einen beschleunigten Erfolg des neuen Elterngeldes zurückzuführen sein oder es ist einfach so, dass inzwischen die Kinder derjenigen kommen, die vor 7 Jahren im Finekeller bei uns waren. Wie auch immer, es war dufte, auch wenn wohl kaum einer unseren subtilen Weihnachtslied Running Gag bemerkt hat, den wir bei vier Liedern eingebaut hatten. Naja, dafür haben alle Jochens Weihnachtsmannmütze gesehen. <P> <B>Wolfgang: </B>Auch wir werden älter. Das merkt man daran, dass wir uns nicht mehr so genau erinnern können. Lutz, es war das 8. Mal in Folge! Um so erstaunlicher ist es, dass der Finekeller immer noch voll ist und die Leute unsere Musik immer noch hören können. Es war ein toller Abend und gebührender Abschluss für das Konzertjahr 2007. Und Geschenke haben wir auch bekommen!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kropstädt, Kreuzgewölbe 01.12.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen müssen mittlerweile sehr hart um schwer zu ergatternde Auftritte kämpfen: Teil der Vertragserfüllung in Kropstädt war der eindeutig mehrdeutige Titel "Himbeereis zum Frühstück", den wir laut Gerhardt erschreckend originalgetreu zum Besten gaben. Von wegen Rock'n'Roll und so... Den umwerfenden Erfolg dieses Werkes erklärte sich Rüdiger ganz pragmatisch: In Kropstädt gibt es keine Fahrstühle. Das lass ich jetzt mal so im Raum stehen. <P> <B>Lutz: </B>Nachdem das Hausverbot für Tanzveranstaltungen mit den 4 Schönen gelockert wurde, war es uns vergönnt, mal wieder im Kreuzgewölbe aufzuspielen. Diesmal mit allem was dazu gehört (Bassist, Techniker etc.) und auf speziellem Wunsch mit einem echten Schlager im Programm. Damit wir diesen unmöglichen Weichspüler-Song auch nicht umsonst geprobt hatten, boten wir ihn dann auch gleich zwei mal dar. Das sollte für's erste reichen, das nächste mal dann vielleicht mal was von Slayer wünschen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Theater 24.11.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Saturday Night - Schwerstarbeit. Im Theater Wittenberg gelangten mein Fußschalter und ich an ihre physischen Grenzen. Ersterer wurde durch eine clevere Coladusche meinerseits schön verklebt, sodass ein Umschalten der Kanäle an meinem Verstärker unmöglich wurde. Mir setzten dicke Luft, starke Transpiration und Vorabend-Hangover ebenfalls ganz gut zu. Fazit: Arbeitssieg. PS: Nachdem ich meinem Auftrittshemd von gestern gerochen habe, stelle ich fest: Aufräumen und putzen möchte ich in der Lokalität heute nicht.<P> <B>Wolfgang: </B>Die Veranstaltung war so etwas, was man eine Sause nennt. Wenn man aus dem "s" ein "c" macht erhält man das, was an unserem Equipment klebt: Sauce. Also Bier-Cola-Wasser-Rauch-Nebel-und-was-ich-sonst-noch-was-Sauce. Aber es war wie immer sehr schön und auf dem Heimweg sind wir auch nicht in einer Schneewehe stecken geblieben.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Coswig, Lindenhof 23.11.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen zum ersten Mal in Coswig. Und es tat gar nicht weh. Wir wurden nicht vom Hof gejagt, auch wurden wir, in Anbetracht der nächsttägigen, Wrestling-Veranstaltung nicht verkloppt. Der Coswiger ist eher Steher als Tänzer, lässt sich allerdings auch zum zünftigen 1-2-Tip bei 1-2-Tip-unmöglicher Musik verführen. Auch schön: Sportliche Betätigung der 4 Schönen vor dem Auftritt. Ein gemeinsames Luftballon-Volleyball stärkt den Gemeinschaftssinn und sorgt für Alkoholabbau. Und das Jochen mit der Paketkarre nicht verunglückt ist, macht uns auch sehr froh.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Hotel Goldener Adler 10.11.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Es gibt Veranstaltungen, die dazu da sind, so richtig zu feiern und die Sau raus zu lassen. Und es gibt Veranstaltungen, die haben irgendetwas mit geschäftlichen Sachen zu tun. Ich glaube wir können konstatieren, dass wir auf solchen Veranstaltungen besser nicht spielen sollten. Obwohl, die Stones haben auch schon für die Deutsche Bank gespielt. Allerdings haben sie dafür 4 Millionen Euro Schmerzensgeld bekommen.<P> <B>Wolfgang: </B>Liebes Tagebuch! Es ist Sonntag. Draußen ist es grau. Es wird bald schneien. Trotzdem war ich gerade joggen. Ich wurde von einem Hund angefallen. Auch das noch. Punk ist, wenn man Dinge tut, die Andere ablehnen. Jogger bei 4°C. Sonntags auf die Pferderennbahn und die Gage verzocken. In aristokratischen Hotellobbys die Sau rauslassen. Zur falschen Zeit am falschen Ort sich aufzuhalten und das Buffet leerzufressen. Punk ist nicht bei "Zu Spät" den Pornomove auszupacken. Wer ist denn eigentlich bei Euch der Schöne? Wenn Punk in Wittenberg, dann bei Mike im Pub.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Otto's 03.11.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Fünf Schöne gab es im Otto's zu bewundern: Wenn wir Gastmusiker engagieren, dann nur, wenn sie über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen. Und so konnte sich das Publikum über eine innbrünstig gespielte 8-Tasten Triola von Reinhard dem Rüstigen freuen. Trotz seines jugendlichen Alters kam dieser bei der holden Weiblichkeit sehr gut an und jeder Einsatz wurde frenetisch bejubelt. Auch uns hat es Spaß gemacht, Wiederholung nicht ausgeschlossen.<P> <B>Wolfgang: </B>Es ist immer wieder ein besonders schöner Augenblick, wenn live die Technik versagt und die sonst auf ihrem hohen Thron sitzende Band zu Stümpern degradiert wird. Fast so, als ob bei Madonna das Playback versagt, erging es uns beim Anfang unseres Sets: In meinem jugendlichen Leichtsinn ignorierte ich das Brummen auf meinen Ohren und stimmte beherzt unseren "Bossanova" an. Naja, ich hörte meinen Gesang ziemlich undeutlich das Publikum hingegen, so verrieten mir ihre mitleidsvollen Blicke, hörte mich gar nicht. Zum Glück hatten wir unseren Gerhardt dabei, der nach dem zweiten Lied das alterschwache Kabel identifizierte. Aber eigentlich frage ich mich, wer ist denn für die Instandhaltung unseres Equipments zuständig?<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Trebitz, Saloon 27.10.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Die 4 Schönen auf Landpartie. Nach endlos langer Fahrt durch die dunkle Dübener Heide fanden wir endlich Trebitz und den örtlichen Saloon, der uns mit gemütlichem Kaminfeuer und molliger Wärme empfing. Wider allen Befürchtungen war der Saloon dann nicht Bob's Countrybunker und wir konnten unsere musikalische Darbietung ungestört absolvieren. Apropos ungestört: Heftige Vibrationen aus der Bassecke führten zu einem kleinen Missgeschick, bei welchem sich eine tellergroße Scheinwerferlinse aus einem Regal oberhalb unseres Mischpultes löste und schnurstracks auf den Master-Lautstärkeregeler unseres Pultes zuraste um diesen, um ca. 100 dB, nach oben zu verschieben. Die Folge: einen ungeheures Brummen und Dröhne sowie ein paar irritierte Blicke. Jochen und Rüdiger spielten tapfer weiter und nach ein paar Schrecksekunden dann auch Wolfgang und ich. Sachen gibt's...<P> <B>Wolfgang: </B>Der Trebitzer Saloon hatte so einiges, was man von einem Saloon erwartet, zu bieten: Ein wüstensturm-erprobtes Indoor-Lagerfeuer, Feuerwasser aus Masskrügen, ausgelassene Stimmung und den Schädel eines toten Tieres im Schrank auf der Bühne. Auf den Pianisten wurde trotzdem nicht geschossen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Magdeburg, Moll's Laden 20.10.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Neue Stadt und neuer Laden - das bedeutet für die 4 Schönen immer eine besondere Herausforderung. Entgegen der Erwartung, konnten wir in Molls Laden auch Songs in Dur anspielen und trafen auf großen Verständniss seitens des äußerst fachkundig auftretenden Rock-Publikums. Selbstkritisch anzumerken wäre ein kleiner Knick in unserer, sonst stetig nach oben stiegenden, Energie-Kurve in der vierten und letzten Runde auch bedingt durch kleinere technische Schwierigkeiten. Naja, beim nächsten Mal wird alles besser und vielleicht ist ja bis dahin auch das Rauchen in Kneipen verboten. <P> <B>Wolfgang: </B>Neue Stadt und neuer Laden - das bedeutet Inspektion der örtlichen Anlage ("Da spielen alle drüber"). Die 4 Schönen bauten auf und wollten sich von der "Tragweite" der Beschallungsanlage überzeugen. Merkwürdig war nur, dass man alle Regler am Mischpult an den Anschlag schieben musste, um eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestlautstärke zu erreichen. Schuld hierfür war ein Limiter, dessen Regler mit Plexiglasscheiben unzugänglich gemacht wurden. Da aber schon nach unserem Soundcheck entgeistert gefragt wurde: "Das bleibt doch aber nicht so laut?!"("Nee, das wird noch lauter!") konnten wir mit ruhigem Gewissen unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlautstärke musizieren.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kulturscheune Stichelsdorf 29.09.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Das Wort Scheune impliziert ja schon: Back to the Basics. Oder sich benehmen, wie ein Schwein. Anders ist es nicht zu erklären, dass ich mich bei einem gemeinsamen Toilettengang mit Jochen laut rufen hörte: "Du bist wohl ein Schnellscheißer!" Ich war halt überrascht, dass man ein großes Geschäft mit allem Drum und Dran in weniger als einer Minute erledigen könne. Als mich dann umdrehte, sah ich einen etwas konsterniert dreinblickenden Herrn, der wohl länger als eine Minute gebraucht hat. Man sollte sich halt vorher vergewissern, ob man auf der Toilette in Gesellschaft ist.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Unikum 22.09.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Regelmäßige Saunagänge sollen ja gut für den Kreislauf sein. Eine schicke kleine Sauna mit Barbetrieb ist dann auch das Unikum immer wieder, wenn wir dort aufspielen. Großzüger Einsatz unseres Foggers, viele große und helle Scheinwerfer sowie diverse Glimmstängel gaben dem Ganzen dann den letzten Schliff. Auch fühlte ich mich in alte ungestüme Punkzeiten zurück versetzt, denn diverse, durch taumelndes Publikum, umgestoßene Mikrofonständer und Bierlachen (allerdings Beck's statt Sternburg) sorgten für Wohlfühlambiente.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Under the Bridge 08.09.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wenn die 4 Schönen sich mit anderen Bands die Bühne teilen dürfen, ist das immer eine dolle Sache. Wir versuchen dann immer akribisch Details von der Bühnenshow abzukupfern. Und so haben wir uns vorgenommen, in Zukunft zu Silvester nicht alle Böller zu verknallen, sondern lieber für eine zünftige Bühnenballerei aufzuheben (abrauchende Röhrenverstärker sind auf Dauer zu teuer und auch nicht allzu effektvoll). Ein weiteres professionelles Detail könnte bei unserer Nena-Nummer ein Uwe Fahrenkrog-Peterson-Gedächnis-Keyboard sein, dass man wie einen Propeller drehen kann. So etwas kann man nämlich ganz leicht aus einem alten Bürostuhl bauen. Das dauert keine 15 Minuten.<P> <B>Lutz: </B>Eben noch in Halle im LuJah und schon wieder in Dessau unter der Brücke mit Halle-Luja. Allein schon dieser Zufall sollte eine Kolumne in einem bekannten deutschen Musikmagazin wert sein. Überrascht hat uns diesmal besonders eine gewisse Ausgelassenheit der sonst häufig etwas ernsten Dessauer. Selbst gefühlte Minusgrade und unangenehmer Windzug konnten die Leute nicht davon abhalten, uns fröhlich bis zum Teil ausgelassen zu beklatschen. Weiter so Dessauer, ihr seid auf dem richtigen Weg nicht nur die glücklichsten, sondern auch die zufriedensten Menschen Deutschlands zu werden. Rein statistisch gesehen natürlich.<P> <B>Rüdiger: </B>Ein riesiger Tag für uns Schöne. Endlos aufgeregt, weit weg von zu Hause, vor tausenden Zuschauern und als Vorband von wirklichen Superstars, jedenfalls was das Benehmen im Backstage anbetrifft. Wir durften viel lernen. Ich danke unseren treuesten Fans, für die wir natürlich der Hauptact waren und die nach unserem Konzert auch tatsächlich gingen. Das hat Stil ! Die "Lindenbergschow " ist Euch dadurch entgangen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, LuJah 07.09.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Normalerweise sorgt meine ausgeprägte Transpiration ja für nasse Bühnenkleidung. In diesem Falle war es jedoch eine kleine aber andauernde Husche die unsere Körper erfrischte. Weiterhin waren wir hocherfreut über die Abwesenheit der Polizei, obwohl die 50dB nach 22.00 Uhr kaum überschritten haben dürften.<P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen etablieren sich zur Hochzeitsband. Wir stellen uns seit längeren die Frage, wieso uns Leute zur ihrer Hochzeitfeier engagieren. Wollen die etwa alle ihre buckelige Verwandschaft ärgern? Da wir seit zig Jahren eigentlich genauso klingen (Stichwort: Punkband, die Geld braucht), kann es eigentlich nur sein, dass sich die Leute geändert haben bzw. sich an den Krach gewöhnt haben. Uns soll's recht sein - dann spielen wir eben auch gern auf Kindtaufen, Scheidungen und Beerdigungen. Als Zwischenmusik bewährt sich zusehends DJ Gerhardt, der mit seiner 80er affinen Musikauswahl für das ein oder andere irritierte Gesicht sorgt.<P> <B>Rüdiger: </B>Tolles Ambiente in diesen Innenhof. Die Speed-Combo im Händelhaus gegenüber, die nach unserem Aufbau schon recht aufgeregt wegen der zu erwartenden Lautstärke war, konnten wir beruhigen, indem wir nach ihnen spielten. Ansonsten gab es lecker Buffet und Pilsbier in kleinen Flaschen. Da in der 3. Runde der Regen einsetzte, kam wohl auch keine Polizei wegen Ruhestörung mehr vorbei. Dem Brautpaar alles Gute. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Kinderheim "Clara Zettkin" 01.09.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Von wegen Jochen kann nicht gleichzeitig singen und Bass spielen! Minutenlang zermarterte ich mir mein Hirn, wie doch gleich noch mal die bevorstehende Bandvorstellung ging. Der gänzlich nicht uneitle Rip-Off von Paul Simons "Call me Al" ist relativ neu bei uns und ich kann nur Sachen spielen, die sich durch 100. maliges Repetieren eingebrand haben. Die Töne sind ja klar, aber wie sind sie zu platzieren? Also schaute ich Jochen mit verzweifelten Blick an, er wusste wahrscheinlich sofort, was ich auf dem Herzen hatte und shoutete mir ein " Bah-dabbda dah, Bah-dabbda dah" entgegen. Alles klar, <B>so</B> kann sich das ja jeder merken...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Laternenfest 25.08.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Das Laternenfest ist seit Jahren für seine ausgelassene, deftige Stimmung bekannt. Und so begab es sich, dass zu vorgerückter Stunde die Gäste immer zutraulicher wurden. Es begann mit höflichen Musikwünschen, steigerte sich zu Am-Hosenbein-Ziehen, ging über zum energischen Mit-der-Hand-Drohen und endete mit der feindlichen Übernahme der Bühne. So ein Spontanvortrag zu "Liebe ohne Leiden" hat was, zumal er auf russisch (?) war. Zum Glück konnte der junge Herr von seinen fehlenden Starqualitäten überzeugt werden. Als er das zweite Mal die Bühne im Fluge nahm, wurde er von einem Mitbürger fachmännisch über die Verfehlungen seines Verhaltens aufgeklärt. Wie gesagt, ausgelassene, deftige Stimmung.<P> <B>Lutz: </B>Das Publikum zum Laternenfest bietet einen interessanten Querschnitt durch sämtliche hallesche Bevölkerungsschichten. Sehr interessant war die Begegnung mit Klaus und Dieter, die viereiigen Zwillinge, die mir eine kleine Auswahl ihrer ca. 5000 Autogrammkarten zeigten, die sie in Plastebeuteln mit sich herum trugen. Natürlich kam auch eine von uns hinzu und für den echten Kenner noch je ein Plektron von Wolfgang und mir.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepomuk 24.08.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Highlight unseres Ausfluges war die Hin- und Rückfahrt: Unter Zuhilfenahme von "Sternburg Export" durfte dem mathematischen Unsinn freien Lauf gelassen werden. Höhepunkte waren Ausführungen über das Riemannintegral, die Leipnitzregel, einige lustige Sätze über Beschränktheit, Grenzwerte und Darstellungen im n-dimensionalen Raum. Zwar hatte Jochen noch einige Probleme sich R(14) abgebildet auf R(38) vorzustellen, doch konnte Gerhardt anhand von praktischen Beispielen ihm die Sache doch etwas näher bringen. Auf der Rückfahrt konnten wir unseren intellektuelle Diskurs fortsetzen, hatte Jochen doch die Möglichkeit, mit geschätzten 10 Pilsbieren intus, einige Aspekte noch zu vertiefen und setzen zu lassen.<P> <B>Lutz: </B>Während sich die Herren in unserem Bandtransporter mathematischen Problemen widmeten, waren Rüdiger und ich während der Fahrt damit beschäftigt, der Frage nachzugehen, was diverse Popstars wie Matafix oder Mark Medlock wohl gerade so treiben. Ein befriedigende Antwort konnte leider nicht gefunden werden und so versuchten wir uns an einer genauen musikalischen Analyse des Paul Simon'schen Hit's "You Can Call Me Al", welcher in Form einer Ein-Song-CD in Rüdigers Autoradio rotierte.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gräfenhainichen, Schlossruine 18.08.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>In Gräfenhainichen stand auf unseren Plakaten "Konzert und Tanz". Aus einschlägigen Erfahrungen wussten wir, dass der Gräfenhainicher eher so der stille Genießer ist und demzufolge wir wohl für den Tanz zuständig sein sollen. Da aber unser Willi, der Salsa-King, in Australien weilt, sahen wir enorme Schwierigkeiten bei der Vertragserfüllung. Zum Glück konnten wir kurzfristig den Kropstädter "Die 4 Schönen-Fanclub" einfliegen, der für eine Pflichtübererfüllung des Tanzsektors sorgte. Und auch der Gräfenhainicher konnte Angesichts dieser geballten Frauenpower sich nicht mehr auf den Stühlen halten. Konzert und Tanz!<P> <B>Lutz: </B>Hartnäckige Arbeit an der Basis zeigt endlich ihre Wirkung: Ließen die Reaktionen des Publikums bei den ersten beiden Auftritten in Hainichen noch etwas zu wünschen übrig, so sorgte ein kleiner Kunstgriff diesmal für den gewünschten Erfolg. Ein Schaar attraktiver und tanzfreudiger Damen aus dem Rock'n Roll Mekka Kropstädt stachelten auch die Einheimischen so dermaßen an, das sie tatsächlich -ACHTUNG- tanzten. Wir danken für die Super-Animation und freuen uns auf den 01.12., wenn wir zu Gast in der Höhle der Löwinnen in Kropsädt sind.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wolfen, Wolfen Lounge 11.08.2007</B><P> <B>Lutz: </B>War Wolfen bisher noch ein grauer Fleck auf der bunten Party-Landkarte, so sollte man es nun auf jeden Fall rot anmalen. Die Wolfen-Lounge bot alles was das Herz begehrt: Von Beck's in kleinen Häppchen über Hot Dogs und Fischbrötchen bis hin zu Muffins und lecker Bohnenkaffee. Eine perfekte Party mit ausreichend tanzwütigem Publikum im Festzelt, welches übrigens freundlicherweise vom "Verein zur Unterstützung des technischen Hilfswerkes Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt e.V." zur Verfügung gestellt wurde. <P> <B>Wolfgang: </B>Ich fühlte mich in alte Zeiten zurückversetzt: Als ungestüme Punkband hatte man ja so den ein oder anderen Mikrofonständer von einem aus der Kontrolle geratenem Punker in seiner Gesichtspartie zu verkraften. Dass allerdings harmlos aussehende Damen immer noch zu gleichen Verhaltensweisen neigen, versetzte mich in Erstaunen. Ebenso ist es ein höchst merkwürdiger Brauch, die Band mit aufgeplatzten Wiener Würstchen zu beschenken. Noch merkwürdiger war allerdings, dass sich sämtliche Würstchen in einem Halbkreis um mich versammelt hatten. Ein Umstand, der mich, abergläubisch wie ich nun mal bin, etwas verunsicherte.<P> <B>Rüdiger: </B>Wolfen Lounge klingt wahnsinnig und für das Städtchen Wolfen irgendwie gänzlich unpassend, dachte ich. Ich habe mich gern eines Besseren belehren lassen, keine Szene- Bar einer deutschen Großstadt konnte Euch an diesem Abend das Wasser reichen, das Publium war gut gelaunt und tanzwütig, die Verpflegung war dufte und das Klo gleich hinter der Bühne. Das Bier wurde praktisch portioniert gereicht und später am Abend gab es Muffins und lecker Bohnenkaffee. Ich hoffe die "Lümmel" sind alle ganz geblieben und das Video so cool wie Eure Party.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle/ Dölau 14.07.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Gute Voraussetzungen für eine hübsche Feier sind super Wetter, ein frisch gemähter Rasen, schlaraffenland-mäßiges Catering, Becks in rauen Mengen, einen Haufen adrett gekleideter Menschen und eine halbwegs vernünftige Band. Da das alles vorhanden war, konnte auch die 30% Schräglage des Hanggrundstücks niemanden vor eventuellen Bänderrissen zurückhalten. Lediglich die Insekten waren wohl durch die heiße Saharaluft irritiert (Stark blutende Oberarme! Zeckenbisse! Verschluckte Wespen!).<P> <B>Lutz: </B>Auf einem schiefen Hügel mit einer schiefen Bühne haben wir, glaube ich, auch noch nicht gespielt. Mein geistiges Auge hatte zwar schon umkippende Mikrofon- und Lichtstative sowie umherkullerndes Publikum vor sich gesehen, doch bis auf zwei umgekippte Beck's Flaschen (mittlerweile meine Königsdisziplin) gab es keine größeren Schäden zu beklagen. Kleines Highlight: Gesangseinlage von Gastsängerin Diana genannt "Chantal" - nicht schön, aber sehr, sehr leidenschaftlich. Und das ist doch mal was!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Bad Schmiedeberg, FEZ 30.06.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Schlechtes Wetter schlägt auf die Psyche. Und das erst recht bei den wetterfühligen Die 4 Schönen. Deshalb haben wir uns mal eine kleine Auszeit im schönen Kurort Bad Schmiedeberg genommen. In der dortigen Ferienlageranlage konnten wir wieder das tun, was wir am besten können: Essen (zum Glück gab's zu Mitternacht noch 3 Torten) und Trinken. Und wir haben uns natürlich auch von unserer zweitbesten Seite gezeigt und musiziert. Und zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, wie mehr leidensfähig doch wieder die Damen sind: Wer 3 Stunden auf hochhackigen Pumps zu unserer Musik tanzt, hat sicherlich einen guten Orthopäden!<P> <B>Lutz: </B>Von meiner besten Seite konnte ich mich schon vor dem Auftritt zeigen. Beim Gang auf's WC übersah ich den Präfix "Da" und ging selbstverständlich auf die Toilette für "men" wozu ich mich natürlich zählte. Die Abwesenheit eines Pissoirs hätte mich eigentlich schon nachdenklich stimmen müssen, aber ich hatte gerade anderes im Sinn. Beim rausgehen wurde ich von einer netten Dame dann freundlich darauf hingewiesen, dass ich wohl falsch sei. Mein Glück, dass ich den Ort in sauberem und ordentlichen Zustand verlassen hatte.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, Sommerwiesenfest 27.06.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Das Sommerwiesenfest in Leipzig hatte eine riesige Wiese und Anzeichen für ein Fest (Bier, Würstchen, Dixi-Klo's) auch. Leider ist der Sommer gerade in Griechenland unterwegs und hat seinen Kumpel den Herbst solange bei uns vorbei geschickt. Naja, da hilft kein Meckern, das muss man eben so hinnehmen und das Beste draus machen. Ich war auch mit vollem Einsatz dabei, insbesondere kurz vor dem Auftritt, als ich mich in voller Montur erstmal so richtig schön lang gelegt habe. Wer hat denn auch die Leiter da hingetan?<P> <B>Wolfgang: </B>Ja, die Leiter. Die hat wohl der talentierte Nachwuchstechniker dort abgelegt, der vor dem Konzert 1 Stunde eingeleuchtet hat, während sich die Herren Musiker die fetten Ärsche breitgesessen haben und ein Bier nach dem anderen verzehrten. Ich denke mal, er hat mit Lutz seiner kombinierten Kurzsichtig- und Eitelkeit gerechnet, ihm also vorsätzlich nach dem Leben getrachtet. Aber zum Glück konnte die starke Blutung dank des Nachtfrostes alsbald gestillt werden. A propos Stillen: Die Stukies ließen auch nichts anbrennen und unterstützten uns nach allen Kräften, um die großzügig bemessene Tanzfläche mit Leben zu füllen. Hierbei sei besonders das nicht ganz ungefährliche "Haufen-Liegen" zu erwähnen - ganz großes Kino!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, Studentenkeller, 10 Jahre StuK 02.06.2007</B><P> <B>Lutz: </B>Alkohol ist ein Sanitäter in der Not... So ist es und im StuK wurde auch ausreichend von der leckeren Medizin verabreicht. Große Mengen Freigetränke brachten einige Gäste zu interessanten Ausdruckstanzeinlagen. Endlich wurde auch mal wieder die gute alte Stuk-Hymne dargeboten, leider waren nur noch Textfragmente in den Köpfen der Stuk-Gründungsmitglieder vorhanden. Wie auch immer, ich sag' nur Ruck zuck, schluck - StuK.<P> <B>Wolfgang: </B>Mein letzter Kindergeburtstag ist schon eine Weile her, aber ich meine zu wissen, dass man einem 10-Jährigen keinen Alkohol ausschenkt. Wie auch immer, alles andere war auch in ausreichenden Mengen vorhanden: Spiele, Geschenke (Basecaps, Buttons), lecker zu Mampfen (nein, 15 Stücke Kuchen am Abend sind nicht gesund), Freunde und Freundinnen, nachsichtige Erziehungsberechtige und Musik. Für die Musik waren wir zum Teil zuständig und wir waren stolz wie Bolle, als 8-Jährige bei so einem Geburtstag schon eingeladen worden zu sein.<BR> Gegen Ende unseres Geburtstagsständchen wurden dann noch Freiflugübungen von und vor der Bühne gemacht, außerdem hatte sich Lutz mal wieder vor Aufregung in die Hosen gemacht, jedenfalls stand er die ganze Zeit in einer großen Pfütze. Wenn der StuK 20 wird, hoffen wir auch wieder eingeladen zu sein, denn dann sind wir volljährig und werden auch von der leckeren Spirituosen-Kollektion naschen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Köthen, Marktplatz, Studententage 22.05.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Allen Unkenrufen zum Trotz hat es nicht geregnet und die zweite PA-Seite ist nicht auch noch ausgefallen. Dafür hatten wir ein sehr liebes Publikum, das mit zunehmender Dunkelheit sich auch traute, bis zur Bühnenkante hervorzudringen. Ebenso klasse war die Miniatur-Rock-im-Park-Kontruktion mit FoH-Turm und allem Pi-Pa-Po (schreibt man das so?). Wenn wir mal wieder Marktplätze beschallen müssen, wenden wir uns vertrauensvoll an den Veranstalter!<P> <B>Lutz: </B>Gerade noch sind wir an einem schweren Unwetter in Köthen vorbeigeschrammt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Sturmböhen und peitschender Regen auf die schicke Bühne und den FOH-Turm niedergepeitsch wären. So war's ein dufter Abend, gegen Ende konnten wir das Publikum dann auch vor der Bühne komprimieren und das lies sich auch trotz eines ab 22 Uhr verlangten 55dB-Orkans nicht abschrecken.<P> <B>Rüdiger: </B>Nachdem die 3 schönsten Seifenkistenpilotinnen durch die Juri zum Stechen eingeladen wurden, hat sich diese dann auch schnell für die wirklich "Schönste" entschieden. Im Mantel der Dämmerung fasste auch das Publikum Mut und unterstützte uns wie wahnsinnig direkt vor der Bühne durch singen und tanzen. Das war dufte. Ansonsten bleibt zu sagen, liebe Köthener, steigt nicht durch das kleine Fenster in die Ruine am Marktplatz ein! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Lettin, Jugendclub, Open Air 19.05.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Hui! Ende Mai ein Höhenfeuerwerk zu erleben, ist schon eine Besonderheit. Die Feuerwehr machte es möglich! 10 Minuten mussten die Herren und Damen von der schnellen Truppe vergeblich gehofft haben, aber nichts wurde versehentlich in Brand gesteckt. Dafür konnten sie beim Abbau wieder ihre Muskeln spielen lassen: Ca. 20 Leute rissen uns förmlich die Bühne unterm Arsch weg. Also, wenn's mal wieder brennt, hab' ich keine Angst mehr!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepomuk, 17.05.2007</B><P> <B>Wolfgang: </B>Nepomuk, die Heimat der renommierten Biertraditionsperle "Leikeim". Bei unserer Ankunft parkten wir direkt vor einer Werbetafel, die das 120-jährige Bestehen des Familienunternehmens anpries. Darauf war die Familie Leikeim zu sehen (Ulrich, Peter und Daniela), die gemeinsam das Glas erhoben, wahrscheinlich ein Schnappschuss am Frühstückstisch. Ja und auch im Nepomuk hatte eigentlich wieder alles mit Bier zu tun. Wie sonst kommt man eigentlich auf die Idee sich von uns "Light my Fire" von "The Doors" zu wünschen? Aber wir fühlen uns geschmeichelt, dass man uns so etwas zutraut. Allerdings wäre ich auf das 3 minütige Mundorgel-Solo gespannt gewesen.<P> <B>Lutz: </B>Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Da mag der gute Reinhard Mey wohl Recht gehabt haben, über der Autobahn aber, ist für einen armen Greifvogel die Freiheit nicht ganz so grenzenlos. Und so begab es sich, dass ich auf der Fahrt zum Nepomuk eine arme kleine Vogelfrau wahrscheinlich ganz traurig gemacht habe, denn ihr lieber Vogelmann dürfte beim Aufprall auf den ca. 150 km/h schnellen Bandtransporter die eine oder andere Prellung davongetragen haben. Lieber Vogel - es tut mir aufrichtig leid und ich hoffe, du hast unseren Crash überlebt!!! <P> <B>Rüdiger: </B>Lutz der Lustige sollte vielleicht in Lutz die "Killerkeule" umbenannt werden, denn er hat mit ca. 150Km/h einen Greifvogel auf der Autobahn den Gar aus gemacht. Lutz, das ist nicht lustig! Ansonsten gingen die 5 Runden Spielzeit im Muk schnell vorüber, will sagen, es war kurzweilig. Die Gäste waren nicht halb so betrunken wie erwartet. Ich hoffe, das wird der Familie Leikeim nicht zum Verhängnis. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wolfen, 12.05.2007 </B><P> <B>Wolfgang: </B>Wie immer, wenn es etwas umsonst gibt, wird kräftig zugeschlagen. Und so haben wir uns am Buffet der Hochzeitsgesellschaft gelabt, als hätten wir immer einen leeren Kühlschrank. Das ein oder andere Gratisbier wurde natürlich auch noch mitgenommen, was die Textverständlichkeit enorm erhöhte. Ebenso wissen wir jetzt, dass der Saal der Wolfener Stadtwerke eine total geile Wellendecke und den schnellsten Fahrstuhl der Welt hat.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Irish-Harp-Pub 05.05.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>Das Irish Harp Pub funktionierte an diesem Abend wie ein Trichter, nur andersherum. Nach einer Verengung an der Eingangstür ergoss sich ein üppiger Besucherstrom vor unserer kleinen Showbühne. Wir hatten wieder tetris-mäßig unser scheinbar ständig wachsendes Equipment in den Ecken und Kanten der Bühne verstaut und uns, ähnlich einem Rennfahrer, der sich in sein Rennauto schält, auf der Bühne zwischen Gitarrenständern, Mikrofonstativen und Schlagzeughardware "eingebaut". Reisenstimmung überall, freundliche Gesichter, super Bedienung - ich würde sagen: Ein doller Abend!<P> <B>Wolfgang: </B>Der erste Schreck kam schon bei der Ankunft: Wir steigen aus unserem Transporter aus und bemerken umgehend, dass die seitliche Tür des Laderaums sperrangelweit offen stand. Nun, manchmal ist es günstig, das Equipment auch mal gründlich durchzulüften, anderseits kann man sich so sehr elegant von nicht sinnvollen Gerätschaften trennen. Vor ein paar Jahren wäre ich auf diesem Weg wohl sehr gerne die Schachtel mit unserem tollen Goldschmuck losgeworden. Aber unser Kram war so schwer, dass augenscheinlich nichts fehlte. Und hätten wir einen Wittenberger während der Fahrt erschlagen, hätte man uns schon auf unsere Bluttat hingewiesen.<P> <B>Rüdiger: </B>Nach der ersten Runde kam die Hütte richtig in Fahrt, es war sehr laut aber die Leute gingen ab wie immer im Pub. Ein kleines privates Fantreffen ging der Veranstaltung voraus. Ich hoffe Jochen gefällt Euch. Wir wünschen uns immer ein solches Publikum und verbleiben bis zum nächsten Mal... <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Unikum 30.04.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>Ein wahres Heimspiel gab es im Unikum. Das Spielfeld war voll mit tanzlustigen, jedoch in der Bewegungsfreiheit engeschränkten, jungen Menschen, Gerhard stand an seinem Mischpult knietief in zwischengelagerten Rucksäcken und wir, dort oben auf der kleinen Showbühne bekamen zu spüren, dass die geballten Liebe und Freundlichkeit des Publikums uns für die nächsten Monate einen Saunabesuch ersparen kann. Wenn ich mir heute früh so mein Hemd ansehe, könnte ich glatt als echter Hallore durchgehen - die haben doch auch irgendwie Salz hergestellt<P> <B>Wolfgang: </B>Gemäß einer ca. 150 Jahre alten Tradition spielt zum "Tanz in den Mai" natürlich die hiesige Schlagerband auf. Die Leute kamen in Scharen und tanzten, mangels Maibaum, um den Kronleuchter, der ca. 5 cm über den Köpfen hing. Die Band spielte und transpirierte oder transpirierte und spielte. Der hochwertige Stoff meines schicken Hemdes hat leider die zusätzliche Last des eingelagerten Wassers nicht standgehalten und entschloss sich zu reißen. Da werde ich in Zukunft also auch mit so einem blöden Druckknopfhemd rumrennen müssen. Na toll.<P> <B>Rüdiger: </B>Die Bude war brechend voll, das Bier des Kneipers ausverkauft, die Stimmung am Siedepunkt, mein Teufelskleid nass. Unser Umkleideappartement war etwas gewöhnungsbedürftig, über die Geschichte der dort liegenden Matratzen will ich lieber nicht nachdenken. Am Ende hatte ich noch ein sehr versöhnliche privates Erlebnis. Dank an die Beteiligten und die Toleranz.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gräfenhainichen, Schlossruine 28.04.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>Unser erstes Open-Air 2007. Bei bestem Frühlings-Hochsommerwetter, waren diejenigen, die den Regen schon riechen konnten zum Glück in der Unterzahl. Entspannte Stimmung also bei Publikum und Band. Kleinere Konzentrationsprobleme führten zwar hin und wieder zu Text und Akkorderinnerungsschwächen, wenn man so will, war das jedoch kein Problem.<P> <B>Wolfgang: </B>Wir nähern uns unserem selbsterklärtem Ziel, die große Open-Air Bühne in Gräfenhainichen erklimmen zu dürfen, mit Riesen-Schritten. So hatte sich die Anzahl der Gäste im Vergleich zum letzen Mal beinahe verdoppelt. Und ich denke, wenn wir uns noch 10 Jahre richtig ins Zeug legen, müssen wir zwangsläufig auf die größere Showbühne umsteigen. <BR> Unsere entspannte Geisteshaltung und Grundschläfrigkeit an diesem Abend beflügelte, ähnlich wie bei bewusstseinserweiternden Drogen, unsere Kreativität; so konnten wir live einige Prog-Anleihen und diverse Modulationen ohne falsche Scheu direkt umsetzen.<P> <B>Rüdiger: </B>Die Anzahl der Gäste ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Ich habe ein gutes Gefühl. Jedoch habe ich auch die Rockomis vom Vorjahr etwas vermisst. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der "Gräfenhainicher" sehr still feiert, aber dabei vermutlich innerlich absolut ausrastet. Er weiss es eben gut zu verbergen. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, Stuk 27.04.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>Hoch Silvia bringt Deutschland in's Schwitzen. So oder ähnlich kann man es zur Zeit überall lesen. Sicherlich füllt Silvia zur Zeit auch die Biergärten der Region, qualmige Studentenkellerclubs werden momentan jedoch eher gemieden. Der halbvolle StuK gab trotzdem alles. Fröhlich sein und singen war das Motto des Abends und eine ausgerenkte Schulter vom Schlagerpogo passt da ganz gut in's Bild. Wir fanden's dufte und freuen uns auf's nächste mal, wenn's draußen hoffentlich richtig kalt ist oder in Strömen regnet.<P> <B>Wolfgang: </B>Tätliche Angriffe auf unsere hochwertige Beschallungsanlage kennen wir eigentlich nur aus den südlicheren Bundesländern - dank einer exzessiven Bierdusche können wir unsere linken und rechten Boxentürme nun am Geruch, Geschmack und an der spezifischen Haftreibung erkennen. A Propos Geruch: Hin und wieder konnte ich auf der Bühne des StuK den Gruch von gegrilltem Fleisch wahrnehmen, was natürlich in mir ein elementares Bedürfnis weckte. Leider konnte ich nicht die Quelle des leckeren Geruchs ermitteln bis ich begriff, dass es wohl Jochen's Ellenbogen waren, die ca. 5 cm vor unserer Lichtanlage lustig gebrutzelt wurden.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Otto's 21.04.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>Das war er also, der erste Auftritt mit unserem Jochen am Bass. Der Gute hatte seine Hausaufgaben gemacht und platzierte seine zwei Meter Körpergröße relativ entspannt auf unserer kleinen Showbühne. Der Auftakt zu unserer kleinen Mitteldeutschland Tour, die uns in den nächsten zwei Wochen in Atem halten wird, fand in der gemütlichen Holzhütte, dem Otto's statt. Passend zum etwas vintage mäßigen Ambiente, rieselte dann beim Bassdrumsoundcheck auch gleich mal der buchstäbliche Putz von Decke. Kaputtgegangen ist glücklicherweise trotzdem nichts, das ist ja sonst bei uns nicht selbstverständlich.<P> <B>Wolfgang: </B>Jetzt weiß ich wieder, was ich die letzten 5 Wochen vermisst habe: Das Heben und Wuchten unseres Equipments! Es wird jedes Mal etwas schwerer, weil immer etwas dazu kommt (woran ich nie ganz unschuldig bin...). Außerdem werden wir in Zukunft noch Stullenpakete mitnehmen müssen, falls das Catering mal nicht so reichlich ausfällt. Wir hätten es uns eigentlich denken können: Mittelgroße Bassisten = Riesen-Hunger --> Große Bassisten = Vielfraße. Aber wer so gut spielt, muß auch viel essen.<P> <B>Rüdiger: </B>Glückwunsch! Jochen unser neuer 2 Meter Bass-Mann hat seine Feuertaufe bestanden. Im trauten Rahmen (fast schon das Wohnzimmer der Schönen) spielten wir ein kleines, ca. 3-stündiges Geburtstagsständchen. Jochen war famos und das mit dem Schlagersmile kriegen wir noch hin. Er ist auf dem besten Wege ein echter Schlagerteufel zu werden, spielen wie der Teufel macht er schon. <BR> PS. Ich glaube Jochen und unser Gerhard haben zusammen so ca. 5 Kg Fleisch verdrückt, echte Kerle! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kulmbach, Desert Pinguin 10.03.2007 </B><P> <B>Wolfgang: </B>Ein Abend mit Kuschelfaktor: Ähnlich wie im Irish-Harp-Pub kann man im Pinguin auch eine gewisse körperliche Nähe zu seinen Bandkollegen geniessen. Denn Pinguine mögen es ja auch kuschelig. So bot sich mir zum Beispiel die Möglichkeit während des Spielens Rüdigers Crash-Becken rotieren zu lassen, was einen speziellen Leslie Effekt erzeugt. Übrigens haben wir auf der Rückfahrt den Osterhasen gesehen; er war nachts gegen 4.30 auf einer Grünfläche auf dem Riebeckplatz. Na, dann kann ja Ostern kommen! <P> <B>Lutz: </B>Abschiedsstimmung auf der Bühne: Vermutlich den letzten Auftritt in nächster Zeit spielte wohl Willi der Willige mit uns. Der Gute will demnächst für einige Zeit nach Australien "rübermachen". Ob er dort so eine dufte Band wie uns findet, ist indes noch fraglich. Sicher ist allerdings, Willi war gut drauf und hatte viel Spaß - man sah es ihm an. Mir erging es ebenso, nur ein klitzekleines kurzes Kurzkabel versetzte mich kurzzeitig wieder in das unangenehme Gefühl, mein Engl-Edelschrott würde schon wieder rumzicken. Glücklicherweise tat er es nicht - diesmal war es nur das Kabel.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Schwarzenbach, Rockkeller 03.03.2007 </B><P> <B>Wolfgang: </B>Der Rockkeller hatte einiges zu bieten: Einen kalbsgrossen Hund, der nur fränklisch verstand, einen 12-zylinder Bollerofen, eine Bühne mit Rolltor gegen allzu aufdringliche Mitmenschen und vorzügliche Chickenwings als Catering. Der Rockkeller hatte leider nicht zu bieten: Zahlreiche Schwarzenbacher. Die wenigen, die trotzdem da waren, haben zumindest höflich applaudiert. Es lässt sich außerdem berichten, dass die Website vom Rockkeller nicht mehr online ist. Haben wir den Club ruiniert? <P> <B>Lutz: </B>An der Saale hellem Strande: Ca. 200km flussaufwärts liegt Schwarzenbach und in dessen schönem Gewerbegebiet der Rockkeller. Wohlfühltechnisch wurde uns einiges geboten; große Bühne; ausreichend fleischhaltige Nahrung und kühle Getränke. Außerdem sehr interessant: Der Kondomat auf dem Klo bot neben den üblichen "Billy Boys" auch eine "Travel Pussy - die Pussy für unterwegs". Leider wollte keiner von uns die 2 Euro dafür opfern. Schade, hätte mich wirklich mal interessiert.<P> <B>Rüdiger: </B>Bayerns größte Singleparty in Hof, am 03.03.2007, oder war die dann doch eher im Rockkeller Schwarzbach ???? Kann wohl keiner so genau sagen, jedenfalls fühlten wir uns recht einsam, aber wir hoffen es hat den paar Gästen gefallen und dem Hund! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Weimar, Volkshaus, Mensafasching 10.02.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>What a night. Der Mensafasching in Weimar wird richtig groß aufgezogen. An drei Abenden hintereinander spielen je 3-4 Bands im riesigen Volkshaus, das mit seinen diversen Treppen, Säalen und Übergängen doch etwas unübersichtlich wirkt. Wir also mittendrin, Saturday Night auf der großen Hauptbühne um zwischen Mensafaschings-e.V.-Komittee-Festprogramm und Jägermeister-Go-Go's mal eben dreieinhalb Stunden Musik zu spielen. Das war dann auch für meinen Engl-Edelschrott-Verstärker zuviel; er strich beim "Hund von Baskerville" kurzerhand die Segel und gab keinen Ton mehr von sich. Glücklicherweise war der flinke Gerhard schnell und zuverlässig mit dem Ersatz-Marshall zur Stelle sodass es, wenn auch etwas "eierschneidiger" weitergehen konnte. Puuhh<P> <B>Wolfgang: </B>An solch einem Abend geht man an seine physischen und psychischen Grenzen. Und unser kleines Bandsensibelchen, der bajuvarische Edelschrott, ging sogar noch einen Schritt weiter. Naja, wenn er wenigsten in Flammen aufgegangen wäre... Regarding to the incredible Bedienungsanleitung mit den "Tips vom Designer", Tip an den Designer vom Elektrogerätebau: Eine Sicherung an der richtigen Stelle verhindert manchmal Schlimmstes... Der Augenblick des Ausfalls war auch gut gewählt: Bei dem Break, wo Lutz sonst alleine das Riff spielt, sah ich nur sein ratloses Gesicht. Zuerst dachte ich, er hätte keine Lust mehr und wollte ihn ermutigen, doch noch weiter zu spielen, bevor ich den Supergau in seiner ganzen Tragweite begriff. An dieser Stelle hätte ich mir gerne ein Ablenkungsmanöver von unseren schmucken Go-Go's gewünscht, aber nachdem wir sie Not-Gentleman-Like von der Bühne gejagt hatten, weil wir die ganze Aufmerksamkeit für uns wollten, hatten wir Pech.<BR> Gut, ich könnte jetzt noch davon berichten, wie ich nachts beim Einladen auf eisglattem Boden halb unter unseren Bus gerutscht bin, oder dass ich meinen Schal 5 km, eingeklemmt in der Autotür, durch den Schnee zog (was liegt denn hier für eine komische Schlange?), aber diese Ereignisse sprechen nicht unbedingt für meine Geschicklichkeit.<p> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Chemnitz, Subway to Peter, 13.01.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>Kalorienreiche Versorgung mit Nahrungsmitteln ist für schwer arbeitende Musiker wie uns da A und O. So konnte das vegane Catering im Subway unsere hungrigen Mägen nur kurzzeitig im Zaum halten. Bereits kurz nach dem Auftritt vernahm ich schon wieder verdächtiges Knurren insbesondere von unserem offensichtlich Bandwurm-geplagten Willi. Und so kam es, dass man die 4 Schönen gegen 2 Uhr nachts beim Großeinkauf kalorienhaltiger Fleischprodukte bei einer bekannten amerikanischen Fast-Food-Kette in Chemnitz antreffen konnte. Mahlzeit!<P> <B>Wolfgang: </B>Die örtliche PA wurde von einem ziemlich schmuck aussehenden Verstärker nahmens "Liquid Power LQP 900" angetrieben. Dieser kleine Kraft-Bolide schaffte es mit schier unglaublicher Ausdauer vier dubios aussehende Boxen zu betreiben. Aufgrund des örtlichen Platzangebotes beschlossen wir einzig unseren Gesang dieser Beschallungsanlage zuzumuten. Ein Mäusekino aus blauen LEDs zeigt uns auch während des Auftritts das unser kleiner Fleissbär auch noch arbeitete. Wir waren uns nämlich manchmal nicht so sicher, hatten wir doch gemerkt, das unsere Hightechwumme ab einem gewissen Eingabepegel (Gesang) dazu neigt, die ein oder andere harmonische (landlaufig wird dieser Effekt als eher unharmonisch empfunden --> Verzerren) zu produzieren. Naja, aber das Publikum meinte, auf ängstliche Nachfragen unsererseits, das der Gesang nicht permanent übersteuert. Ich denke, das hat er trotzdem, nur der Rest war so laut, das bei den meisten Besuchern die Gehörknöchelchen schon gebrochen waren. War aber trotzdem ein ziemlich netter Abend.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepomuk, 06.01.2007 </B><P> <B>Lutz: </B>Wir haben wieder etwas gelernt: Schon beim im letzten Jahr zum Stärk'O'Trinken im Nepomuk fragten wir uns, was es damit wohl auf sich hat, da wir als Angehörige des preußischen Sprachraumes diese seltsame Wortkombination nicht so rechten deuten konnten. Diesmal wurden wir aufgeklärt - es geht darum, sich Stärke für das neue Jahr anzutrinken, am besten für jeden Monat mindestens ein Bier. Dieser Aufforderung kamen zahlreiche Gäste sehr gründlich nach und bei Betrachtung der Fußböden sowohl in der Toilette als auch im großen Saal bekam der Begriff "feucht-fröhlich" ein ganz neue Bedeutung.<P> <B>Wolfgang: </B>Stärke antrinken... Das haben wir gemerkt! Mehr als nur einmal kippte unser Boxenturm bedrohlich. Manchmal hatte ich mir insgeheim gewünscht, dass er doch vollständig umfallen und den betreffenden, Stärke-antrinkenden Kippler unter sich begraben möge, damit dieser dann in Zukunft weiß, was Stärke ist bzw. dann war.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Finekeller, 22.12.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Ich habe es geahnt. Bisher war es nur eine schlimme Vermutung, seit gestern ist es bestätigt: Die 4 Schönen sind Onkelz-Fans- kompatibel. Beim Abbau schilderte mir ein junger Mann in blumigen Worten seine Begeisterung für unsere musikalische Darbietung. Meist enden solche Gespräche mit dem Satz "...normalerweise ist das nicht so meine Musik, ich höre sonst eher...". An dieser Stelle kommen dann häufig Dinge wie Hip Hop, Oldies, Stones oder Death Metal. Aber nein, dieser Junge Mann hört sonst gerne Onklez. Na gut, von mir aus kann er gerne weiter machen, im Auto, zu Hause die Freundin nerven oder auf Arbeit oder was weiß ich. Bei unseren Konzerten wird er's jedenfalls nicht hören. Aber schön, dass es ihm trotzdem so gut gefallen hat.<P> <B>Wolfgang: </B>Dessau, der Ort für ungewöhnliche Musikwünsche. Wir hatten bisher eigentlich noch kein Publikum erlebt, das sich freiwillig "Mendocino" gewünscht hat. Lag das vielleicht am Tequilla für 1 Euro? Manchmal muß man sich auch Lieder schöntrinken.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Weihnachtsmarkt, 01.12.2006 </B><P> <B>Wolfgang: </B>Ein Toast auf die Pulswärmer! Die uncool klingenden, saucool aussehenden modischen Accessoires haben gute Dienste geleistet. Wenn alte Leute sagen "Wenn der Puls warm ist, bleiben auch die Finger warm." sind wir schnell dazu geneigt, das zu belächeln. Aber es stimmt! Ich hatte trotz sehr kühlen Außentemperaturen (für Open Air Bedingungen) schön warme Finger. Ob wohl Scharfschützen auch Pulswärmer tragen? Wenn die so ein paar Stunden in der Kälte auf der Lauer liegen, kann ja mal sehr schnell der Finger steif werden und dann wird's nüscht mit dem Schuß... Wie ich darauf komme? Ach ja, es wird Weihnachten.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Könnern, Georgsburg, 25.11.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Tja...äh, was soll ich schreiben...also das Essen war lecker und äh...zu Trinken gab es auch genug.<P> <B>Wolfgang: </B>Die Vorstufenröhren für meinen Engl sind unsagbar teuer. Aber jetzt waren sie nicht nur teuer, sondern auch sehr anstrengend. Beim nächsten Mal werden wir 20 m³ Rockwool-Dämmwolle im Saal verteilen, um die Bahnhofsakustik zu beseitigen. Dann werden wir die älteren Herrschaften in den hinteren Teil platzieren (bzw. die Hörgeräte ausschalten) und die, die nichts hören, nach vorn verfrachten. Und dann kommt der Weihnachtsmann.<P> <B>Rüdiger: </B>Die Erlebnisse in der Georgsburg sind nicht zu kommentieren, nur so viel: Ich hab wohl so leise gespielt wie noch nie, zumindest hat mich Lutz nicht mehr gehört und dennoch haben die Gäste wohl einen Hörsturz, Tolle Akustik! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Weimar, Schützengasse, 11.11.2006 </B><P> <B>Wolfgang: </B>Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wer als erster kommt, malt zuerst. Morgenstund hat Gold im Mund. Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Früh(er) war alles besser... Viel zu früh machten wir uns auf den Weg nach Weimar. Angekommen, durften wir feststellen, dass einige Gäste in der Schützengasse immer <B>noch</B> sich die Nacht um die Ohren schlugen. Viel zu früh durfte wohl auch der hiesige Techniker aufgestanden sein, viel zu früh, zum Glück. Hätte doch sein stattlicher, cholerischer Anfall ihn zu jeder anderen Tageszeit kollabieren lassen. Ansonsten empfing man uns durchaus freundlich und verzieh uns unsere faschingsunfreundlichen Krawatten.<P> <B>Lutz: </B>Hellau Again: Liebes Tagebuch, ich habe eine neue Erfahrung gemacht: Ich stehe schwitzend auf der Bühne, schreie in's Mikrofon, neben mir spielt der Rest der Band laut und schnell, zwischendurch nippe ich an meinem Bier und animiere Leute zum mitsingen und tanzen. Das wäre eigentlich nichts besonderes, wenn sich diese Handlung nicht zwischen 11.00 und 16.00 Uhr abgespielt hätte, zu einer Zeit, die ich Samstags normalerweise damit verbringe, meinen Sohn zum Mittagsschlaf zu überreden oder in den Zoo zu gehen. Schön war's trotzdem in Weimar, wenn auch ziemlich nebelig.<P> <B>Rüdiger: </B>7:30 Uhr und 4 SCHÖNE on the road. Nein, wir kamen nicht vom Auftritt, sondern fuhren hin. Im Club saßen noch ca. 10 Personen, die waren vom Vorabend übrig, wurde uns gesagt. Als dann Lutz das Publikum auch noch mit "Guten Morgen" begrüßte, war ich mir sicher, es ist noch früh und ich überlegte nur noch, ob ich vor 12.00 Uhr schon ein Bier trinken sollte. Aber es hat viel Spass gemacht, allein der Konzertbeginn wäre zum nächsten Mal zeitlich zu überdenken. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Otto's, 04.11.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Nach dem Motto "It's Your Heimspiel" stürmten wir die Sportlerkneipe Otto's im halleschen Ortsteil Kröllwitz. Dank zahlreich angereister Gäste konnte Wirt Otto nicht unerfreut feststellen, dass die Kapazitäten seines kleinen Tresens den D4S Fanmassen nur bedingt Herr werden konnte. Irgendwann zwischen zwei Liedern fragte mich ein gutgelaunter Gast, ob ich denn nun der Bruder von Martin sei - eine Blitzumfrage auf der Bühne ergab, dass keiner der 4 Musikanten einen Bruder namens Martin hat. Da unser Gerhard jedoch diese etwas verwirrende Konversation mitbekommen hatte, konnte er uns erlösen, als er uns via Talkback mitteilte, er wäre der gesuchte Bruder. Vielen Dank auch an die mir nicht unbekannte Dame für den hübschen BH in 105 F und "fleischfarben"- sehr sexy!<P> <B>Wolfgang: </B>Liebes Tagebuch, ich habe vom letzten Auftritt leider nicht viel mitbekommen. Ich war nämlich viel zu beschäftigt, darauf zu achten, dass man mir nicht ständig die Freude über meinen "neuen" Verstärker ansieht. Sonst denken die Leute noch, ich wäre selbstgefällig, weil ich laufend grinse. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es ein ganz toller Abend war. Mit vielen netten Leuten und allem Schnick-Schnack. Im nächsten Jahr bin ich aufmerksamer, versprochen.<P> <B>Rüdiger: </B>Viele Leute behaupten Otto's befindet sich am A...... der Welt. Egal, denn genug haben gewusst, wo der sich befindet. Wir wurden vom Publikum super aufgenommen und so hatten wir zusammen einen grandiosen Abend. Ich hoffe nur, es war Euch nicht zu laut, aber wir sind nun mal "SCHLAGERTEUFEL" und dabei bleibts. Bis nächstes Jahr und ein schönes Weihnachtsfest! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gräfenhainichen, Ferropolis, 29.09.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Ferropolis, die Stadt aus Eisen. Und wir mittendrin. Da es um diese Jahresrzeit abends schon etwas kühler ist, wählten wir natürlich nicht die große Bühne im Freien, sondern die intimere Variante im geschlossenen Raum. Eine schöne Erkentniss kann ich nach dem Auftritt ziehen: Auch erfolgreiche Investmentbanker können sich dem Charme einer getarnten Punkband, die Schlager spielt, nicht entziehen. Gut so!<P> <B>Wolfgang: </B>Marmor, Stein und Eisen bricht... Nein, nichts dergleichen ist passiert, alles scheint noch sehr stabil. Vorsorglich haben wir uns aber bereit erklärt, eine Patenschaft für einen Schaufelradbagger zu übernehmen. Zu den Pflichten eines jeden Paten gehören natürlich die Pflege seines Schützlings: Wir werden die nächsten Wochen damit verbringen unseren Kleinen zu putzen und ein paar schadhafe Stellen mit feinen Drahtbürsten zu entrosten. Danach werden wir den Süßen in unseren poppigen Band-Farben anstreichen, schließlich ist das Einheitsgrau wohl nicht mehr zeitgemäß.<P> <B>Rüdiger: </B>War irgendwie nur eine Frage der Zeit, dass nach AC/DC nun auch wir in Ferropolis für ein gutes Stück Tanzmusik sorgen. War toll zu sehen, wie sich das erfolgreiche Sparkassenpersonal zu unseren rockigen Takten, verdeckt im Schlagermantel, bewegte. Es war ja eine Siegertypenparty und es macht uns stolz, dass der Vorstand einen Tanzabend mit den 4 Schönen hierfür gebucht hat. Im Übrigen waren alle sehr leger gekleidet, so dass ich das Gefühl hatte, bei denen ist an den Arbeitstagen Fasching. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Diemitz, IMPRESS Druckerei, 22.09.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Ein schönes Konzert vor schönen Leuten beim Sommerfest der In-Druckerei Impress war's. Besonders prima fand ich die Musikwünsche. Ein reiferer Herr wünschte sich mit Nachdruck "Knockin' on H<B>a</B>vens Door" (übrigens auf einem Notitzzettel der "Apotheke im HEP" auf die Bühne gereicht). Noch besser aber war die junge Frau, die im Vorbeigehen nebst ihrem vollgepackten Teller, uns einen Zettel mit der Aufschrift "Oldies" hinhielt. Wie sie das wohl gemeint hat ?<P> <B>Wolfgang: </B>Übrigens der reifere Herr schaute sehr angepisst drein, als wir ihm nach zweimaligen Bitten nicht sein Wunsch erfüllten. Aber wir müssen da konsequent sein. Wenn wir diesen Wunsch erfüllt hätten, was durchaus im Bereich des Mögklichen wäre, kommen welche, die wollen vielleicht ABBA hören. Was machen wir dann, hä? Wir sehen zwar manchmal wie eine Spaßkapelle oder wandelnde Jukebox aus, sind es aber nicht. Und um noch einmal einen Vergleich zu strapazieren: Ich renne ja auch nicht bei Metallica vor und wünsche mir was Geiles von Motörhead.<P> <B>Rüdiger: </B>Bereits Wolfgang Niedecken sang in einem Song "du spürst sofort wer cool ist und wer nur so dät", in diesem Sinne wandelten die anwesenden Cowgirls auch nicht auf unseren Country Roads und dachten vermutlich, dass Ihr "Schein" die Kohlensäure ins Bier bringt. Das ging daneben und im Übrigen hat der Fasching noch nicht begonnen. Zum Glück waren dann doch noch tanzwütige Gäste da, die versuchten die Bodenbeschichtung zum glühen zu bringen, und so wurde der Abend für diejenigen und auch uns zu einer wirklich coolen Veranstaltung.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Rockstation, 09.09.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Den drohenden Termin beim Bandpsychiater können wir, Gott sei Dank, nach unserem Auftritt in der Rockstation absagen, schafften wir es doch "Aber bitte mit Sahne" zusammen anzufangen und zusammen aufzuhören. Toll gemacht Jungs! Auch sonst gab es nichts zu meckern, schöne große Bühne, schickes Essen, selbstgezapftes Bier und tanzwütiges Publikum. Da lacht das Herz des fahrenden Musikanten.<P> <B>Wolfgang: </B>Ja, der Termin beim Bandpsychiater war zwar noch in weiter Ferne, was wir aber nicht wußten, dass wir schon unter der persönlichen Beobachtung von Gerhardt standen. Ein mir über sehr dunkle Kanäle zugespieltes Originalband vom Auftritt in Nehlitz bestätigte meinen schlimmsten Verdacht: Ich selbst hatte den Schluß, zumindest in Nehlitz, auf meinem Gewissen. Und vor allen Dingen war ich zu spät! Ich hätte schwören können, ich wäre zu früh! Mein Gott, und gestern habe ich noch meine Krawatte vergessen. Wo soll das alles noch hinführen? In die Schlagereinbahnstraße?! Apropos Schlager: Unsere Gerhardt'sche Kontrollaufnahme klingt wie, wenn eine Punkband mal Geld braucht oder anders ausgedrückt, erinnert mich das sehr stark an "Crashtest", Gott habe sie selig.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Nehlitz, Gemeindehaus, 06.09.2006</B><P> <B>Wolfgang: </B>Wir hatten es uns nicht leicht gemacht, vergaßen wir doch unser wichtigstes Organ: Das Herz der Band, oder auch Metronom genannt. Ohne dieses geile Teil kann man lustige Experimente wagen! Zum Beispiel wie das Anfahren eines Zuges beim Anfang von "König von Deutschland" klingt oder wie man als echtes Täuschungsmanöver das Publikum durch Polyrhythmik schockt. Weiterhin ein Klassiker: Verfeinerung des Chaos-Schlusses bei "Aber bitte mit Sahne". Wir werden an dieser Stelle mal einen Bandpsychiater aufsuchen müssen.<P> <B>Lutz: </B>Auch bei Polterabenden gibt es durchaus einige Programmpunkte, die abgearbeitet werden wollen. In Nehlitz waren das diesmal neben uns ein sprachgewandter Hasenprinz, der das Publikum mit lustigen Spielchen und Wortakrobatik in Wallung brachte und der, als der Marius Müller-Westernhausen des Saalkreises bekannte Entertainer "Peter". So hatten wir einiges zu tun, in nur 3 Runden ordentlich die Fackel abzubrennen. Ich denke, es hat geklappt und zum Schluss ging sogar noch die große Dorfsirene von Nehlitz los.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Parkfest Südstadt, 02.09.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Die 4 Familienfreundlichen diesmal schon um 19.45 Uhr auf der großen Showbühne. Für unsere Verhältnisse war das Parkfest allerdings etwas zu gut durchorganisiert. Wir als sensible Künstler haben es eben nicht so gern, wenn wir im Backstagezelt mit heruntergelassenen Hosen dastehen, noch kein einziges Pils trinken konnten und eine aufgeregte Moderatorin, die uns etwas zu ernsthaft fragt, ob sie uns nun endlich ansagen könnte. Da wir nette Jungs sind, stürzten wir natürlich das Bier herunter, zogen die Hosen hoch und spielten ein tolles Konzert. Ansonsten war's natürlich prima und eine Zugabe wurde uns auch zugestanden.<P> <B>Wolfgang: </B>Darwin hatte recht! Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben bzw. es verkümmern Dinge, die nicht gebraucht werden. So ist jetzt schon bei der jüngeren Generation (kleiner 5 Jahre) das Hörvermögen den Umweltbedingungen angepasst. Man muß nicht wie früher gut wie ein Luchs hören können, damit man zum Beispiel noch gerade rechtzeitig vorm bösen Bären sich in Sicherheit bringen kann. Nein, heutzutage können Großstadtkinder vor einer aufgedrehten Marshallbox krabbeln, ohne dass sie körperliche Schäden davontragen. Wahrscheinlich können sie auch schon neben einem startenden Düsenjet einschlafen und wahrscheinlich hören sie auch nicht mehr (auf) ihre Eltern.<p> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dölzig, Jugendclub, 26.08.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Zum dritten Mal durften wir beim Open-Air in Dölzig dabei sein. Diesmal hatte die Technik-Crew allerdings einen unangenehmen Bug in die Bühnentechnik eingebaut. Wir standen 4 mal mitten im Lied ohne Strom auf der dunklen Bühne und kamen uns irgendwie blöd vor. Erst zur letzten Zugabe, als die Stromsperre uns endgültig nach Hause schickte stand fest: Die orangene Riesen-Nebelmaschine war schuld daran. So kann es kann es also kommen, der schöne Nebel - Fluch und Segen zugleich.<P> <B>Wolfgang: </B>So sicher, wie das Amen in der Kirche: Die Stripperin in Dölzig. Diesmal mit Krankenschwester "Ingeborg". Wie ist sie wohl auf diese lustige Masche gekommen? Vielleicht lag sie in einem Krankenbett in einer dieser ominösen Villen in Leipzig, nach einem kleinen chirurgischen Eingriff, und dachte sich, da kann man sich lustige Sachen an- und wieder ausziehen. Wir, die 4 Schönen, saßen jedenfalls freudestrahlend hinter der Bühne und dachten uns, dass man auf solchen Busen prima Biergläser abstellen kann.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wörlitz, Wörlitzer Hof, 19.08.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Eine Schwitzorgie ungeheuren Ausmaßes gab es in Wörlitz zu bestaunen. Publikum und Band transpirierten um die Wette und auch der Braut war zu entlocken, dass ihr "...die Brühe den Rücken runterläuft." So eine Schwitzkur hat aber auch ihre guten Seiten. So kommen wir (hoffentlich) in den Genuss, Willi beim nächsten Auftritt in frisch gewaschenener Garderobe zu sehen.<P> <B>Wolfgang: </B>Zugegeben, schick angezogene Leute in schicken Örtlichkeiten machen mir immer etwas Angst. Außerdem habe ich immer etwas Skrupel jemandem die Hochzeit zu versauen. Aber als dann nach ein paar Takten die Hochzeitgesellschaft Punkrockmanieren an den Tag legte, war ich einigermaßen beruhigt. Sehr schön: Bodycheck der Braut in Weiß mit einem Hochzeitsgast in einem halben Meter Höhe. Größter Frauenchecker des Abends war unser Willi, Korpulationsbewegungen beim Salsa ließen uns die Spucke wegbleiben und die Gäste zu Szenenapplaus hinreißen.<P> <B>Rüdiger: </B>Bei Hochzeiten ist es immer schwierig den Erwartungen auch gerecht zu werden. In diesem Falle wurden wir aber durch Braut und Bräutigam im Vorfeld bei einem unserer Auftritte begutachtet. Auch die Hochzeitsgäste gingen voll ab und es war ein Wettkampf, wer wohl den meisten Schweiß produziert. Eigentlich hätte ich glatt gesagt "unser Willi natürlich", aber der brannte nach unserem Auftritt noch eine Salsasohle ins Parkett. Willi- Hut ab!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gräfenhainichen, Schloss-Ruine, 18.08.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Um Bescheidenheit zu demonstrieren, wählten wir in Gräfenhainichen die sogenannten Talentstage, eine kleinere und intimere Bühne neben der gigantischen Schlossruinen-Mainstage. Die Wahl erwies sich als gut, denn Publikum und Band fühlten sich offensichtlich wohl. Gerhard, der Herrscher über Ton, Licht und Nebel nahm seine Sache wie immer sehr ernst und so konnten wir am Ende erstaunt und erfreut zugleich feststellen, dass wir zum ersten Mal während eines einzigen Auftritts die Nebelmaschine leergenebelt hatten. Auch mal was!<P> <B>Wolfgang: </B>Es ist ja immer etwas Besonderes, wenn man zum ersten Mal in einer Stadt spielt. Um so erfreuter waren wir, als wir feststellten konnten, dass unsere Schlagerpunkmelange auch in Gräfenhainichen funktioniert. Selbst ältere Damen ließen sich von unserem Lärm nicht schocken, sondern sangen und klatschten begeistert mit. Coolness ist halt (k)eine Frage des Alters! Leider muß ich allerdings an meiner Ausstrahlung arbeiten. Scheinbar denken einige Leute, dass wenn ich auf der Bühne stehe, Soli abfeuere und mir die Seele aus dem Leib schreie ich trotzdem nicht wirklich involviert bin, sondern während dessen für die Entgegennahme von Musikwünschen zuständig bin. Oder bin ich nicht schön genug? Als wir jedenfalls den "AC/DC"- Musikwunsch auch im Zugabenblock nur teilerfüllten und uns danach von der Bühne schlichen, wurde dieses halbherzige Engagement mit einem zünftigen "Arschlöcher" quittiert. Jungs, was haltet ihr davon, mal unter dem Pseudonym "Die Arschlöcher" eine "AC/DC"-Cover-Show auf die Beine zu stellen? Statt "Thunder" singen wir dann "Arschloch".<P> <B>Rüdiger: </B>Auf der kleinen Bühne konnten wir im intimen Kreis des Publikums unsere Repertoire darbieten. Dabei fiel deutlich auf, dass die Gräfenhainicher mit kleinen Geschenken des Wirtes (Kümmerling) immer besser drauf kamen. Was ich wohl nie verstehen werde: man spielt 3 1/2 Stunden und bei den letzten 3 Liedern wird das Publikum wahnsinnig und will uns dann nicht gehen lassen. Vielleicht fangen wir einfach immer mit dem letzen Lied an.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Saaleufer, Internationales Boulefestival, 12.08.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Um uns in der internationalen Bouleszene als Partyband zu etablieren, hatten wir uns zum Turnier in Halle etwas ganz spezielles einfallen lassen. Wir spielten alle unsere Songs in lässig-französischer Chanson-Manier. Dazu trugen wir natürlich Baskenmützen, fuhren in einem alten Renault vor, rauchten vor dem Auftritt jeder eine Schachtel "Gitanes" und tranken zwischen den Liedern statt Bier lieber Rotwein. Nee, im Ernst, auch unsere Schlager brachten die Kugelfreunde zum tanzen und singen - Das macht uns glücklich. Merci beacoup!<P> <B>Wolfgang: </B>Allen Unkenrufen (Unke: ein Froschlurch, unken: ugs. für Unglück prophezeien) zum Trotz kam an diesem Abend weder die Polizei, noch konnten wir uns über mangelndes Engagement seitens des Publikums beschweren. Auch anfängliche Noise-Attacken in unserem Monitorsystem, hervorgerufen durch den Bierkühler, ließen uns nicht schocken, schließlich ist kühles Bier wichtiger als Musik! In der Mobilfunkbranche nennt man so etwas elegant "Comfort Noise", ein extra zugeführtes Rauschen, was dem Kunden die Funktionstüchtigkeit des Systems indiziert, wenn nicht gesprochen wird. Also wir waren sehr froh über diese Funktionskontrolle, nur sollte der Signal-zu-Rauschabstand beim nächsten Mal nicht 1:1 betragen.<P> <B>Rüdiger: </B>Ein ungewöhnlicher Anlaß und ein Wagnis für den Veranstalter, uns bei einer so konzentrationsintensiven Sportart wie Boule als Band zu engagieren. Nach dem Endspiel und der Siegerehrung spielten wir dann zum Tanze auf. Unser Schlager kam denke ich sehr gut an, jedenfalls hat sich das Publikum so verhalten. Die Störungen in unserer Montitoranlage (nur auf unseren Ohren zu hören), ausgelöst durch die Beleuchtung des Bierwagens, ließen regelmäßig blaue Blitze über unseren Köpfen erscheinen (jedenfalls hatte ich das Gefühl). Oder lag das an die BIO- Würsten???, Naja alles war gut, gerne wieder.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Under the Bridge 15.07.2006 </B><P> <B>Wolfgang: </B>Was für ein Ereignis! Die 4 Schönen ("Äh, wie viele seid ihr denn eigentlich?") zusammen mit einem Rock'n'Roll-Urgestein, dem sogenannten "Wetzstein". Und wie das halt mit Steinen ist, setzen die manchmal Moos an, so dass Schlagzeuge nicht mehr verstellt werden können und die zweite Band des Abends, also wir, zusehen kann, wie sie ihren Kram noch in die Ecke quetschen darf. Bis auf diese Unsportlichkeit, war es ein sehr lustiger Abend, auch wenn die Dessauer Sonnenköppe vielleicht nicht ganz so schüchtern hätten sein müssen.<BR> Auch sehr schön: Gastfotograf und Tänzer Bernd der Berserker, der es fast geschafft hat, unseren Gerhardt schon während des Konzerts abzufüllen.<P> <B>Lutz: </B>Das Ambiente unter einer großen Schnellstraßenbrücke, zwischen Bahngleisen und Abrisshäusern ist nicht unbedingt typisch für sommerabendliche Tanzveranstaltungen. Dennoch hatte die Finekeller-Crew einiges getan um es hübsch zu machen. Wir hatten übrigens die Ehre, uns die Bühne mit der Rockformation "Whetstone" aus dem Sächsischen zu teilen. Apropos teilen, bei der Platzaufteilung auf dem Drumriser war die Devise dann doch "Alter vor Schönheit". Und so durfte unser, ohnehin schon kleiner Rüdiger, leider nicht auf dem Podest trommeln, da die Whetstone Schießbude (Lars Ulrich hätte bei dem Anblick sicher feuchte Augen bekommen) leider exakt auf die anatomischen Maße und ihres Bademanteltragenden Besitzers angepasst war und sich natürlich auch nicht (mehr) verstellen lies. Was soll's - 1,2,3,4 - hey ho - los geht's, one, two, three - yesterday! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kulmbach, Altstadtfest 01.07.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Eigentlich sollte man während der Fußball-WM keine kulturellen Großereignisse veranstalten. Die Leute wollen vor'm Fernseher sitzen, dabei Bier trinken und den Sieg ihrer Manschaft feiern. Leider war auch die Euphorie vom Einzug der Deutschen Nationalmanschaft in's Halbfinale vom Vortag bereits verflogen, sodass wir uns etwas zäh durch ein 5-Runden-Programm kämpften. Ein schöner Sommerabend an einem malerischen Plätzchen in Kulmbach war's dennoch und wir haben gelernt, dass 3 Haufen Europalletten vor der Bühne auch ganz nützlich (und schick) sein können.<P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen starteten als krasser Außenseiter im Abseits, doch während die anderen Music-Club-Teams schon längst aufgeben mußten, kämpften wir tapfer weiter, wir hatten schließlich gut trainiert! Immer die Prasselburg (oder wie die auch heißt...) im Blick, durch unebenes Spielfeld gehandikapt und ein Gegner, der sich durch extrem zähes Sitzfleisch auszeichnete. Aber unser Team konnte trotzdem etliche Treffer landen und sogar eine Nachspielzeit aushandeln! Die Verletzungen hielten sich nach dem Spiel in Grenzen. Da unsere Mannschaft sich aber während des 4 1/2 stündigen Matches verausgabt hat, gab uns unser Trainer für die nächsten 2 Wochen frei, nur einige leichte Trainingstermine wurden angesetzt. Jungs aber nicht vergessen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und der Marshall ist laut! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Köthen, Campusfestival 29.05.2006 </B><P> <B>Lutz: </B>Ein schöner Abschluss unserer Mai-Mini-Tour: Bei eisigen Temperaturen trotzten wir und die fröhlich-feiernden köthener Studenten den Elementen. Bedauerlicherweise waren ein paar Anwohner der Meinung bereits um 23.00 schlafen zu wollen. Nach ein paar Korrekturen am Master-Regler erreichten wir dann Spitzenwerte von ca. 65 dB am Mischpult, was etwa dem Geräuschpegel eines klingelnden Telefons entspricht. Ein absoluter Star in Köthen ist seit gestern unser Willi. Ein Gruppe tollkühner Jungs konnte gar nicht genug von unserem knuddeligen Bassisten bekommen. Eine international renomierte Marketingagentur wird daher demnächst die Website <B>www.willi-rockt.de </B>freischalten. Na dann mal los!<P> <B>Wolfgang: </B>Wir entdeckten ein neues Einsatzgebiet für Gerhard: Wenn er mal nicht mit dem Mischen ausgelastet sein sollte (kleine Räume - große Anlage; große Räume - kleine Anlage; viel zu große Räume [Open Air] - Meckerfritzen etc...), kann er sich als musikalischer Direktor verdient machen: Hat er doch die Möglichkeit, uns, unbemerkt vom Publikum, kleine Hinweise sprichwörtlich in das Ohr zu flüstern: "Wir müssen mal 'ne Pause machen, die Polizei steht vor der Tür" oder "Los, matched noch die letzten 2 durch, is jetzt eh egal...". In Zukunft wäre auch denkbar: "Wolfgang, spiel' den Anfang von Zu spät ordentlich" oder "Kann das sein, dass der Span a bisserl verstimmt ist?!" Ja ja, der kleine Mann im Ohr...<P> <B>Rüdiger: </B>Es war ein erfrischender Auftritt für uns, ich war froh, dass das Bier noch nicht so lange draußen stand, so hatte es wohl noch 7°C. Wenn man den Freund und Helfer um die Absicherung einer Verantaltung bittet, muss dieser doch nicht gleich über sich hinauswachsen und noch Zusatzleistungen erbringen. Was soll's, auch etwas leiser hatten wir und unser Publikum viel Spass und alle träumen weiter vom Sommer.<BR> PS: WILLI Du siehst, die Welt steht Dir offen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Ruderzentrum 27.05.2006</B><P> <B>Wolfgang: </B>Ich hatte ja im Vorfeld mit dem Bräutigam gewettet, dass, wenn die 4 Schönen kommen, es nicht regnet. Hat es auch nicht. Denn wenn das Wasser unter einem Zelt quer über den Boden läuft (Bühne), dann ist das der Beginn einer Sintflut.Tja, Wette gewonnen, der Zwanni ging ganz klar an uns... Damit der zukünftige Ehehafen nicht auch in den Fluten versinkt, wurde kräftig gegengesteuert. Gute Laune: Einkehren der Scherben im strömenden Regen, Geistiges: Willi bekam eine Zahnbürste für seine Speisekammer (!), Kulturelles: Aufführen von Laienspielen, Seheswertes: Aussprobieren der gemeinsamen Tanzskills bei "Tanze Samba mit mir". <B>Aber: </B>Es hat niemand gesagt "Ihr seid zu laut". Und das ist viel mehr Wert , als man gemeinhin denkt!<P> <B>Lutz: </B>Während wir im Nepomuk unser Equipment vor einem allzu großem Bierbad zu schützen versuchten, war es in Wittenberg ganz normales Regenwasser, dass unser Bühnenzelt buchstäblich unterspülte. Zum Glück hatten wir unseren Gerhard dabei, der mit allen Wassern gewaschen, uns zur Gelassenheit mahnte und daran erinnerte, dass alles Nasse schließlich auch wieder trocknet. Da hat er recht, ich denke jedoch, bei dem Schlagzeugteppich wird es allerdings etwas länger dauern.<P> <B>Rüdiger: </B>Der Polterabend war durchorganisiert, wir hatten Not unser geplantes Programm auch zeitlich umzusetzen. Leider hat die Org.- Leitung nicht an das Wetter gedacht, aber mit einem Besen ließen sich zumindest die tiefen Pfützen unter den Instrumenten beseitigen. Es wurde schön getanzt, sagten mir die Jungs später, da ich im hinteren Zelt saß und leider nichts gesehen habe. Ich hoffe Euer Organisator kriegt sich bis zur Hochzeit wieder ein. Dem Brautpaar viel Glück!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepomuk 25.05.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Im Nepomuk war diesmal richtig was los. Um den guten Fußbodenbelag vor den trampelden Füßen der wilden Tänzer zu schützen, hatte man sich etwas besonderes einfallen lassen: Anstelle einer Tanzfläche standen einfach Tische und Bänke rum. Dem Publikum war das egal, man ging über Tische und Bänke und die meisten Stürze gingen erstaunlicherweise recht glimpflich aus, obwohl ich mir vorstellen kann, dass die richtigen Schmerzen erst kommen, wenn die Wirkung des Alkohols nachlässt. Don't try this at home!<P> <B>Wolfgang: </B>A propos Schmerzen: Ich mußte früher immer über James Hetfield's schwarze Poser-Gelenkschoner lachen. Dieses niedliche Rock'n'Roll Accessoire! Jetzt sitze ich gerade am Computer und versuche unter Schmerzen die paar Sätze einzutippen. Dazu trage ich 2 Gelenkschonen übereinander, die ich bei H&M erstanden habe, noch dazu mit einem roten Kreuz drauf (es ist schließlich bald WM). Was ist passiert? Mich ereilte eine 1A Rock'n'Roll-Disease: Gelenke-Wehtuh-Scheiß durch (vermutlich) zu schnelles "schrubben". Ab einem bestimmten Alter sollte man besonders ungesunde Dinge meiden!<P> <B>Rüdiger: </B>Es war ein Spektakel der besonderen Art und Härte. Tische und Bänke haben besondere Tragkraft bewiesen, manche Gäste die Standfestigkeit überschätzt. Zum Glück ging alles gut. Ich war das erste Mal mit in NEPOMUK und es war saustark. Dafür ist man doch gern mal die halbe Nacht auf der Autobahn. Bis hoffentlich zum nächsten Mal.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dölzig, Gemeindezentrum 18.05.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Ordentlich gepoltert wurde in Dölzig. Wagenladungen Waschbecken, Teller, Fliesen und natürlich Toilettenbecken wurden draußen abgekippt. Drinnen gab es ausgelassene Stimmung, vom 1-2-Tipp bis hin zum Pogo wurde fleißig getanzt. Wir hatten uns nicht lumpen lassen und immerhin 4 neue Songs dabei, die bis auf kleinere Komplikationen ganz gut liefen. Den Leuten hat's gefallen, die Zugabe-Rufe waren jedenfalls ordentlich laut.<P> <B>Wolfgang: </B>Also, das gleich zuerst: Ich habe den Anfang von "Er gehört zu mir" diesmal richtig gespielt! Weiterhin gibt es zu berichten, dass wir die 300-Song-Grenze geknackt haben! Kompliment! A propos Kompliment: Diesen Song haben wir das erste Mal live präsentiert. Wir waren im Vorfeld etwas skeptisch, ob das wohl so ins Programm passt. Passt nicht, aber steht neben unserem "Hund" ganz gut da.<P> <B>Rüdiger: </B>Die wirkliche Kunst ist es, einen Titel ca. 27/19-tel (vielleicht auch schneller) vom eigentlichen Tempo anzuzählen und zu schauen, dass die anderen Schönen nicht mal Gelegenheit haben, sich zu wundern, weils ja schon losgeht. Ansonsten ordentlich gepoltert, die Gäste hatten Spass und das "Gehacktes Buffet mit Rotwurst" war lecker.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Irish-Harp-Pub 06.05.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Über das Pub in Wittenberg braucht man eigentlich nicht mehr viel zu schreiben. Wir fühlten uns zu Hause und spielten auch so. Von unserer kleinen Bühne sahen wir entgeisterte und begeister Gesichter hereinkommender Menschen, abwesend tanzende Frauen, ältere aber leicht besoffene Schnauzbarträger, grinsende Metalfans, schreiende Teenager und natürlich eine unüberschaubare singende und tanzende Masse Menschen. Ein junger Mann forderete diesmal übrigens lautstark: "Rüdiger - Schlagzeugsolo!".<P> <B>Wolfgang: </B>"Just tonight they stood before the tavern" - Für alle, die sich den Kneipenfestival-Eintritt sparen wollten, gab es vor dem Irish-Harp-Pub eine echte Option: Ein Bierstand versorgte die stattliche Meute und die stets offene Tür sorgte für eine ausreichende Beschallung. Als wir dann gegen 2.30 Uhr nach getaner "Arbeit" noch unser Nachtmahl "before the tavern" einnahmen, wurden unsere Ohren noch vom "Mambo Kurt" umschmeichelt. Das Übertragungsmedium war eine sogenannte Digital-Lautsprecherbox. Diese kannte nur zwei Zustände maximal rein oder raus. Naja, wir dachten es zerrt, aber Mike ist der Künstler.<P> <B>Rüdiger: </B>Wir haben mal wieder in unserem Wohnzimmer gespielt. Ich fühlte mich auch gleich geborgen zwischen Klavier und den anderen 3 Schönen. Schön voll, schön laut, schön eng, schöne Schlager, uns hat's begeistert und dem ständig wechselnden Publikum sehr gut gefallen. Sogar eine Tanzfläche wurde aus dem Nichts geschaffen und mitsingen ging drinnen wie draußen immer. Bis zum nächsten Mal.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Rockpool 30.04.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Tanz in den Mai mit Sven Banis und uns: Bevor der schwergewichtige Hossaman aus dem Saalkreis das Haus rockte (Ich sag' nur "Dicke Titten"), wurden auch wir sehr freundlich empfangen. Unsere recht lange Halle-Abstinenz sorgte offenbar für Entzugserscheinungen beim Publikum. Von Beginn an wurde mitgesungen und mitgewippt. Das man eine Show nicht bis ins letzte Detail durchplanen kann, merkten wir am Ende. Wir hatten geplant, nach dem letzten Lied den Strom ausfallen zu lassen, um uns geschickt im dunkeln von der Bühne zu schleichen. Dazu hatten wir im Keller unauffällig einen Heizlüfter etwas manipuliert. Leider kam der geplante Kurzschluss etwa 3 Takte zu früh und uns wurde in voller Fahrt der Saft abgestellt. Es sind eben Details, die eine Show perfekt machen, aber das kriegen wir irgendwann auch noch hin.<P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen spielen nach ca. 1 1/2 Jahren wieder in Halle (geschlossene Veranstaltungen mal ausgenommen), da war es eigentlich klar, dass unser Teufelchen so einige Musikanten in die Hölle des Löwen, dem Rockpool, lockt. Und so konnten wir von der Bühne auch auf etliche, etwas skeptisch blickende Musiker schauen. Aber alles halb so schlimm, nach dem ersten Damm-Damm hat sich auch die Aufregung des Publikums gelegt, die Fronten waren geklärt und es durfte gefeiert werden. <P> <B>Rüdiger: </B>Rockpool Halle, die 4 Schönen mal wieder in der Heimat, also fast im Proberaum, hat Spaß gemacht und das Publikum kam gewaltig in Wallung. Außerdem durften wir mit unserem 1. Set dem großen Sven Banis den Weg bereiten und das Publikum anheizen. 3 Takte vor Schluß gab uns der Stromausfall die Möglichkeit von der Bühne zu verschwinden, bevor uns die tobende Menge zerreißen konnte.<BR> PS. Danke an den Heizlüfter, saubere Inszenierung!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Waschhaus 29.04.2006</B><P> <B>Wolfgang: </B>Ein kurzfristig anberaumtes Zusatzkonzertchen zum Anlass einer zukünftigen Vermählung. Der Rock'n'Roll-Switch durfte nicht ganz umgelegt werden, was dazu führte, dass Rüdiger seinen Unmut durch das Wegwerfen von Drumsticks äußerte. Welch eine Kraftmeierei! Das er dabei ausgerechnet das Mischpult traf und dann noch den Masterregler gen Null verschob, war eigentlich nur die logische Konsequenz. Oder war es nur eine extreme Unkonzentriertheit aufgrund der vorangegangenen Tanzeinlage mit freikörper-kulturistischen Elementen? Man weiß es nicht. <P> <B>Lutz: </B>Endlich. Ich hatte schon lange darauf gewartet: Eine Stripperin zwischen unseren Sets. Eine nette Szene war das, die sich den Zuschauern von außen durch's Waschhaus-Schaufenster da bot: Ein halbnackter Kerl auf einem Stuhl umwirbelt von der schwarzhaarigen Schönheit in Polizeiuniform. Naja, davor und danach haben wir auch ein paar Lieder gespielt. Ich hatte übrigens den Eindruck, Waschmaschine "Lutz" hat besonders freundlich mitgewippt.<P> <B>Rüdiger: </B>Die 4 Schönen hatten sich kurz entschlossen auf ein kleines Stelldichein im Waschhaus in Halle verabredet. Der Grund war der Abschied meines langjährigen Freundes "Seppel", der nun vor hat, den Weg der Ehe zu beschreiten. Zwischen unseren 2 Sets ließ sich Seppel in selbstherrlicher Pose von einer Polizistin umtanzen, das war sozusagen das -Schlagobers- für den Abend. Ansonsten schien es gelungen und neben den Waschmaschinen tanzten auch die Gäste nach etwas zögerlichem Beginn. Seppel und Verena, VIEL GLÜCK und Liebe ohne Leiden !!!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kulmbach, Desert Pinguin 22.04.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Die 4 Schönen kommen nach Kulmbach. Als Heimatstatdt von Deutschlands Entertainer und Hobby-Rocker Nr.1, Thomas Gottschalk waren unsere Erwartungen entsprechend groß. Weniger groß ist das Desert Pinguin an sich, umso herzlicher die Atmosphäre dort. Wir hatten an diesem Abend auch noch zwei Aufgaben zu meistern: 1. Das skeptische Publikum einer, für uns neuen Stadt zu überzeugen und 2. einen Auftritt beim Altstadtfest im Juli herauszuspielen. Erschöpft aber glücklich konnten wir gegen 1 Uhr sagen: Missionen erfüllt! Kulmbach, wir sehen uns am 1. Juli wieder. Und dann wird bitte auch bei "Jugendliebe" mitgesungen!<P> <B>Wolfgang: </B>War noch letzte Woche die Bühne so groß, dass die "Leningrad Cowboys" nebst Chor der Roten Armee Platz gefunden hätten, konnten wir im "Desert Pinguin" wieder Pinguin-mäßig kuscheln. Das kam uns eindeutig zugute, sind wir doch ausgeprägte Herdentiere. Ein weiterer Schritt zur deutsch-deutschen Annäherung wäre getan!<P> <B>Rüdiger: </B>Kulmbach, schönes Städtchen, leider keine Zeit, die Burg zu erklimmen. Die Mannschaft im Pinguin hat sich super um uns gekümmert, das Essen war erste Klasse, danke an Euch. Nach einiger Zurückhaltung ist das Publikum doch noch locker geworden, mir hat der Gig sau viel Spaß gemacht und ich denke auch den  Nichttänzern hat es gefallen. Vergesst nicht die zwei neuen Titel, die Ihr kennen gelernt habt, wir prüfen das zum Altstadtfest, und bringt alle Eure Freunde und Bekannten mit, damit es auch richtig voll wird. PS. Matthias, das Kellerbier hat zum Sonntagstatort gemundet!!!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Aken, Schützenhaus 15.04.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Das Schützenhaus Aken weist einen ganz besonderen Charme auf. Eine gelunge Mischung aus FDGB-Ferienheim-Charme und ein wenig Großraumdisco-Flair sorgten beim Ehemaligen-Abituriententreffen der Akener Gymnasiasten für den entsprechenden Rahmen. Leider konnte unsere knackige Performance nicht allzu viele Ex-Schüler begeistern, bessere Karten hatte da hin und wieder DJ Locke oder der Special Guest an diesem Abend, Schlager-Sternchen Sandra, die mit einer wohltuenden Mischung aus Pop, Rock und Schlager die Leute auf die Tanzfläche lockte. Vielleicht trug dazu ja auch ihre enge Hose in Verbindung mit ihrem lasziven Hüftschwung bei, wer weiß?<P> <B>Rüdiger: </B>Die ersten 15 Meter des Parkettbodens im schönen Festsaal dürften durch den Sound der brachialen Anlage gestreichelt worden sein. Ansonsten hatten sich wohl die Gäste viel zu erzählen. Für Abwechslung sorgte SANDRA mit ihrem erfrischenden Auftritt, Danke! Und Locke rockte das Haus mit "Moderner Unterhaltung".<P> <B>Wolfgang: </B>Nicht alle Abiturienten/Innen hatten ihre Tanzschuhe mitgebracht, außerdem fehlte uns unsere wichtigste Waffe: Die physisch schmerzhafte Lautstärke. Was bei Musik aus der Konserve noch recht ansprechend laut ist, kann bei einer Live-Band schon das ein oder andere Loch im Raum hinterlassen. Naja, wir sind nicht in eins dieser Löcher gefallen, sondern haben tapfer weiter gespielt. Und zur Belohnung wurden wir gefragt, ob wir nicht mal "Drop it like it's hot" von Snoop Dog spielen könnten. Was'n Knaller!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Merseburg, Gasometer 24.03.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Die 4 Schönen live bei The Dome. Diesmal handelte es sich um eine Sonderausgabe des musikalischen Großereignisses zu Ehren des Domgymnasiums in Merseburg. Bühne und Technik waren diesem Riesenevent mehr als angemessen. Lediglich das hauseigene Tontechnikpersonal war mit unserer, zugegeben manchmal wirklich etwas hektischen Arbeitsweise, zeitweise etwas überfordert. Ansonsten konnten wir feststellen, dass ein besonders junges Publikum nicht automatisch länger durchhält als andere, denn bereits gegen halb Eins waren die jungen "Stifter" schon wieder auf dem Heimweg.<P> <B>Wolfgang: </B>Ich hatte es schon so vermisst: Das liebevolle "Hallo Mäusels!" der schmucken Frau Wirtin des Gasometers zeigte uns: Hier sind wir, trotz unseres nicht gerade metall-mäßigen Erscheinungsbildes, willkommen. Es war eine Veranstaltung der besonderen Art: Der, ähm, zappaeske Master of Rock der "Dompenne" nimmt seinen Bildungsauftrag sehr ernst und führt seine Schäflein in die Geheimnisse des Good Ol' Rock ein. Und was liegt da näher, als uns mal einzuladen. Und wenn ich mir die Fotos von dem Abend so anschaue, kann ich mich nicht erwehren zu denken, dass es wohl dem einen oder anderen gefallen hat! Nicht so Herr Master of Rock. Er hatte nur brüsk zu vermelden, dass das "nicht sein Ding war". Also aus meiner bisherigen Erfahrung mit Deutschlehrern hätte ich einige wohldosiertere Widerworte erwartet.<P> <B>Rüdiger: </B>Wir als "Mäusels" in der Metalkammer!! War mir Anfangs nicht so sicher, ob der laute Schlager hier den Sieg heimtragen würde. Doch das Publikum hat mich überzeugt und ich glaube gesehen zu haben, dass auch der Fisch im Aquarium getanzt hat. Es war schön, bei Euch zu spielen!!! Danke.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, Stuk 17.03.2006</B><P> <B>Lutz: </B>Leipzig, StuK. Hier kennt man uns, hier liebt man uns. Ein wahres Heimspiel. Man wird mit der Lieblingsfrage begrüßt (Wollt ihr erstmal ein Bier...?), Getränkebestellungen, auch von Markenpilsbiergetränken, werden ohne skeptische Blicke schnellstmöglich ausgeführt und dazu ein nettes, freundlich bis euphorisches Publikum. Einen besseren Platz für unseren ersten Auftritt mit unserem neuen Schlagzeuger, "Rüdiger die Rakete", hätten wir uns kaum aussuchen können und dank der warmen und herzlichen Atmosphäre konnte Rüdi den Auftritt halbwegs entspannt hinter sich bringen.<P> <B>Wolfgang: </B>Getreu dem Motto "Stillstand ist der Tod, geh' voran bleibt alles anders" haben wir im Stuk die Früchte unseres 4 wöchigen Probemarathons geerntet. Ziel war es, gemeinsam anzufangen und wieder gemeinsam aufzuhören. In den allermeisten Fällen haben wir das geschafft und das auch ziemlich souverän. Nur an unserer traditionellen Schluß-Verbeugung müssen wir noch arbeiten: Vielleicht holen wir beim nächsten Mal für Rüdiger noch ein kleines Fußbänkchen :-) Also an das Abschlußfoto muß ich mich wohl ersteinmal gewöhnen!<P> <B>Rüdiger: </B>Ich war selten so aufgeregt, mein erster Auftritt mit den 4 Schönen! Der Name allein reicht noch nicht, damit alles klappt. Zum Glück hatte ich ja noch meine lose Blättersammlung mit den Songabläufen als Hilfe dabei und die anderen Schönen gaben mir einen Notenständer. Ich war schön erleichtert als wir es "geschafft" hatten. Vielen Dank an das Publikum, Ihr habt uns super unterstützt und wie es aussah und sich anhörte, auch sehr viel Spass gehabt. Vielen Dank!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepomuk 06.01.2006</B><P> <B>Bernd: </B>Wimbledon war für Boris Becker das Wohnzimmer. Da fühlte er sich wohl, da spielte er gut und gewann. Unser Wimbledon heisst Nepomuk. Immer wieder schön dort hinzukommen, einen akzeptablen Backstagebereich zu haben, Menschen zu sehen, die man kennt. Gut, viele der Menschen sind bereits ordentlich mit berauschendem Destillat versorgt und können nicht mehr ganz geradeaus laufen, aber tanzen und singen klappt prima. Junge Mädchen suchten unsere Nähe (und ich sage es gerne nochmal: SONOR baut noch Schlagzeuge!!!), junge Männer machten uns Komplimente, wir waren gut gelaunt. Da sind oft so viele Menschen im Nepomuk wenn wir spielen, dass die Küchencrew uns vergisst. Und so saßen wir, aßen aber nicht. Hungrig auf der Bühne ist nicht gut, das ist ja alles sehr anstrengend was wir da so machen. Irgendwann kam dann doch noch die ersehnte Pizza und direkt wurde die Stimmung auf der Bühne und im Saal noch besser. Zugaben auf Wunsch, Ekstase pur....und dann noch schnell abbauen und zweieinhalb Stündchen nach Hause düsen.<P> <B>Wolfgang: </B>Wenn ein neues Jahr beginnt, nimmt man sich ja einiges vor. Ich habe mir vorgenommen, wieder mit dem Rauchen anzufangen, aber nur passiv, denn das ist wesentlich billiger. Und zum Glück ergab sich im Nepomuk die Möglichkeit, die ein oder andere Schachtel mitzuquarzen. Aber es gab noch weitere Höhepunkte: Unsere entfesselte Bassbox tanzte auf dem Fußboden eine ziemlich Flotte Sohle - pro Bassdrumschlag ca. 1 cm - und mußte von besorgten Zuhören immer wieder in ihre Schranken verwiesen werden. Auch Peinlichkeiten blieben mir nicht erspart: 1. "Unser Bernd kommt immer zu früh" (Wir wollten eigentlich die Zugaberufer zu mehr Temperament anstacheln, Bernd kam aber schon nach 10 Sekunden wieder auf die Bühne) 2. Etwas politisch inkorrekt: "Unsere T-Shirts gibt's auch in SS" (Die wohl gängigere Bezeichnung XS war mir da wohl entfallen)<P> <B>Lutz: </B>Liebes Tagebuch, es ist schön, wenn es Dinge im Leben eines fahrenden Musikanten gibt, auf die man sich verlassen kann. Einige Dinge im Muk gehören dazu. Da wäre die ausgelassene, bierselige Stimmung der zumeist jugendlichen Besucher. Verlassen kann man sich auch auf die Toiletten, die bereits gegen 21.00 Uhr dazu verleiten, seine Geschäfte in kürzester Zeit zu erledigen um auf kürzestem Weg das Örtchen schnell wieder zu verlassen. Weiterhin freuen wir uns stets über lecker Pizza (diesmal gab's kurz...äh Lieferschwierigkeiten) und unverständliche Äußerungen angetrunkener Einheimischer. Eines habe ich jedoch verstanden und vielleicht können wir Bernd ja überreden, bis zum nächsten Mal "sommer auf sixty nine" (O-Ton) zu spielen.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Elstertrebnitz, Bollwerk 31.12.2005</B><P> <B>Bernd: </B>Ein Abend der Superlative. Ein stilvolles altes Gasthaus mit Ballsaal. Nur schöne Menschen, sowohl Frauen als auch Männer. Ein Buffet, das in seiner Größe und Reichhaltigkeit nicht zu überbieten war, Champagner floss aus kleinen Springbunnen, die 4 Schönen spielten auf zum Tanz, Frauen rasteten aus und boten mir Zungenküsse an, ich verliebte mich im Sekundentakt und die Stimmung brodelte. Um Punkt 00:00 Uhr zum Jahreswechsel ein Höhenfeuerwerk von extra aus China eingeflogenen Pyrotechnikern. Wir standen auf der Straße, lagen uns in den Armen und konnten es nicht erwarten die noch letzten beiden Runden dem geneigten Publikum darzubieten. Dann die triumphale Abfahrt vom großflächigen Parkplatz. Car-Boys rangierten unsere Wagen zu uns, wir stiegen ein und fuhren durch die Neujahrsnacht nach Hause. Ihr Menschen da draußen, verzichtet auf Feiern am Brandenburger Tor, spart Euch das Geld für New York zu Silvester, Eltertrebnitz ist der Hot Spot, ein Schmelztiegel der guten Laune und der stilvollen Parties. ... wenn man es lang sagen würde, könnte es auch ganz anders gewesen sein ! Euch allen ein frohes neues Jahr 2006 !<P> <B>Lutz: </B>Das Leben in einer Großstadt wie Halle ist ganz schön anonym. Das merkt man erst mal wieder so richtig, wenn man in Orte wie Elstertrebnitz kommt. Hier kennt sich jeder, in der Kneipe grüßt jeder "Neuankömmling" erst mal mit einem freunschaftlichen Klopfen auf den Tisch die anderen Gäste und zum Jahreswechsel hat man auch für Fremde auf den Straßen ein freundliches "gesundes neues Jahr" übrig. Noch freundlicher wäre indess ein zahlreicheres Erscheinen im Bollwerk gewesen, aber wahrscheinlich waren alle Leute freundlicherweise bei Freunden eingeladen. Sehr schade, denn wir waren bestens präpariert und gut aufgelegt. Ein netter junger Mann bezeichnete meine etwas kaputte Stimme nach dem Konzert sogar als "geil". Danke dafür!<P> <B>Wolfgang: </B>So stelle ich mir einen zünftigen Jahreswechsel vor: Bier ohne Kronkorken (zum schnelleren Entkorken), einen geräumigen Backstagebereich (die 2 Kühlschränke dort waren nicht notwendig, hätten sie doch nur das Bier und den Sekt erwärmt), Kulinarisches (Schnitzel mit Brötchen, Schnitzel mit Salat), ein gut gelaunter Veranstalter (auch wenn die finanzielle Sache nicht so ganz aufgegangen ist), sexy Disco-Mucke (Rammstein, Sisters of Mercy) und natürlich der eigens angeflogene Gaststar: Heike! Heike intonierte mit uns das goldige "Jugendliebe" und es war einfach nur schön! Nur schön, weil man endlich einmal gesehen hat, dass es nicht ganz so einfach ist, auf der Bühne zu stehen und unter Einfluß (von legalen) Substanzen zu singen. Ein Kraftakt, den wir nach jahrelanger Übung mittlerweile perfektioniert haben. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Finekeller 17.12.2005</B><P> <B>Bernd: </B>Alle Jahre wieder kommen die 4 Schönen in den Finekeller und rocken das vorweihnachtlich gestimmte Publikum. Diesmal war es knackig voll, die Stimmung okay und die Dessauer zum Mitsingen bereit. Wir kommen gerne wieder, auch im Frühling oder Sommer oder Herbst. Trotz der geografischen Nähe zu Wittenberg ist diesmal nichts kaputt gegangen an meinem Schlagzeug...damit ist einer meiner Weihnachtswünsche bereits in Erfüllung gegangen.<P> <B>Wolfgang: </B>Wenn man nach einem Jahr Abstinenz an den Ort des Geschehens zurückkehrt, werden unwillkürlich Vergleiche gezogen, denn es hat sich ja so einiges dieses Jahr geändert:<P> 1. Soundcheck: "Ihr seid viiiiiieeeeel lauter geworden!" Gott sei Dank! Das ändert sich nie. Das haben wir bis jetzt jedes Jahr gehört! <BR> 2. Warten auf den Auftritt: Letztes Jahr war es um die Zeit schon voller!<BR> 3. Erste Runde: So voll war es noch nie!<BR> 4. Gespräch erste Pause: "Jungs, ein gut gemeinter Tip: Früher ward ihr näher am Original!" Junger Mann, auch ein gut gemeinter Tip: Wenn wir jahraus jahrein immer das Selbe spielen würden, würden wir nicht mehr jahraus jahrein die immer zahlreicher werdenden Gäste im Finekeller begeistern können.<BR> 5. Dritte Runde: Weihnachtslied! Ich denke "Jingle-Bells" war zwar nur halb so gut wie unser letztjähriges "I wish it could be Christmas every Day" kam aber besser an. Naja. <BR> 6. Nach dem Konzert: Signieren von Plakaten und Drumsticks, eine gute Tradition! Außerdem das erste fachmännische Lob: "Jungs, ihr habt euch mehr Mühe gegeben mit den Liedern." Danke!<BR> 7. 22.12.2006: Die 4 Schönen im Finekeller.<P> <B>Lutz: </B>Einen wahren Ansturm von Fans konnten wir diesmal im Finekeller erleben: Neben niedlichen kleinen Geschenken (danke Sabrina!) musste wir auch einige ungewöhnliche Autogrammwünsche erfüllen. Angefangen von 3 Plakaten, unterschrieb ich auf einem Rucksack sowie auf 3 Paar zerdroschenen Drumsticks. Das letzte Autogramm fiel sicherlich etwas unleserlich aus, denn der Edding, mit dem ich unterschrieb, war etwa doppelt so dick wie der Drumstick, auf dem ich meinen "Willi" platzierte. Danke Fans!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Kropstädt, Kreuzgewölbe 19.11.2005</B><P> <B>Lutz: </B>In Kropstädt gab es alles, was zu einer guten Party gehört: Jede Menge Getränke (zu späterer Stunde eindeutig zuviel davon auf dem Boden), extrem verqualmte Luft, zu viele Leute für den engen Raum, für die Mädchen hübsche Jungs (und wir), für die Jungs hübsche Mädels (und wir) und natürlich laute Musik von uns. Kleinere Problemchen (blutendender Handballen, kaputte Fußmaschine, Anlage plötzlich stumm) konnten uns nicht davon abhalten, das Haus ordenlich zu rocken und wir werden mit glänzenden Augen noch lange an diesen Abend denken, wenn wir mit Lappen und heißem Wasser unsere, von Bier und anderen alkohol- und zuckerhaltigen Getränken verklebten Kabel reinigen werden.<P> <B>Bernd: </B>Die Gegend rund um Wittenberg scheint mir nicht wirklich zu liegen. Beim letzten Mal riss das Bassdrumfell, diesmal riss die Feder der Fußmaschine. Aber dank Gaffa-Tape konnte ich es reparieren. Insgesamt eine nette Party in der Provinz und die schönen Mädchen scheinen aufs Land zu ziehen. Zeit für mich, dass ich mal nach einem Landsitz schaue. Die Rückfahrt durch Schnee- und Eisregen war dann auch noch eine "coole Sache" und insgesamt als Fazit: wir kommen gerne wieder, ich allerdings mit doppeltem Equipment.<P> <B>Wolfgang: </B>Aus aktuellem Anlass haben wir uns, getarnt durch einen sogenannten Fußmaschinen-Bandscheibenvorfall, wie auch schon die Toten Hosen im Unplugged-Musizieren versucht. Als dann auch noch jemand den richtigen Knopf am Mischpult drückte (Henning: Groups to Mix), war es dann auch noch wirklich unplugged, bzw. still. Ich war zwar etwas verwundert, wie jemand uns so versiert ausknocken konnte, es stellte sich aber heraus, dass sich jemand nur komplett auf das gesamte Mischpult gesetzt hatte. Ansonsten ein sehr schöner Abend (der Chor bei "Tränen lügen nicht" war traumhaft). Und was ich kurz vor der Heimfahrt auf der Toilette mitgekriegt habe, erzähle ich hier lieber nicht.<p> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Großpösna, Festzelt 29.10.2005</B><P> <B>Bernd: </B>Vor vielen, vielen Jahren war ich mit einem Freund auf dessen Empfehlung hin in der Essener "Zeche Carl" zu einem Konzert, welches mir sehr in Erinnerung geblieben ist. Auf der Bühne standen 4 Musiker und spielten, motiviert aber sichtlich genervt, ihr Set runter und das Publikum fand die Musik nicht schlecht, aber Begeisterung wollte nicht aufkommen. So erging es uns gestern auch. Großpösna, unter Kennern auch das Castrop -Rauxel des Ostens genannt, überzeugte weder durch Extase, noch durch gutes Mitgegröhle (Einheimische nennen es dort "Geplähke"), auch kein Slip wurde auf die Bühne geworfen und die ansonsten große Anzahl Groupies hatte gestern Abend auch was anderes vor. Da halfen auch die dilletantischen Einheizversuche des DeeJays nicht mehr weiter (Highlights: "eins ist Fakt -geduscht wird nackt" und "ihr seid alles Tiere"). Die oben erwähnte Band sah ich erst Jahre später, allerdings diesmal im Fernsehen und hörte sie im Radio und und und... Zu einem Konzert der Band bin ich nie mehr gegangen, weil die Hallen mir zu groß waren und der Hype um die Musik auch. Großpösna, gestern hattest du die Chance komplett auszurasten, uns nocheinmal hautnah zu erleben...verpasst ! Ach so, die Band, die ich damals gesehen habe heisst übrigens OASIS. <P> <B>Wolfgang: </B>Ein Abend voller Eindrücke! Etwas für die Augen: nacktes Fleisch! Etwas für feine Nässchen: Verbrannter Gummi vs. Abgase! Etwas für die Ohren: Die dauerverzerrten Ansagen des DJs! Etwas für den guten Geschmack: Die dauerverzerrten Ansagen des DJs! Etwas für die gute Stimmung: Pippi-machende Mädels neben unserem Bus, Kloppereien beim KvD, Möbelrücken (der Doppelfünfzehner) nur durch Einsatz des Schädels! Etwas für den Elektriker: Die Lampen blinken im Takt, es ist Weihnachten! (Wozu braucht man Lichtsteuergeräte?!) Etwas für den Statistiker: Spielt ihr och was vo'n Onkelz? (Ja oder ja?) Etwas für den Zyniker: Die hübschen Mädels tanzen sofort, wenn sie nur ein Pfützchen eines Robbie Williams-Songs hören. Etwas für den Pragmatiker: Bis zum nächsten Jahr haben wir das alles wieder vergessen und kommen wieder mit leuchtenden Augen nach Größpösna!<P> <B>Lutz: </B>In Großpösna war es ein bisschen wie im wilden Westen. Es gab ein großer Feuer, jede Menge Hopfen-Whiskey, prügelnde Kerle und nackte Frauen zur Belustigung der Massen. Dazwischen irgendwo eine Band der keine große Beachtung geschenkt wird. Wenn sie jedoch mal aufhört zu spielen, um beispielweise vor dem beißenden Qualm aus einem Reifen-Burnout zu flüchten, heißt es dann: "Ääääh wooo is'n die Bäääänd? Ooor, das bisschen verbrannter Gummi...!" <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Chemnitz, Subway to Peter 22.10.2005</B><P> <B>Lutz: </B>Es ist für eine Band ja immer etwas besonderes, zum ersten Mal in einer fremden Stadt zu spielen. Das war natürlich in Chemnitz nicht anders, jedoch wurde uns dort ein sehr freundlicher Empfang bereitet. Aufgrund der Vielzahl junger Menschen mit schicken Tätowierungen und Piercings, war eine anfängliche Skepsis unsererseits wohl nicht ganz unbegründet, doch glücklicherweise war das chemnitzer Publikum tolerant und in Feierlaune. Tja und dann möchte ich noch ein kleines Geheimniss aus dem Innersten des Rock'n Roll Geschäfts preisgeben: Es ergab sich nämlich, das die, auch als "meiste Band der Welt", bekannte Gruppe Knorkator im Subway to Peter speiste. Als die Band den Club betrat, hatte Sänger Stumpen jedoch nichts eiligeres zu tun, als seinen tätowierten Körper erstmal auf's Klo zu schwingen und ich meine damit nicht, dass er mal pullern ging. Somit sehe ich meine These bestätigt: Auch Rockstars müssen mal kacken.<P> <B>Bernd: </B>Chemnitz, die Stadt mit Köpfchen (Eigenwerbung!) hatte gestern 4 blitzgescheite Menschen zu Besuch. Wir waren im "Subway to Peter", einem Kellergewölbe mit angeschlossener vegetarischer/veganer Küche. Wer jemals von Heinz Strunk "Fleisch ist mein Gemüse" gelesen hat, der kann sich ungefähr vorstellen, wie wir geschaut haben, als das Catering kam. Der Mensch ist kein Beilagenesser ! Nach und nach füllte sich der Laden mit Menschen, die a) sehr jung und b) alle sehr punky waren. Aber die 4 Schönen sind zu Recht die Band, die alles und jeden rockt: Wilde Irokesen-Punks und Alternative-Girlies sangen und feierten mit steigendem Alkoholpegel zu den Schlagern der Extraklasse. Wenn das die Eltern wüssten ! Das kann nur der Schlager. Und dann wurde beim Headbanging Chemnitz sich selbst gerecht: eben eine Stadt mit Köpfchen. <P> <B>Wolfgang: </B>Zum ersten Mal konnten wir unsere neuen Plakate "im wirklichen Leben" bewundern. Und neben dem Knorkator-Plakat (die übrigens vom Artwork ähnlich , ähm, geartet waren, wir liegen halt voll im Trend!) machte sich unser Teufelchen ziemlich gut. Besonders das Plakat auf der Toilette, in Steh-Pinkel-Augenhöhe: The small devil is watching you! Glücklicherweise hat sich ein schöner Fan diesem Plakat angenommen, es hängt jetzt sicher auf seinem Klo oder steht schon bei Ebay für 50¬ Mindestgebot drin. Zurecht!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Nachtschicht 17.+18.09.2005</B><P> <B>Lutz: </B>Das sollte man mal erlebt haben: Zwei Auftritte in einer Nacht. Die 4 Schönen durften diese Erfahrung zur Nachtschicht in Dessau machen. Trotz allen Stresses mit Auf- und Abbau ein schöner Abend, vor allem zum Schluss in der Brauerei war noch ordentlich was los. Bei Pogo und Headbanging ließ ich mich zu wildem Gehüpfe auf der Bühne anstacheln, was dazu führte, dass mein Marshall Topteil von der Box hüpfte und kopfüber nach unten segelte. Aber kein Problem, Kabel wieder rein und weiter ging's. Man kann's eben nicht oft genug sagen: In Marshall we trust.<P> <B>Wolfgang: </B>Nach dankbaren 8 Stunden Schlaf habe ich mich heute gegen 14.00 Uhr aus dem Bett gequält und befinde mich jetzt in einem Zustand, den man wohl Muckerstarre nennt. Bilanz des gestrigen Abends und heutigen Morgens: 66 Lieder gespielt (davon Moskau und König von Deutschland insgesamt 3 Mal), ein Proberaum voll mit unserem abgekippten Equipment und die Erkenntnis, das wir getrost aus der "... bis zu 5 stündige Bühnenshow" ohne zu übertreiben eine "... bis zu 7 stündigen Bühnenshow" machen können. Es war schön, einen Auftritt gegen 3.00 Uhr morgens schon mal so richtig eingespielt beginnen zu können. Mein besonderes Highlight war des doppelte Aufbauen + Soundcheck, hier kann ich nur schreien: "Gerhardt, wo warst Du!!!" Oder mit den Worten von Bernd zu sprechen: "Wolfgang Du und unentspannt? So kennt man dich doch gar nicht!" Ich verweise als Entschuldigung auf die Bandvorstellung, siehe "Schönheitsfehler". <BR>Lobend hervorzuheben ist unser Willi, der trotz Infektes den langen Abend tapfer durchgehalten hat!<P> <B>Bernd: </B>Als ich nach dem ersten Auftritt des Tages in der Jade-Bar in meiner alten Heimat Dessau, so gegen 02:05 Uhr den Grunger in mir entdeckte und mich Curt-Cobain-mäßig nach einem kleinen Stolperer in mein Schlagzeug stürzte, da war mehr als die Hälfte des Abend bereits vorbei. In lockerer, launiger Atmosphäre haben wir die Jade-Bar mal so richtig aufgemischt und ordentlich gerockt. Dann weiter in die Alte Brauerei zur Absacker-Party. Hier mal was ganz anderes: Der Charme einer alten Industrieanlage gepaart mit dem bitter-süßlichen Duft von Frauenparfum und männlichen Alkoholleichen. Ach herrlich. Und dann die versammelten PISA-Verlierer in der ersten Reihe, die sich rumschuppsten als ob es kein Morgen mehr gäbe. Auftritt vorbei und die 4 Schönen machten ihrem Ruf als amtliche Toyota-Band wieder alle Ehre: nichts ist unmöglich! Zu dem anderen Thema der letzten Wochen: da gibt es einen hellen Silberstreif am Ende des Horizonts und wir machen uns jetzt mal auf den Weg dorthin. Schau´n mer mal, wann wir gemeinsam ankommen...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Heiligenstadt, Stadtfest 10.09.2005</B><P> <B>Bernd: (11.09. 3.04 Uhr) </B>YEAH ! Die 4 Schönen erobern die thüringische Landschaft im Sturm ! Heiligenstadt war diesmal unser dankbares Opfer und wir wurden nett empfangen und ordentlich gefeiert. Mein persönliches Highlight war, als sich mein In-Ear-Monitoring-Kopfhörer-Aufsatz (im Ruhrgebiet würde man Pienöppel sagen) vornahm, einfach nicht mehr aus meinem rechten Ohr herauszukommen. Aber, Wolfgang, Gitarrist und anscheinend auch Internist, konnte dies mit einem Schraubenzieher geschickt operieren. Und das alles ohne Praxisgebühr und im Tourbus. TOLL! Ansonsten - um einmal auf die Einträge der letzten Wochen Bezug zu nehmen, der Stand der Dinge ist unverändert - sind lange Autofahrten alleine nicht angenehm, da ich dabei zuviel Zeit habe zum nachdenken...<P> <B>Wolfgang: </B>Nun ja, zu meiner Schande muß ich gestehen, dass der Schraubenzieher nicht steril war und ich mir auch etwas Mut antrinken musste, um diese nicht ganz einfache Operation durchführen zu können. Allerdings habe ich es sehr genossen, dem Bernd mal so richtig die Ohren langzuziehen. Ein kleiner Vorgeschmack darauf, was passiert, wenn er am Dienstag die Deadline verschläft...<P> <B>Lutz: </B>Formel Eins-Fahrer duschen nach einem Sieg ja meist mit Sekt. Wir sind in Heiligenstadt dagegen nur knapp einer Sternburg-Dusche entgangen. Ein fröhlicher Jungspund im "Zusammenrottung-Shirt" wollte uns damit erfreuen. Unsere Freude hielt sich in Grenzen und wir konnten ihn mit bedrohlichen Gesichtsausdrücken (wir hätten ihm ja schlecht während unseres Auftrittes Prügel androhen können) noch davon abhalten. Glück gehabt!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Wittenberg, Irish-Harp-Pub 03.09.2005</B><P> <B>Bernd: (04.09. 6.02 Uhr) </B>Das Leben eines Semi-Pro-Rock-Pop-Super-Stars (das bin ich) ist nicht einfach. Wie im letzten Eintrag meinerseits bereits mitgeteilt ist Zuhause so richtig Strom in der Tapete und meine ständige Begleiterin und ich gehen jetzt erstmal ein Stück des Weges getrennt (die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt). Unter diesen Umständen (im Volksmund "Liebeskummer" genannt, ich nenne es "Liebesschmerz") waren bereits die vergangenen Tage eine Qual. Nichts richtiges gegessen, nicht geschlafen, nur die Murmel hat gearbeitet und nachgedacht. Die bereits mündlich zugesagte Traumwohnung wurde kurzfristig an jemand anderen vermietet (die alte Wohnung ist natürlich bereits gekündigt), meine EC-Karte ist verschwunden, ich durfte Bekanntschaft mit der Polizei machen und mein neuer Audi A6 ist immer noch defekt (hier sage ich tausenmal DANKE an Fips für das spontane Leihen des Autos-ich mache es wieder gut !). Und dann kommt der Auftritt im Irish Harp Pub in Wittenberg. Die Bühne winzig, die Stimmung gut, auch ich habe mal gelächelt, bis zum GAU. Es machte Bumm-Tschak-Bumm-Bumm-Tschak und dann nur noch Tschak-Tschak. Ratlose Gesichter, sowohl bei mir, als auch bei den Mitmusikanten. Da habe ich doch allen Ernstes das Bassdrumfell durchgetreten. Sowas passiert nie. Bei mir schon. Ich bin sozusagen der Footballer, der Kicker, unter den Schlagzeugern. Dank einer ergiebigen Rolle Paketklebeband und eines Bierdeckels war die ganze Angelegenheit innerhalb von 20 Minuten halbwegs wieder in Ordnung ! Na Glückwunsch, da bleibt mir aber auch nix erspart zur Zeit. Auf dem Heimweg Richtung Erfurt wurde ich dann nochmal kurz von der Polizei angehalten und konnte noch schnell was bezahlen, weil ich meinen Führerschein nicht dabei hatte....Mein Motto für die nächsten 26 Tage: Wake me up, when September ends! (Green Day und ich sind Brüder im Geiste!)<P> <B>Lutz: </B>Es ist immer hübsch anzuschauen, wenn man Musikern zum ersten Mal die Bühne im Irish Harp Pub zeigt. Und so musste auch unser Bernd, auch bekannt für achtzigerjahremäßige Becken- und Tombastionen, auf einen Teil seines beträchtlichen Equipments verzichten. Aber wie der Gerhard immer sagt, der Sound kommt aus den Fingern/Händen bzw. Füßen. Aus Mangel an Alternativen investierte Bernd seine gesamte Kraft dann jedoch in seinen Bassdrumfuß, was leider zu einem unangenehmen Bassdrumfellriss führte. In einer komplizierten mehrminütigen Operation, konnte das Fell aber mit Paketklebeband und einem Bierdeckel wieder geflickt werden und Bernd konnte mit einem prima Vintagesound (schön dumpf) den Auftritt zu Ende spielen.<P> <B>Wolfgang: </B>Neben den kleinen Unannehmlichkeiten des Auftritts aufgrund des kurzzeitigen Schlagzeugausfalls (u.a. denkwürdige Unpluggedversionen von "Tanze Samba mit mir" und "König von Deutschland") gab es auch kleine Aufmunterungen in Form von Geschenken und, das ist ein Novum in der über 6-jährigen Bandgeschichte: Fanpost! Ein im Computerzeitalter handgeschriebener Brief macht schon was her! Wir werden mit der Beantwortung der darin aufgelisteten Fragen (ca. 50) wohl eine kleine Ewigkeit zubringen, da natürlich solch intime Fragen wie zum Beispiel nach unserem Alter wohl zu endlosen Schwindeleien und Diskussionen führen wird. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepomuk 26.08.2005</B><P> <B>Lutz: </B>Das man im Schowgeschäft immer ein wenig übertreiben muss um erfolgreich zu sein, ist uns ja bekannt. Leider wurde eine der wenigen Übertreibungen, zu denen wir uns in unserem Bandifo hinreißen haben lassen, im Nepomuk sehr ernst genommen. Ohne groß darüber nachzudenken haben wir da etwas von einer "...bis zu fünfstündigen Bühnenshow..." geschrieben. Nach NUR fünf Runden a 40 Minuten wollten wir uns dann erschöpft, aber glücklich verdrücken als dieser Pedant mit dem Flyer wedelte und Wolfgang darauf hinwies, dass dem Publikum wohl noch so grob 100 Minuten Show zuständen. Zum Glück konnte Bernd dann blitzschnell einen Kreislaufkollaps vortäuschen und wir durften gehen.<P> <B>Bernd: </B>Liebes Tagebuch! Lange habe ich überlegt was ich jetzt hier und heute über gestern schreiben könnte. Es war ein insgesamt ziemlich verkorkster Tag (nicht verkokster) und meine Laune war dementspechend. Grund allen Übels war (wie immer) das andere Geschlecht. Aber kaum auf der Bühne mit den anderen 3 Weggefährten war die Laune doch wesentlich besser und steigerte sich von Song zu Song und von Runde zu Runde. Und es waren echt verdammt viele Songs (50) in 5 Runden. Musik als Therapie. Ich kann es empfehlen. So und wie war der Rest: Auftreten im Nepomuk macht einfach Spaß, gute Bühne, netter Laden, akzeptabler Backstagebereich. Freue mich schon auf den nächsten Termin im Januar 2006.<P> <B>Wolfgang: </B>Der Weg ist ja bekanntlich das Ziel und deshalb waren wir sehr froh, auf eben diesen sehr lange verweilen zu dürfen. Die 4-stündige Hinfahrt passte sehr gut ins Bild der bis zu 5-stündigen Bühnenshow der 4 Schönen. Auf der Rückfahrt machten wir allerdings eine sehr interessante Entdeckung: Wir überholten so gegen 4.00 Uhr den Tourbus der <B>Böhsen Onkelz</B>! Wie lange darf man eigentlich nach einer Bandauflösung noch Auftritte spielen? Ich werde die gleich mal beim Bundeskartellamt anscheißen! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dölzig, Jugendclub 20.08.2005</B><P> <B>Bernd: </B> Dölzig ist nicht so groß, aber es hat einen Jugendclub. Und zwar einen sehr schönen. Das diesjährige Open-Air hatte für die Jugendlichen 2 wichtige Themen am Start: saufen und saufen (wobei saufen aber an erster Stelle kommt). Zur Untermalung gab es dann auch noch richtig handgemachte Rockmusik mit Stromgitarren und Schlagzeug und Gesang. Da war aber für jeden was dabei. Von Nirvana über Neil Young, von unorthodoxer Grunge-Metal-Schweine-Rock-Mugge von ...Auch! bis eben zu Die 4 Schönen. Und: man es muss einfach mal gesagt haben: es ging ein Ruck durch die Menge als wir auf die Bühne kamen. Es wurde getanzt (Pogo!), es wurde geschmust und mitgesungen, ja, und es wurde sich auch selbst zerstümmelt. Ach, es ist immer wieder nett anzusehen, wenn einer der mutigen Knaben auf dem Weg zum Erwachsensein den riskanten Sprung von der Bühne wagt, seine Weggefährten im Publikum aber nicht bereit sind, diesen jungen Menschen aufzufangen. Und so geht das dann ganz schnell mit der Rückkehr auf den Boden der Tatsachen. Also, ich hatte Spaß !<P> <B>Lutz: </B>Stagediving ist ein toller Sport, der bei unseren Konzerten allerdings eher seltener betrieben wird. Die Open-Air Bühne in Dölzig eignete sich dafür aufgrund ihrer Höhe jedoch ziemlich gut, sodass ein etwas übermütiger Jugendfreund den Sprung in die Massen wagte. Die relative Zuschauerdichte im Verhältniss zu dem doch eher weitläufigen Areal hatte der junge Hüpfer jedoch leider etwas überschätzt, vielleicht konnten seine Freunde auch einfach sein Gewicht nicht verkraften. Das Ende vom Lied: Aua am Rücken - trotzdem gute Laune, das lob' ich mir! <P> <B>Wolfgang: </B>Der Jugendclub Dölzig überrascht mit seiner ausgefuchsten Architektonik. So kann man beispielsweise vom äußeren Backstagebereich das Geschehen auf der Herrentoilette beobachten. Und in eben dieser klebte ein bemerkenswertes Hinweisschild - ich kann es nur noch sinngemäß wiedergeben - "Ob Sprühkot oder Würste, benutzte immer die Bürste!" Es gibt sie also noch, die junge Dichteravantgarde, die Enkel der Schiller, Brechts und Heines!<BR> Ein weiteres Ereignis ließ mich aufmerken. Nach dem spektakulären Auftritt der leibhaftigen "Boney M." geschah folgendes: Die unbändige Masse forderte, zurecht, wie ich finde, eine Zugabe und ein Mitglied der Gruppe ließ sich hinter der Bühne zu folgendem Ausspruch hinreißen: "Die ham doch Latte, ich kann koom noch Schnoofen!" Da haben wir's, wieder so eine gecastete Gruppe, statt Grazien aus dem fernen Afrika, doch nur mitteldeutsche Mimen. Als Nächstes kommt wohl raus, dass die "Weather Girls" gar nicht mehr in Originalbesetzung auftreten.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gohrau, 30-Jahre-Party 06.08.2005</B><P> <B>Bernd: </B>Die Sommerpause (Sommer? Welcher Sommer?) ist vorbei und die 4 Schönen stehen wieder auf den Bühnen der Welt. Der erste Gig führte uns ins beschauliche Gohrau. Eine überdimensionale Party anlässlich des 30.Geburtstages mehrerer Personen. Nachdem wir uns bei einer Partie Tischtennis aufwärmten und unsere Anlage und Instrumente in Stimmung brachten, ging es dann los. Dass geklatscht wird-okay! Dass man so demaßen gefeiert wird, bevor man auch nur einen Ton gespielt/gesungen hat, das ist doch eher selten. Wenn der Applaus das Brot des Künstlers ist, dann sind wir gestern aber nicht verhungert, sondern sehr satt geworden. Auch beim After-Show-Chilling am Rande der Tanzfläche wurde einiges geboten und ich würde mir wünschen, auch nochmal 30 zu werden.... aber nur wenn die 4 Schönen spielen und die weiblichen Gäste original so tanzen, wie die Damen in Gohrau. Bitte Bitte Bitte !<P> <B>Wolfgang: </B>Wieder ein Abend, an dem ich mich zum Gespött der Leute machte - nicht nur, dass ich beim bandinternen Tischtennis-Wettbewerb öfter danebenschlug, als dass ich die Köpfe meiner Gegenspieler traf, nein, die Suche nach meinem Mobiltelefon (bandintern auch fälschlicherweise Sender genannt) führte mich an den Rand des Wahnsinns: Nach dem Konzert zogen wir uns Backstage (die Küche samt Personal) um, als ich auf die Idee kam, endlich doch mein schon länger vermisstes Telefon zu suchen. Durch Anwendung eines unglaublichen Kniffes (den verlorenen Sohn anzuklingeln), machten sich schon sehr bald klägliche Hilfeschreie bemerkbar. Sämtlich Menschen im Backstage machten sich alsbald auf die Suche nach dem Gerät, Rucksäcke, Taschen wurden gewälzt, doch die akustische Ortung gestaltete sich etwas komplizierter, als zunächst angenommen, denn das Klingeln kam immer aus einer anderen Richtung. Mein Telefon hatte gelernt zu laufen! Doch diesen Gedanken verwarf ich alsbald, nachdem ich noch ein leichtes Vibrieren in meiner Hosentasche spürte... Eigentlich hätte man annehmen können, dass so ein Telefon in derselben Hosentasche wie das (prall gefüllte) Portemonnaie sich beim Sitzen unangenehm bemerkbar macht.<p> <B>Lutz: </B>Gohrau Reloaded so das Motto der Party in diesem Jahr. Und auch wir waren ordentlich reloaded allerdings urlaubsbedingt auch etwas underrehearsed. Aber wir wären nicht die 4 Schönen, wenn wir diesen Umstand nicht professionell überspielen könnten. Lediglich Nellie the elephant wollte nicht so recht lostrampeln, zum Glück war das dann schon im Zugabenteil. Ansonsten Riesen-Party und wir freuen uns auf Gohrau-Re-Reloaded.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Prössdorf, Rock im Park 09.07.2005</B><P> <B>Bernd: </B>Wenn die Straßen immer kleiner werden und die Einwohnerzahlen der Ortschaften geringer (700 Einwohner-3 Familiennamen), dann bist Du auf dem Weg nach Prössdorf! Ein amtliches "Rock im Park" - Open Air, welches sich vor seinem Namensvetter nicht zu schämen braucht. Tolle Location, spitzen Wetter und viel Publikum. Ein abwechslungsreiches Musikprogram - da war wirklich für jeden was dabei - machte den Abend rundum gelungen und wir als "Headliner". Wenn da nicht dieses Monitor-Mix-Irokesen-Altpunk-Männchen gewesen wäre, was schon beim Soundcheck nicht mehr ansprechbar war. Beim letzten Song hat dieser fleischgewordene Wischmob meinen Monitor so aufgedreht, dass ich dachte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. A propos letzter Song: warum eigentlich müssen die 4 Schönen immer eher aufhören (siehe auch Leipzig, 28.04.2005). Ich denke, dass liegt an der massiven Ekstase-Gefahr, die von uns ausgeht :-)<P> <B>Lutz: </B>Ein alte Rock'n Roll Weisheit besagt, dass selbiger ja nur zu 20 % aus Rock und zu 80 % aus Warten besteht. Diese Weisheit wurde hier ein weiters Mal bestätigt, denn von 19.30 Uhr bis 01.00 Uhr konnten wir nur dasitzen und unserem Auftritt entgegenfiebern. Der Veranstalter gab sich jedoch alle Mühe, uns die Wartezeit mit alkohol- und koffeinhaltigen Kalt- und Heißgetränken zu versüßen und so waren wir natürlich bester Laune als wir um 01.15 Uhr endlich loslegen konnten. Einzig der Monitormischer sorgte mit seiner alkoholbedingten Reaktionszeit von etwa 15 min für etwas Zorn, die 2 minütige und ca. 110dB laute Feedbackorgie auf Bernd's Monitor hätte dann doch nicht sein müssen. Aber wie sangen "Die Toten Ärzte" in unserem Vorprogram? Kein Alkohol ist auch keine Lösung.<P> <B>Wolfgang: </B>Ein Traum ist wahr geworden! Wir, Die 4 Schönen, live bei ROCK-IM-PARK! Während Lutz und ich seit Jahren dieses Festival besuchen und Bands wie Metallica, Rammstein und Die Toten Hosen nur als Zuschauer umjubeln durften, haben wir dieses Jahr selbst gespielt. Und wir haben sogar die Bühne mit einem einmaligen Konglomerat aus den Ärzten <B> und </B> den Toten Hosen geteilt! Ganz doll aufgeregt war ich dann auch, als mich 2.30 Uhr morgens ein Techniker nach einem gestohlenem SM 57 abtastete. Bereitwillig zog ich natürlich sofort meine Hose runter, um ihm zu beweisen, dass ich es nicht in meinem Popoloch versteckt hielt!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Halle, Kinderheim Böllberger Weg 24.06.2005</B><P> <B>Wolfgang: </B>Ein sehr schöner Abend! Aber das absolute, unangefochtene Highlight war der Riesenbatzen Fleisch vom Schwein, den ich mir, wie ein Kannibale, nachts nach dem Abbau in den Mund schob. So muß Catering sein!<P> <B>Lutz: </B>Das Programm des Kinderheim-Sommerfestes war wirklich voller Highlights. Neben den Bands "Die Reumadecken" und '"...Auch!" gab es den Mann mit der eisernen Hand oder auch einfach "Muskel-Udo" zu bewundern. Der zerriss Telefonbücher oder, als absoluten Knaller, den 1403 Seiten dicken Quelle-Katalog von 1998/99. Sehr passend dazu der Kommentar von Auch-Drummer Basti: "Cool, bei dem muss die blaue Tonne nur alle 2 Wochen geleert werden.<P> <B>Bernd: </B>Menschen, Tiere, Sensationen und das alles in Halle beim Kinderheim. Coole, Bands, super Feuerartisten, klasse Bands und die 4 Schönen mittendrin. Abgesehen von der Schreckstunde, dass meine Becken komplett weg sein könnten, gingen wir unseren Weg - und ich anschließend meinen nach Dortmund zum Flughafen. Danke an die fleissigen Helfer und viele Grüße aus Italien !<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Dessau, Internationales Motorbootrennen 11.06.2005</B><P> <B>Lutz: </B>Den ersten Rentnerpogo meines Lebens durfte ich an diesem Abend beobachten. Ein nicht mehr ganz so junger Herr schleuderte seine nicht mehr ganz so junge Tanzpartnerin derart durch die Gegend, dass mich das ganze doch ein wenig an Pogo erinnerte. Von derartiger Energie beim Tanzen könnten sich einige jüngere Leute ruhig mal 'ne Scheibe abschneiden.<P> <B>Wolfgang: </B>Endlich! Mein Herzenswunsch wurde mir erfüllt! Ich, als passionierter Opel-Astra Fahrer, durfte an diesem Abend original Astra-Pils in meinen Astra(l)-Körper schütten. Der offizielle Merchandise-Artikel für den Astra-Fahrer sorgte dafür, dass mir immer schön warm war. Alle anderen mussten sich am Feuer vor der Schafskälte schützen. Bei dieser Gelegenheit ist mir mal wieder aufgefallen, dass bei der Feuerwehr ja wohl die größten Kokelfritzen arbeiten.<P> <B>Bernd: </B>Das deutsche Wetter ist eine anerkannte Vorstufe zur Depression. Zwei Drittel des Jahres wäre die Kiemenatmung ein echter Evolutions vorteil und dann soll es plötzlich vier Monate lang warm werden, das Zeug an den Bäumen ist grün und manchmal sieht man Menschen auf den Straßen sogar lachen. Dieses Jahr irgendwie nicht. Wir waren also in Dessau, der Bauhausstadt im Gartenreich und der Stadt, in der laut wissenschaftlichen Studien die unzufriedensten aber gleichzeitig glücklichsten Menschen der Republik leben. Und so war es dann auch: vom Wetter her unzufriedene Menschen, saßen glücklich auf ihren Bänken und vernichteten unzufrieden Bier und Wurst um anschließend glücklich nach Hause gehen zu können. Die 4 Schönen waren glücklich und zufrieden - eigentlich wie immer. Von kleinen technischen Schwierigkeiten mal abgesehen. Dessau - wir kommen wieder ! Und dann machen wir Euch zufrieden UND glücklich! Aber nur, wenn ihr wollt!<P> <B>Willi: </B>Hallo liebes Tagebuch. Mein persönliches Highlight an dem Abend waren Omi und Opi, die versuchten, durch exzellent Tanz-Einlagen bei unseren beiden russischen Titeln (Anuschka und Katjuscha) das übrige Publikum endlich zum Mittanzen zu bewegen, und ordentlich vom Leder ließen. & . ! RESPEKT ! & Leider hatte dies nicht funktioniert, was wohl daran lag, das es doch noch recht kühl am Elbe-Ufer war. Und nachdem die Feuerwehr ein Lagerfeuer entzündete, war es dann doch eher der Funke vom Feuer, der auf die Herzen der Leute übertrat und sie wärmte. Schade ! <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Jessen, Weinbergfest 21.05.2005</B><P> <B>Wolfgang: </B>Das zweite Open Air in diesem Jahr bescherte uns eine Mückenplage biblischen Ausmaßes: Dressierte Kampfmücken attackierten uns, wetzten im Blutrausch ihre scharfen Stachel und zerstachen sogar eine Gitarrensaite. Aber zum Glück hatten wir eine großzügig dimensionierte Beschallungsanlage über die wir dann einen hochfrequenten Pfeifton abspielten, der den Mücken den Garaus machte. Leider hatten an diesem Abend dann nur die Leute mit einem etwas eingeschränkten Hörbereich wirklich Spass...<P> <B>Lutz: </B>Das Kommitee zur Einhaltung der Einnahme eines gepflegten Caterings (KzEEegC), welches bei uns in der Band durch Gerhard und mich vertreten wird, kam in Jessen wieder einmal auf seine Kosten. Liebevoll belegte Schnittchen, warme Bullettenhälften und Fleischstückchen sowie heißer Bohnenkaffe konnte von uns verzehrt werden. Nur bei den Kaltgetränken sind die 4 Schönen dann doch eher konservativ: Über ein Pilsbier geht bei uns nicht viel, da ändert auch die Tatsache nichts dran, dass wir ja auf einem Weingut zu Gast waren. Zum Glück war das kein Problem.<P> <B>Bernd: </B>Schön ist es dort. Ein Weinlokal, sehr idyllisch gelegen und die 4 Schönen haben geschickt die Mücken vertreiben können. Den weinseligen Besuchern hat es auch gefallen und auch der berühmte Vorsager von Jessen war da und hat uns so manches Mal aus der Patsche bei Textunsicherheiten helfen können. DANKE !<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Güntherdorf, Teichfest 20.05.2005</B><P> <B>Lutz: </B>Über die Definition seiner eigenen Musik macht man sich ja so seine Gedanken. Seit Günthersdorf weiß ich nun wenigstens, was wir nicht machen: Ein etwas angetrunkener junger Mann lobte nach unserem Auftritt zunächst unsere musikalische Darbietung, um abschließend zu bemerken, wir würden wenigstens nicht so eine schwule Fotzenmusik wie der DJ machen. Na bitte, das musste doch auch mal gesagt werden.<P> <B>Wolfgang: </B>So lieber Gerhardt, da hast Du's!!!! Ich weiß, jahrelang haben wir meinen Ersatzverstärker umsonst mit zu den Auftritten mitgenommen. Ja, er ist sehr schwer, ist ja auch allerhand Eisen drin (Es ist keine eisenlose Endstufe, wie diese seelenlosen Transistor-Eierschneider), was sicherlich manchmal etwas ärgerlich ist, wenn man ihn ganz umsonst schleppt. Aber diesmal konnte mein schöner Verstärker wie ein Fels in der Brandung vor Bernd's Bassdrum thronen, um es an seiner Wanderschaft zu stoppen. Damit uns so etwas nicht nochmal passiert, werden wir in Zukunft wohl noch einen Zementsack, oder ähnlich schweres, mitnehmen, denn was machen wir, wenn mein richtiger Verstärker abraucht und der Ersatz vor dem Bassdrum liegt?<P> <B>Bernd: </B>Also mein Onkel Günther hat immer gesagt, dass das wichtigste gute Auslegeware ist. Recht hat er gehabt, denn ich vergaß den obligatorischen Teppich im Probraum und konnte nun meine Bassdrum mit einer amtlichen Wolldecke vertraut machen. Trotz der mit Klebeband befestigten Ecken machte sich dann das gesamte Set selbständig. Aber dank Schuhgröße 45 bin ich immer noch an das Pedal gekommen. Besonders zu erwähnen ist noch das reichhaltige Buffet, das einem die Überflussgesellschaft mal wieder aufs derbste vor Augen gehalten hat. Ketchup, Senf, Brötchen und Bockwurst - man, wer soll den da noch den Überblick behalten.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Altenkunstadt, Nepumuk 05.05.2005</B><P> <B>Lutz: </B>Da war was los! Mein persönliches Highlight an diesem Abend war ein junger Mann mit Sepultura T-Shirt und langen Haaren, der meinen Marshall Verstärker und Box in nahezu kultischer Verehrung heiß umarmte. Dazu umfaßte er mit beiden Händen meine Box und senkte erfürchtig sein Haupt auf und ab. Endlich mal jemand der uns Gitarristen versteht.<P> <B>Wolfgang: </B>Wir gehen ja eigentlich immer sehr sorgsam mit fremdem oder geliehenem Equipment um, weil wir wissen, wie teuer das alles ist. Um so beschämender ist es, dass ich dir, liebes Tagebuch, mitteilen muss, dass ausgerechnet ich eine Monitorbox gehimmelt habe. Und ich weiß auch noch ganz genau wie es passiert ist: Es was die 4. Runde, "Rote Rosen", unter Missachtung sämtlicher Vernunft, quälte sich meine Stimme bis zum Fis, was natürlich nur durch enorme Kraftanstrengungen gelingt (landläufig als Schreien bezeichnet), als sich die Box wohl dachte, dass sie in ihrem Leben schon genug ertragen musste (u.a. AC/DC-, Guns'n'Roses-, Van Halen- und sonstwas für Coverbands - aber die hamse nicht kaputtgekriegt, Weicheier!) und in den Lautsprecherhimmel aufstieg.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Sellin, Insel Rügen 30.04.2005</B><P> <B>Wolfgang: </B>Die erste Klassenfahrt der Vier Schönen in der neuen Besetzung. Folgendes Sozialverhalten konnte festgestellt werden: <B>Lutz </B> seilte sich von der Gemeinschaft ab, indem er separat schlief, <B>Bernd </B>ärgerte Willi durch permanente Schläge mit dem Drumstick während des Auftrittes, <B>Wolfgang </B>missachtete das strikte Alkoholverbot, was sich dann durch Textunsicherheiten und durch Schöpfung neuer Kunstworte äußerte und <B>Willi </B>fiel durch sein räuberisches Essverhalten auf, indem er sich zum Frühstück ein Lunchpaket schnürte, dass dem ein oder anderen als Wochenration dienen würde. <P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Leipzig, Moritzbastei 28.04.2005</B><P> <B>Wolfgang: </B>Endlich einmal ein Umfeld, in dem wir uns wohlfühlten! Lauter gut angezogene Damen und Herren. Aber das müssen sie ja, die angehenden Zahnärzte, sind sie doch schließlich in der Bevölkerung gleichsam gefürchtet und gehasst. Da muß man sich schon mal ein bisschen "Wolfs-im-Schafspelz"-like verkleiden. Aber wie gesagt, schön, dass wir mal nicht die einzigen Schönen waren. Nur Bernd fiel mal wieder negativ durch sein testosteron-gesteuertes Verhalten auf, indem er Manowar-mäßig seine zerbrochenen Drumssticks durch die Gegend pfefferte.<P> <B>Lutz: </B>Zur Physikumsfeier der Zahnmediziner in der MB wurden keine Kosten und Mühen gescheut. So konnte sich auch das Programm sehen und hören lassen. Zur Einstimmung gab's die üblichen Spielchen mit den Professoren, danach waren die leibhaftigen Backstreet Boys zugegen und nach uns war ein Star-DJ aus dem legendären New Yorker Studio 54 gebucht. Der war dann auch so heiß, dass er es gar nicht abwarten konnte mal wieder aufzulegen und damit drohte, seine Sachen zu packen und zurück zu fliegen, wenn wir nicht augenblicklich aufhören würden zu spielen. Wenn nur alle so einen Ehrgeiz hätten.<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Gera, Schwarzbiernacht 16.04.2005</B><P> <B>Lutz: </B>The Boys are back in town. Nach drei Monaten Abstinenz standen die 4 Schönen endlich wieder auf der Bühne. Mit neuer Rhytmusgruppe sprühten wir vor Energie, stellten einen Geschwindigkeitsrekord nach dem anderen auf und rotzten unseren "Hund von Baskerville" nur so dahin. Ein Glück dass wenigstens wir so motiviert daherkamen, denn aufs Publikum wollte unsere überschäumende Energie nicht so richtig überspringen, was vielleicht auch daran lag, dass wir die Töne nicht so richtig trafen. Diesen Hinweis bekamen wir von einer aufmerksamen Zuhörerin, während eine andere Dame, die mir übrigens weitaus nüchterner vorkam, meinte, wir wären alle Musikstudenten. Recht hat sie.<P> <B>Wolfgang: </B>Da man als Gitarrist ja immer mit dem schrecklichen Problem zu kämpfen hat, dass man sich auf der Bühne <B> niemals</B> richtig hört, weil der Rest nämlich <B>viel</B> zu laut ist, habe ich mir erlaubt, beim letzten Lied meine Abhörlautstärke etwas nach oben zu korrigieren. Doch unterschätzte ich die Progressivität meines Lautstärkereglers: Die panischen Blicke meiner Mitstreiter, verrieten mir, dass sie endlich auch mal am eigenen Leibe spürten, wie es ist, sich nicht mehr zu hören! Naja, aber nur 1 E-Gitarre zu hören, ist vielleicht auf Dauer für den Zuhörer auch etwas langweilig...<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> <B>Borna, Kulturhaus 22.01.2005</B><P> <B>Helmut: </B>D4S in Bornas Jugendclub nr.1. Echt noble Hütte, das muss hier jetzt mal gesagt sein. Fast wie´m Westen! Auch die Musikstile der verschiedene Bands wirklich interessant. Genauso wie die Rückfahrt. Die lies nämlich auch keine Wünsche offen: Glatteis, mal Regen, mal Schnee... <P> <B>Wolfgang: </B>Die 4 Schönen hatten wieder die besondere Ehre mit vielen anderen Bands die Bühne zu teilen. Und wie es bei einer solchen Bildungsreise üblich ist, schauen wir uns gerne Tricks von anderen Bands an. Und so sahen wir bei den alten Hasen von "Fallout" ausgedehnte Stretching- und Erwärmungsübungen vor dem Auftritt, um die Konzertstartgeschwindigkeit zu optimieren. Und da wir bisher nur Erwärmungsübungen in Form von Glühwein oder warmen Hasseröder kannten, dachte ich mir, dass es wohl eine besonders tolle Sache wäre, sich vor dem Auftritt schon zu verausgaben. Leider hatte ich nicht an meine eigene, völlige Unsportlichkeit gedacht, die einen dicken Strich durch die Rechnung machte: Bei atemberaubenden Sprintübungen verknickte ich mir den linken Fuß, so dass mein Knöchel während unseres Auftritts genug Zeit hatte, auf die Größe eines Apfels anzuschwellen. Und zu allem Überfluß mußte der Gerhardt danach noch zu mir sagen: "Du bist halt doch eine Kasperkopf!" Schönen Dank.<P> <B>Lutz: </B>Wer hätte das gedacht? Der eiserne Vorhang existiert immer noch. Und ausgerechnet im Stadtkulturhaus Borna. Zum Glück dient Selbiger dort nur dem Brandschutz und würde im Ernstfall die Bühne vom Publikum abtrennen um die Zuhörer vor dem Feuertod zu bewahren. Glücklicherweise kam dieses Monstrum aus Stahl nicht zum Einsatz, obwohl der massive Auftritt einer Armada der besten Röhrenverstärker zu ordentlicher Aufheizung des Bühnenbereichs führte. Unser Dank geht mal wieder an die Jungs von ...auch! samt Crew-Großfamilie, die dieses Monsterevent möglich gemacht haben. Jungs, wir wissen das zu schätzen!<P> <HR WIDTH=100% SIZE=1 ALIGN=Center><P> </TD> <TD VALIGN=TOP><IMG SRC="headlines/tagebuch.jpg" BORDER=0 ALIGN=RIGHT> </TD> </TR> </TABLE> </BODY> </HTML>